Götz Aly erhält den Ludwig-Börne-Preis
Der Ludwig-Börne-Preis 2012 geht an den Schriftsteller und Essayisten Götz Aly. Wie der Preisrichter, der Leiter des Feuilletons der ZEIT, Jens Jessen in seiner Laudatio schreibt, erinnert Aly »mit seinem freien und glänzendem Stil, seinem Kampf gegen nationale Legenden und Vorurteile, seinem Plädoyer für Freiheit von Bevormundung an Ludwig Börnes Wirken. Mit besonderer Unerschrockenheit hat er in seinen Werken auf die wirtschaftlichen und finanziellen Motive der deutschen Antisemiten aufmerksam gemacht.«
Der 64-jährige Aly war in seinem 2011 erschienen Buch «Warum die
Deutschen? Warum die Juden?» der Frage nachgegangen, wie es zum
Holocaust kommen konnte.
Der Ludwig-Börne-Preis erinnert an den Frankfurter Juden Ludwig Börne, der sich in seinen Essays und Reportagen für die Ideale der Revolution von 1848 einsetzte. Er wird im Rahmen einer Feierstunde am 3. Juni in der Frankfurter Paulskirche verliehen, ist mit 20.000 Euro dotiert und gilt als der renommierteste Preis für Essays und Reportagen im deutschen Sprachraum. Die Lesung von Börne-Texten wird Hannelore Elsner übernehmen. Zu den Preisträgern zählten u.a. im letzten Jahr Joachim Gauck und davor Marcel Reich-Ranicki, Rudolf Augstein, H.M. Enzensberger und Frank Schirrmacher.
Quelle: Pressemeldung der Ludwig-Börne-Stiftung, Frankfurt am Main, 29. Februar 2012
Der 64-jährige Aly war in seinem 2011 erschienen Buch «Warum die
Deutschen? Warum die Juden?» der Frage nachgegangen, wie es zum
Holocaust kommen konnte.
Der Ludwig-Börne-Preis erinnert an den Frankfurter Juden Ludwig Börne, der sich in seinen Essays und Reportagen für die Ideale der Revolution von 1848 einsetzte. Er wird im Rahmen einer Feierstunde am 3. Juni in der Frankfurter Paulskirche verliehen, ist mit 20.000 Euro dotiert und gilt als der renommierteste Preis für Essays und Reportagen im deutschen Sprachraum. Die Lesung von Börne-Texten wird Hannelore Elsner übernehmen. Zu den Preisträgern zählten u.a. im letzten Jahr Joachim Gauck und davor Marcel Reich-Ranicki, Rudolf Augstein, H.M. Enzensberger und Frank Schirrmacher.
Quelle: Pressemeldung der Ludwig-Börne-Stiftung, Frankfurt am Main, 29. Februar 2012
Foto: Susanne Schleyer
