Roman Ehrlich wird mit der Alfred Döblin-Medaille ausgezeichnet

Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz hat bekanntgegeben, dass Roman Ehrlich mit der Alfred Döblin-Medaille ausgezeichnet wird. In der Jury-Begründung heißt es:

»Sein Erzählen bewegt sich in den Untiefen der Wirklichkeit, es erkundet das Unheimliche, das bei ihm frei von jeder Sensation ist. Und ebenso leuchtet er tastend, fragend, vorwärts denkend und mit minutiöser Sorgfalt das Banale aus. Seine verschachtelten Montagen über Auswanderer, Naturkatastrophen, Gewaltausbrüche und das alltägliche Staunen führen die Leser an Orte der absoluten Einsamkeit. Sie lassen das Erzählte in einer kunstvoll austarierten Schwebe, in Schrecken und Schönheit.«

Die Alfred Döblin-Medaille ist mit 3.000 Euro dotiert und wird seit 2014 vergeben, die Preisträger waren bisher Martin Kordíc und Matthias Nawrat. Die Medaille wird am Dienstag, den 14. März 2017, um 18 Uhr in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur mit einem Grußwort von Staatsminister Konrad Wolf verliehen. Die Laudatio hält Wolfram Lotz. Wir freuen uns sehr mit Roman Ehrlich, dessen neues Buch ›Die fürchterlichen Tage des schrecklichen Grauens‹ im März erscheinen wird.

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