Judith Hermann
Alice
Roman
Taschenbuch
Preis € (D) 9,00 | € (A) 9,30 | SFR 13,50
ISBN: 978-3-596-51188-4
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Buchdetails
Roman
192 Seiten, Pappband
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-51188-4
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
192 Seiten, Pappband
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-51188-4
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Inhalt
»Die Planeten laufen langsam. Aber sie machen ihre Transite. Und dann ändert sich dein ganzes Leben.«
Wenn jemand geht, der dir nahe ist, ändert sich dein ganzes Leben, es ändert sich, ob du willst oder nicht. Alles wird anders. Alice ist die Heldin dieser fünf Geschichten, alle erzählen von ihr – und davon, wie das Leben ist und das Lieben, wenn Menschen nicht mehr da sind. Dinge bleiben zurück, Bücher, Briefe, Bilder, und ab und zu täuscht man sich in einem Gesicht. Lebenswege kreuzen sich, ändern die Richtung und werden unwiederbringlich auseinandergeführt.
Die Autorin von »Sommerhaus, später« und »Nichts als Gespenster« schreibt Geschichten von ungeheurer Kraft und großer literarischer Schönheit.
Wenn jemand geht, der dir nahe ist, ändert sich dein ganzes Leben, es ändert sich, ob du willst oder nicht. Alles wird anders. Alice ist die Heldin dieser fünf Geschichten, alle erzählen von ihr – und davon, wie das Leben ist und das Lieben, wenn Menschen nicht mehr da sind. Dinge bleiben zurück, Bücher, Briefe, Bilder, und ab und zu täuscht man sich in einem Gesicht. Lebenswege kreuzen sich, ändern die Richtung und werden unwiederbringlich auseinandergeführt.
Die Autorin von »Sommerhaus, später« und »Nichts als Gespenster« schreibt Geschichten von ungeheurer Kraft und großer literarischer Schönheit.
Pressestimmen
»Judith Hermanns jüngste Erzählungen sind kraftvolle Geschichten, mit denen die Autorin zu ihrer alten Stärke zurückgefunden hat.«
Andreas Tobler, Berner Zeitung, 30.4.2009
»Konsequent erzählen die fünf Geschichten von Abschied und Verlust – und Judith Hermanns karge, feinsinnige Art des Erzählens, die schon die beiden vorangegangenen Bücher ausgezeichnet hat, erweist sich hier als besonders stimmig. (...) Ein trauriges Buch und ein kluges.«
Jobst-Ulrich Brand, focus online, 1.5.2009
»Man liest und wird eingefangen von diesem sehr leisen Ton der Judith Hermann. (...) Vielleicht ist ›Alice‹ das bislang beste Buch von Judith Hermann, so unangestrengt, als sei daran 40 Jahre gearbeitet worden. Es waren bloß sechs.« Lothar Schröder, Rheinische Post, 2.5.2009
»Judith Hermann verfügt über die Gabe, einem mit zwei, drei Sätzen Schauplätze und deren Stimmung so vor Augen zu rücken, dass man glaubt, sie mit Händen greifen zu können. Ihre Erzählsprache hat regelrecht lyrische Qualitäten, sie ist durchgearbeitet nach Melodie, Rhythmus, Klangfarbe, ohne deshalb je angestrengt oder geziert zu wirken. Alles liest sich schwebend leicht.«
Uwe Wittstock, Die Welt, 2.5.2009
(...) Hermanns Figuren sind erwachsen geworden, und Judith Hermann zeigt mit ihnen, dass sie nicht nur irgendwann mal in den Neunzigern ein Gespür für ein bestimmtes Lebensgefühl hatte, sondern dass sie eine verdammt gute Schriftstellerin ist.«
Wiebke Porombka, taz, 2.5.2009
»Für meinen Geschmack ist das ihr bestes Buch. Hier wird dann doch was erlebt.« Ursula März, Bayern 2, Diwan, 2.5.2009
