Über Linda Castillo
Vita
Linda Castillo wurde in Dayton/Ohio geboren und arbeitete lange Jahre als Finanzmanagerin, bevor sie sich der Schriftstellerei zuwandte. Ihre Thriller, die in einer Amisch-Gemeinde in Ohio spielen, sind ein internationaler Erfolg, die ersten drei Bände ›Die Zahlen der Toten‹, ›Blutige Stille‹ und >Wenn die Nacht verstummt< standen wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in Texas.
Interview
Interview mit Linda Castillo, 17.06.2011
Linda Castillo hat mit ihrem ersten Thriller „Die Zahlen der Toten“, der in der
Amisch-Gemeinde von Painters Mill, Ohio, spielt, einen beispiellosen Erfolg nicht nur in den USA, sondern in mehr als 30 Ländern gehabt. Die Romane mit Polizeichefin Kate Burkholder, die selbst bei den Amischen aufgewachsen ist, dann aber die Gemeinde verlassen hat, um bei den „Englischen“ Polizistin zu werden, handeln von der tiefen religiösen, kulturellen und gesellschaftlichen Kluft zwischen beiden Gruppen.
Amisch-Gemeinde von Painters Mill, Ohio, spielt, einen beispiellosen Erfolg nicht nur in den USA, sondern in mehr als 30 Ländern gehabt. Die Romane mit Polizeichefin Kate Burkholder, die selbst bei den Amischen aufgewachsen ist, dann aber die Gemeinde verlassen hat, um bei den „Englischen“ Polizistin zu werden, handeln von der tiefen religiösen, kulturellen und gesellschaftlichen Kluft zwischen beiden Gruppen.
db-mobil: Linda, Ihre Thriller mit Kate Burkholder spielen in Amisch-Country, einer amerikanischen Subkultur, von der die meisten nur wenig wissen. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Ihre Thriller dort anzusiedeln?
Linda Castillo: Ich stamme ursprünglich aus West-Ohio, einer ländlichen Gegend, und in meiner Klasse gab es tatsächlich ein Amisch-Mädchen. Natürlich hat mich das damals als Kind gar nicht interessiert, aber als ich älter wurde, lernte ich mehr über die Kultur der Amischen und fand ihr Leben faszinierend. Und je mehr ich darüber las, umso spannender fand ich das ganze Thema. Deren Kultur ist wirklich sehr unterschiedlich von unserer. Und sie halten sich von allen zivilisatorischen Errungenschaften fern. Das kann zu Konflikten führen, da wir ja alle in ein und der- selben Welt leben.
Foto: Pam Lary
