Clemens Meyer

Die Nacht, die Lichter

Stories

Erzählung/en
Hardcover
Preis € (D) 18,90 | € (A) 19,50 | SFR 27,50
ISBN: 978-3-10-048601-1
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Buchdetails

Erzählung/en
272 Seiten, gebunden
S. FISCHER
ISBN 978-3-10-048601-1
lieferbar
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Inhalt

Er setzt alles auf eine Karte, der Hundebesitzer, der auf der Rennbahn sein Geld verwettet, um eine teure OP zahlen zu können. Sie will es allen zeigen, die junge Frau, und sich vom Flüchtlingsschiff in die erste Liga hochboxen. Clemens Meyers Geschichten spielen in der stillen Wohnung, in der Lagerhalle und am Fluss. Seine Helden sind dem Leben ausgesetzt, es sind die Heimatlosen und Träumer, die die nächtliche Stadt durchstreifen. Meyer trifft die Töne unserer Zeit: In seinen rauen, präzisen und zarten Sätzen erzählt er von großen Illusionen, von Sehnsucht und Einsamkeit.

»Ich will Geschichten schreiben, die leuchten.«
Clemens Meyer

Über Clemens Meyer

Clemens Meyer, geboren 1977 in Halle / Saale, lebt in Leipzig. 2006 erschien sein Debütroman ›Als wir träumten‹, es folgten ›Die Nacht, die Lichter. Stories‹ (2008), ›Gewalten. Ein Tagebuch‹ (2010) und der Roman ›Im Stein‹ (2013). Für sein Werk erhielt Clemens Meyer zahlreiche Preise, darunter den Preis der Leipziger Buchmesse. ›Im Stein‹ stand auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis und wurde mit dem Bremer Literaturpreis ausgezeichnet.

Mehr über Clemens Meyer

Clemens Meyer
Foto: Gaby Gerster


Interview zum Buch

Interview Clemens Meyer zu ›Im Stein‹, 11.06.2013
Frage: Lieber Clemens Meyer, Ihr erster Roman, ›Als wir träumten‹, erschien 2006. Seither sind ein Band mit Stories, ›Die Nacht, die Lichter‹, und ein Tagebuch ›Gewalten‹ erschienen. Wie lange haben Sie an dem zweiten Roman gearbeitet?
Clemens Meyer: Das ist schwer zu sagen, es fühlt sich sehr, sehr lange an, ein endloser Raum, durch den ich mich bewegt habe, und zum Schluss, also im April 2013, konnte ich nicht mehr genau sagen, wie und wann das alles genau entstanden ist. Die ersten Sätze schrieb ich Anfang 2008, also kurz bevor ›Die Nacht, die Lichter‹ erschien, ein erstes kurzes Kapitel, das nun, überarbeitet und modifiziert, kurioserweise das letzte Kapitel des Romans geworden ist.
Ich kam aber sehr langsam rein in das Projekt, habe ewig geplant, recherchiert, überlegt, wie kannst du das machen, es formte und formte sich über diese fünf Jahre und eigentlich auch schon davor, da die Idee schon 1998 entstand, aber da war ich gerade mal 21 Jahre alt und hatte außer einiger Prosaminiaturen und sehr kurzen expressiven Skizzen und Geschichten, mit denen ich mich damals am Literaturinstitut beworben hatte, noch nichts weiter geschrieben (wenn ich die Gedichte und Tiergeschichten der Kindheit jetzt mal außen vor lasse).
Von '99 bis 2005 war dann ›Als wir träumten‹. Und 2008 war ich dann endlich in der Lage zu beginnen, aber ich wusste auch, du bist noch nicht so weit, um das in einem Rutsch zu schreiben, und erst 2011 konnte ich richtig loslegen, bis dahin habe ich drei Kapitel gehabt und die Ideen zu mehreren Figuren, und mein Arbeitstisch war bedeckt mit Notizen, Zeitungsausschnitten, Büchern, an der Heizung standen Pinnwände, und ich kam nicht so recht weiter, also vor allem 2009, und schrieb dann in sieben, acht Monaten dieses sehr persönliche und für mich auch sehr schmerzhafte Buch ›Gewalten‹. 2010 habe ich dann weiter geplant und nachgedacht und ein wichtiges Kapitel geschrieben.
Aber erst 2011 und 2012 habe ich im Prinzip durchgeschrieben, Kapitel um Kapitel, natürlich nicht in der Reihenfolge, in der sie jetzt sind, die musste ich zum Schluss festlegen, hatte aber schon so eine Ahnung, wie das ganze aussehen muss.
Richtig schlimm wurde es dann Januar bis April '13, als ich im Prinzip nur noch im Roman lebte, das letzte Drittel oder Viertel schrieb, nur noch der Roman war, Tag und Nacht, und plötzlich saß ich in Tokio, recherchierte was, weil es eine Person im Buch dahin verschlägt, und schrieb parallel weiter, in einem kleinen Hotel in Shinjuku, und war dann wieder zu Hause, schrieb immer weiter, ich hatte mir ja gedacht und hatte das befürchtet, dass das eigentlich nicht zu schaffen ist bis Ende April, aber die Zeit dehnte sich auf seltsame Art und Weise, ich denke, dass das ein Phänomen ist, das viele Schriftsteller kennen, da bin ich mir ganz sicher. Das ist wie ein schwarzes Loch, ein Raum-Zeit-Paradox. Nun ist es geschafft.

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