»im Höchsten Maße beeindruckend, wie maklellos und tonsicher Judith Hermann eine solche Elegie erzählerisch aufzubieten vermag.«
Oliver Ruf, Der Bund, 2.5.2009
»Sie ist genau in der Beschreibung der Dinge und der Atmosphäre, des Lichtes und der Gerüche. Dabei reiht sie Halbsätze aneinander in einer Sprache, die kein überflüssiges Wort kennt. Die Berliner Autorin überzeugt in ihrem neuen Erzählband als strenge Meisterin der Reduktion.«
Karin Großmann, Sächsische Zeitung, 2.5.2009
»Der neue Band hat ein Konzept. Nichts war den ersten zwei Büchern ferner. Das macht das neue Buch so eng, wie gefesselt liest es sich, in ein Korsett gepresst.« Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 3.5.2009
»Alice ist die, in der widerhallt, was ist und was unabänderlich ist: die Dinge. Die Tode. Das Sein der anderen. Die mitten in diesen Anordnungen die Frage repräsentiert: Hat das alles eine Bedeutung? Eine grosse? Oder keine? Die vielleicht selbst diese Frage ist – und die konsequente Abwesenheit sicherer Antworten. Vielleicht ist darum dieses Buch, schwer von Tod, dennoch seltsam leicht. Es wird gewichtiger, je weiter man sich von ihm entfernt und je mehr man es also auffüllt mit sich selbst. Sie haben ein gutes Standing, diese Geschichten; eine gute Sicherheit in sich selbst.«
Bernadette Conrad, NZZ am Sonntag, 3.5.2009
»Diesem Buch liegt eine philosophische Beobachtung zugrunde, die Jean-Paul Sartre in den vierziger Jahren formuliert hat: Nicht einmal der Tod verleiht dem Leben einen Sinn. (...) Dieses Buch, Judith Hermanns bestes, hat kein Thema. (..) Es ist ein durchlässiges Buch, in dem sich darum mehr von dem findet, wie wir heute leben, als in den Hochleistungsepen, die sich an diesem Objekt so fleißig abarbeiten.«
Nils Minkmar, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 3.5.2009
»Wenn man eine Zauberin mit Worten ist, so wie Judith Hermann, dann kann man ganz viele Gefühle ausdrücken: Zärtlichkeit, Trauer, Sehnsucht und Zuversicht – ohne auch nur eins davon benennen zu müssen. Ihre Literatur ist wie ein Samenkorn, das bei aufmerksamer Lektüre zu duftender Blüte aufbricht.«
Ursula Sárkány, NDR Kultur, Buch der Woche, 3.5.2009
»der Zauber ihrer reifen Prosa liegt im Dazwischen, im Einfangen schwebender Stimmungen und unsicherer Gefühslagen.«
Hans Ulrich Probst, Schweizr Radio drs2, 3.5.2009
»Die Sätze sind knapper geworden, oft sogar elliptisch. Es gibt daneben aber auch Aufzählungen, die einen rhythmischen Sog entfalten, und abrupte Rhythmuswechsel: Einzelne Dialogfetzen sind manchmal pointiert in Passagen von indirekter Rede gesetzt - sprachlich und formal ist Judith Hermann zweifellos raffinierter und ästhetisch ausgefeilter geworden.«
Helmut Böttiger, Deutschlandradio Kultur, 4.5.2009
»Dieses Erzählen ist von atemberaubender Ökonomie. Kein Wort steht zu viel im Text. Kein Gefühlsausbruch zerreist die Zurückhaltung. Die Heftigkeit des Empfindens wird erst sichtbar an den Einzelheiten des Erinnerns.«
Urs Bugmann, Neue Luzerner Zeitung, 4.5.2009
»Was Hermanns Prosa ausmacht: ihre Kunst, kurze, einfache Sätze in unaufgeregtem Tonfall aneinanderzureihen - und trotzdem das Nichtgewachsensein, die Ohnmacht dem Tod gegenüber spürbar zu machen. ›Alice‹ ist von großer Lebenstraurigkeit durchzogen und doch tröstlich.«
Karolin Jacquemain, Hamburger Abendblatt, 4.5.2009
»Wer Judith Hermanns berühmten Sound liebt, wird auf seine Kosten kommen.« Ina Hartwig, Frankfurter Rundschau, 4.5.2009
»Judith Hermanns große Kunst besteht im Erzeugen von Stimmungen, die tief an die Seele rühren. In zumeist kurzen, sehr präzisen Sätzen beschreibt diese Autorin die Beschaffenheit von Oberflächen, unter denen vieles verborgen liegt, was mit Worten nicht glaubhaft zu fassen ist.«
Martin Hatzius, Neues Deutschland, 4.5.2009
»Hermanns Geschichten werden stilsicher von einem herben Sound beherrscht, den sie mit vielen kurzen Sätzen erzeugt, mit Ellipsen und einem oftmaligen Verzicht auf Verben. Stil und Syntax erinnern da bisweilen an die Prosa einer Marlene Streeruwitz.«
Gerrit Bartels, Tagesspiegel, 4.5.2009
Es ist ein sanftes, wütendes Buch, voll stiller Reflexion und klagendem Aufbegehren; gegen die Unabänderlichkeit, gegen die Normalität, die das Sterben zudeckt mit Gleichmut. Gegen die eigene Lethargie und Unfähigkeit, gegen einen Alltag, der das Alltagserlebnis Tod gleichmütig mit Erde bewirft.«
Gudrun Norbisrath, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 4.5.2009
»Das Buch hat immer noch Sound und Lakonie, die feinen Ellipsen, diese Schönheit der Sprache (...) Es stehen wunderbare Sätze drin in ›Alice‹ und kein Wort zuviel, schöne Bilder, richtige Stimmungen, klare Beobachtungen.«
Markus Clauer, Die Rheinpfalz, 4.5.2009
»Ihre Kunst besteht darin, das Schwere leicht erscheinen zu lassen und alles Endgültige gleichwohl in der Schwebe zu halten. (…) Von allem Hinderlichen und von allen Beschwernissen hat Judith Hermann diese Texte befreit, um ein Maximum an atmosphärischer Dichte zu erzielen, um mit Demut, aber ohne Pathos vom Sterben zu erzählen und von der Not des Zurückbleibens.«
Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung, 5.5.2009
»An hypnotisierender Sprachmacht hat Judith Hermann seit ›Sommerhaus, später‹ nichts verloren.«
Welf Grombacher, Nürnberger Zeitung, 5.5.2009
»Judith Hermann erzählt von denen einer erfundenen Figur mit hoher Intensität. Sie löst den Widerspruch zwischen der geradezu alltäglichen Zwangsläufigkeit des Todes und der unerträglichen Einmaligkeit des Verlustes nicht auf. Sie tröstet nicht, weil es ihr nicht um die Trauer geht, sondern um das Verlieren eines geliebten Menschen.«
Harald Loch, Nürnberger Nachrichten, 5.5.2009
»Die Autorin ist in eine neue Phase eingetreten. Ihre Sprachkraft steht in ›Alice‹ in Beziehung zu einem Thema, das sie ganz neu zum Leuchten bringt.«
Eva Bachmann, St. Galler Tagblatt, 5.5.2009
»Der Tod ist vielmehr ein Vorgang, der sich nicht fassen lässt - und das sichtbar zu machen, ohne große Geste, das ist Hermanns Stärke.«
Julia Emmrich, Der Westen, 5.5.2009
»Judith Hermann gelingt es, mit wenigen Worten Intensität zu schaffen, eine Stimmung zu beschwören. Vieles wird nur angedeutet, bleibt in der Schwebe und gewinnt gerade dadurch seine Unverwechselbarkeit, seine zärtliche Genauigkeit. Diese Geschichten von der Vergänglichkeit klingen lange nach.«
Claus-Ulrich Bielefeld, kulturradio, 5.5.2009
»Präzise und zugleich minimalistisch ist Hermanns Stil (...) Es sind Details und Momente, die beim Lesen hängen bleiben. (...) Man muss diese Fallhöhe zwischen Banalitäten und Existenziellem mögen und sich darauf einlassen - dann bekommen Hermanns Erzählungen etwas Wahrhaftiges, Tröstliches.«
dpa, 5.5.2009
»Große Affekte kennt keine der Hermann-Figuren. Der Tod ist vielmehr ein Vorgang, der sich nicht fassen lässt - und das sichtbar zu machen, ohne große Geste, das ist Hermanns Stärke.«
Julia Emmrich, Westfälische Rundschau, 6.5.2009
»da ist er wieder: der sehnsüchtig machende Judith-Hermann-Sound. (...) Zum Staunen!«
Freundin, 6.5.2009
»Dass einer fehlt, irgendwann, nach einer Weile, plötzlich oder seit Jahren und Jahrzehnten, und dass dieses Fehlen nicht zu überwinden ist, wird nicht etwa in ausufernder Meditation bedacht, sondern in sehr disziplinierter Prosa, die so unauffällig wie kunstvoll die Zeitebenen verbindet, und in Sätzen, die teils auf Haut und Knochen abgemagert, teils von federnder Schlankheit sind. (...) ›Alice‹, dieses diskrete Frauenporträt in fünf Männergeschichten, lehrt das alte Glück des Lesens.«
Julia Schröder, Stuttgarter Nachrichten, 7.5.2009
»Die durch Kommata verbundenen Hauptsätze, Hermanns tausendfach kopiertes und doch nie errichtes Markenzeichen, wirken zugleich atemlos und stillstehend - ein passender, wunderbarer Ausdruck für den Schwebezustand zwischen Festhalten und Loslassen.«
Mounia Meiborg, Berliner Zeitung, 7.5.2009
»Es gibt Sätze bei Judith Hermann, die können einem den Atem verschlagen – so blitzartig tut sich im Normalen ein Abgrund des Schreckens auf.«
Bettina Schulte, Badische Zeitung, 7.5.2009
»›Alice‹ ist ein nicht nur bemerkenswertes Stück Literatur. Es ist bewundernswert. Judith Hermann geht trotz des Erfolges, den ihr viele neiden, ihren unkonventionellen Weg weiter. Unbeirrbar. Sie ist und bleibt eine der bedeutendsten deutschen Erzählerinnen.«
Dieter Schneider, rbb, Antenne Brandenburg, 7.5.2009
»Hermanns Erzählungen haben nicht nur - wie gute Weine - Körper. Sie haben ein melancholisches Bewusstsein, das sie mit jeder Silbe ausdünsten, das alle Sätze atmosphärisch umhüllt. Eine schmerzlich spürbare Differenz zur dargestellten Welt, die im ganzen Text vibriert und den Gefühlsraum des Lesers in Schwingung versetzt.«
Gabriele Killert, Die Zeit, 7.5.2009
»Sparsam, lakonisch, mit wenigen Worten schafft es die Autorin, Stimmungen und Gefühle lebendig zu machen und zu transportieren. ›Alice‹ ist ein stilles Buch, traurig, aber auch tröstend.«
bunte.de, 8.5.2009
»Jetzt, elf Jahre nach ›Sommerhaus, später‹, hat Hermann tatsächlich ihr Meisterwerk vorgelegt.«
Peter Mohr, Südkurier, 9.5.2009
»Man muss ihn mögen, diesen spezifischen Judith-Hermann-Ton, der lakonisch distanziert, wie eine sehr herbe Melodie von Tod, Trauer und Verlust, von Veränderungen und Lebensbrüchen erzählt, der vieles im Vagen belässt und doch präzise beschreiben kann, ein Ton, der atmosphärisch dicht die existenzielle Einsamkeit des Menschen in den Mittelpunkt rückt und den Leser in eine andere Sphäre entrückt.«
Stefan Sprang, hr 1, 13.5.2009
»Ihre neuen, locker verbundenen Texte zeigen, wie eine, die talentiert war und ›zu Tode gelobt‹ wurde, mit einem Buch übers Sterben literarisch wiederaufersteht.›Alice‹ präsentiert nicht eine völlig andere Hermann, aber eine gereifte. (...) Das ist emotionale Kahlschlag-Literatur vom Konsequentesten – kunstvoll und klug.«
Alexandra Kedves, Tages-Anzeiger, 14.5.2009
»Ein Buch, das große Fragen stellt und gleichzeitig klarmacht, dass es keine Antwort gibt. Seltsamerweise ist das versöhnlicher und menschlicher als so manch große angelegter Roman mit ähnlicher Thematik.«
Stern, 14.5.2009
»Jetzt dagegen herrschen Reife und Tiefe vor, die dem Gegenstand - und natürlich der Entwicklung der Autorin - zu verdanken sind. Der Tod erweist die Flüchtigkeit des Daseins. Hermann versteht es, dies spürbar zu machen. Sie beweist Sinn für Atmosphäre und für die alltäglichen Einzelheiten, die ein Leben und, trotz allem: dessen Schönheit bezeugen.«
Thomas Groß, Mannheimer Morgen, 16.5.2009
»liest sich wie eine literarische Multiplikation von Ohnmacht, Leere und Fassungslosigkeit. Judith Hermann hat damit ein Meisterwerk vorgelegt.«
Peter Mohr, Eßlinger Zeitung, 16.5.2009
»Es ist diese stille, in Alltagsroutinen haltsuchende Ohnmacht, durch die das Sterben in diesem überwältigenden Buch konkret wird und doch unfassbar bleibt. Eine anrührende, grandiose Zumutung ist das.«
Andrej Klahn, Kölner Stadtanzeiger, 16.5.2009
Judith Hermann schafft es, mit ›Alice‹ auch die Leser zu fesseln, die dem literarischen Thema ›Tod‹ sonst eher aus dem Weg gehen. Die Autorin erzählt elegant und in Inhalt und Ton fernab einer Sozialstudie. Sie vermag es, Atmosphären zu schaffen, oftmals mit subtilen literarischen Mitteln.«
Michael Hametner, MDR Figaro, 17.5.2009
»Mit ihren leisen, verhaltenen Erzählungen ist ihr ein kleines Wunder gelungen.« Heide Soltau, Deutsche Welle, 19.5.2009
»Ihre neuen Erzählungen sind reifer und welthaltiger und – mitunter waghalsig – auf das Nötigste reduziert. Minimalistische Konstruktionen, die nur jenen oberflächlich erscheinen, die das dezente Hintergrundleuchten der Erzählungen nicht wahrzunehmen vermögen.«
Peter Landerl, Wiener Zeitung, 23.5.2009
»ihre (Alices) immer wiederkehrende Auseinandersetzung mit dem Tod. Das ist spannend und macht dieses Requiem-Buch zu einem Meisterwerk.«
Julia Gaß, Ruhr Nachrichten, 24.5.2009
»ein Appell an den Leser, der Sprache Auge und Ohr zu schenken: Judith Hermanns Interpunktion, ihre inventarisierenden Ellipsen, ihre alltagssprachlichen Verschleifungen machen aus diesen Erzählungen so etwas wie vegetativ atmende Balladen.«
Hermann Wallmann, Westdeutscher Rundfunk, 27.5.2009
»Diese Prosa überzeugt als Zustandsbeschreibung, ihre Autorin durch ihre Sprachkraft.(...) In aller Stille hat diese Schriftstellerin sich weiterentwickelt vom ›Fräuleinwunder‹ zur Chronistin des Lebens.«
Roland Mischke, Gießener Allgemeine, 30.5.2009
»Literatur, fein und stimmig, anspielungsreich und schmerzhaft, berührend und erschütternd.«
Dirk Becker, Potsdamer Neueste Nachrichten, 2.6.2009
»ästhetisch gelungen, raffiniert, zuweilen poetisch und schön.«
Christopher Scholz, Allgemeine Zeitung, 19.6.2009
Andreas Tobler, Berner Zeitung, 30.4.2009
»Konsequent erzählen die fünf Geschichten von Abschied und Verlust – und Judith Hermanns karge, feinsinnige Art des Erzählens, die schon die beiden vorangegangenen Bücher ausgezeichnet hat, erweist sich hier als besonders stimmig. (...) Ein trauriges Buch und ein kluges.«
Jobst-Ulrich Brand, focus online, 1.5.2009
»Man liest und wird eingefangen von diesem sehr leisen Ton der Judith Hermann. (...) Vielleicht ist ›Alice‹ das bislang beste Buch von Judith Hermann, so unangestrengt, als sei daran 40 Jahre gearbeitet worden. Es waren bloß sechs.« Lothar Schröder, Rheinische Post, 2.5.2009
»Judith Hermann verfügt über die Gabe, einem mit zwei, drei Sätzen Schauplätze und deren Stimmung so vor Augen zu rücken, dass man glaubt, sie mit Händen greifen zu können. Ihre Erzählsprache hat regelrecht lyrische Qualitäten, sie ist durchgearbeitet nach Melodie, Rhythmus, Klangfarbe, ohne deshalb je angestrengt oder geziert zu wirken. Alles liest sich schwebend leicht.«
Uwe Wittstock, Die Welt, 2.5.2009
(...) Hermanns Figuren sind erwachsen geworden, und Judith Hermann zeigt mit ihnen, dass sie nicht nur irgendwann mal in den Neunzigern ein Gespür für ein bestimmtes Lebensgefühl hatte, sondern dass sie eine verdammt gute Schriftstellerin ist.«
Wiebke Porombka, taz, 2.5.2009
»Für meinen Geschmack ist das ihr bestes Buch. Hier wird dann doch was erlebt.« Ursula März, Bayern 2, Diwan, 2.5.2009
»im Höchsten Maße beeindruckend, wie maklellos und tonsicher Judith Hermann eine solche Elegie erzählerisch aufzubieten vermag.«
Oliver Ruf, Der Bund, 2.5.2009
»Sie ist genau in der Beschreibung der Dinge und der Atmosphäre, des Lichtes und der Gerüche. Dabei reiht sie Halbsätze aneinander in einer Sprache, die kein überflüssiges Wort kennt. Die Berliner Autorin überzeugt in ihrem neuen Erzählband als strenge Meisterin der Reduktion.«
Karin Großmann, Sächsische Zeitung, 2.5.2009
»Der neue Band hat ein Konzept. Nichts war den ersten zwei Büchern ferner. Das macht das neue Buch so eng, wie gefesselt liest es sich, in ein Korsett gepresst.« Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 3.5.2009
»Alice ist die, in der widerhallt, was ist und was unabänderlich ist: die Dinge. Die Tode. Das Sein der anderen. Die mitten in diesen Anordnungen die Frage repräsentiert: Hat das alles eine Bedeutung? Eine grosse? Oder keine? Die vielleicht selbst diese Frage ist – und die konsequente Abwesenheit sicherer Antworten. Vielleicht ist darum dieses Buch, schwer von Tod, dennoch seltsam leicht. Es wird gewichtiger, je weiter man sich von ihm entfernt und je mehr man es also auffüllt mit sich selbst. Sie haben ein gutes Standing, diese Geschichten; eine gute Sicherheit in sich selbst.«
Bernadette Conrad, NZZ am Sonntag, 3.5.2009
»Diesem Buch liegt eine philosophische Beobachtung zugrunde, die Jean-Paul Sartre in den vierziger Jahren formuliert hat: Nicht einmal der Tod verleiht dem Leben einen Sinn. (...) Dieses Buch, Judith Hermanns bestes, hat kein Thema. (..) Es ist ein durchlässiges Buch, in dem sich darum mehr von dem findet, wie wir heute leben, als in den Hochleistungsepen, die sich an diesem Objekt so fleißig abarbeiten.«
Nils Minkmar, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 3.5.2009
»Wenn man eine Zauberin mit Worten ist, so wie Judith Hermann, dann kann man ganz viele Gefühle ausdrücken: Zärtlichkeit, Trauer, Sehnsucht und Zuversicht – ohne auch nur eins davon benennen zu müssen. Ihre Literatur ist wie ein Samenkorn, das bei aufmerksamer Lektüre zu duftender Blüte aufbricht.«
Ursula Sárkány, NDR Kultur, Buch der Woche, 3.5.2009
»der Zauber ihrer reifen Prosa liegt im Dazwischen, im Einfangen schwebender Stimmungen und unsicherer Gefühslagen.«
Hans Ulrich Probst, Schweizr Radio drs2, 3.5.2009
»Die Sätze sind knapper geworden, oft sogar elliptisch. Es gibt daneben aber auch Aufzählungen, die einen rhythmischen Sog entfalten, und abrupte Rhythmuswechsel: Einzelne Dialogfetzen sind manchmal pointiert in Passagen von indirekter Rede gesetzt - sprachlich und formal ist Judith Hermann zweifellos raffinierter und ästhetisch ausgefeilter geworden.«
Helmut Böttiger, Deutschlandradio Kultur, 4.5.2009
»Dieses Erzählen ist von atemberaubender Ökonomie. Kein Wort steht zu viel im Text. Kein Gefühlsausbruch zerreist die Zurückhaltung. Die Heftigkeit des Empfindens wird erst sichtbar an den Einzelheiten des Erinnerns.«
Urs Bugmann, Neue Luzerner Zeitung, 4.5.2009
»Was Hermanns Prosa ausmacht: ihre Kunst, kurze, einfache Sätze in unaufgeregtem Tonfall aneinanderzureihen - und trotzdem das Nichtgewachsensein, die Ohnmacht dem Tod gegenüber spürbar zu machen. ›Alice‹ ist von großer Lebenstraurigkeit durchzogen und doch tröstlich.«
Karolin Jacquemain, Hamburger Abendblatt, 4.5.2009
»Wer Judith Hermanns berühmten Sound liebt, wird auf seine Kosten kommen.« Ina Hartwig, Frankfurter Rundschau, 4.5.2009
»Judith Hermanns große Kunst besteht im Erzeugen von Stimmungen, die tief an die Seele rühren. In zumeist kurzen, sehr präzisen Sätzen beschreibt diese Autorin die Beschaffenheit von Oberflächen, unter denen vieles verborgen liegt, was mit Worten nicht glaubhaft zu fassen ist.«
Martin Hatzius, Neues Deutschland, 4.5.2009
»Hermanns Geschichten werden stilsicher von einem herben Sound beherrscht, den sie mit vielen kurzen Sätzen erzeugt, mit Ellipsen und einem oftmaligen Verzicht auf Verben. Stil und Syntax erinnern da bisweilen an die Prosa einer Marlene Streeruwitz.«
Gerrit Bartels, Tagesspiegel, 4.5.2009
Es ist ein sanftes, wütendes Buch, voll stiller Reflexion und klagendem Aufbegehren; gegen die Unabänderlichkeit, gegen die Normalität, die das Sterben zudeckt mit Gleichmut. Gegen die eigene Lethargie und Unfähigkeit, gegen einen Alltag, der das Alltagserlebnis Tod gleichmütig mit Erde bewirft.«
Gudrun Norbisrath, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 4.5.2009
»Das Buch hat immer noch Sound und Lakonie, die feinen Ellipsen, diese Schönheit der Sprache (...) Es stehen wunderbare Sätze drin in ›Alice‹ und kein Wort zuviel, schöne Bilder, richtige Stimmungen, klare Beobachtungen.«
Markus Clauer, Die Rheinpfalz, 4.5.2009
»Ihre Kunst besteht darin, das Schwere leicht erscheinen zu lassen und alles Endgültige gleichwohl in der Schwebe zu halten. (…) Von allem Hinderlichen und von allen Beschwernissen hat Judith Hermann diese Texte befreit, um ein Maximum an atmosphärischer Dichte zu erzielen, um mit Demut, aber ohne Pathos vom Sterben zu erzählen und von der Not des Zurückbleibens.«
Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung, 5.5.2009
»An hypnotisierender Sprachmacht hat Judith Hermann seit ›Sommerhaus, später‹ nichts verloren.«
Welf Grombacher, Nürnberger Zeitung, 5.5.2009
»Judith Hermann erzählt von denen einer erfundenen Figur mit hoher Intensität. Sie löst den Widerspruch zwischen der geradezu alltäglichen Zwangsläufigkeit des Todes und der unerträglichen Einmaligkeit des Verlustes nicht auf. Sie tröstet nicht, weil es ihr nicht um die Trauer geht, sondern um das Verlieren eines geliebten Menschen.«
Harald Loch, Nürnberger Nachrichten, 5.5.2009
»Die Autorin ist in eine neue Phase eingetreten. Ihre Sprachkraft steht in ›Alice‹ in Beziehung zu einem Thema, das sie ganz neu zum Leuchten bringt.«
Eva Bachmann, St. Galler Tagblatt, 5.5.2009
»Der Tod ist vielmehr ein Vorgang, der sich nicht fassen lässt - und das sichtbar zu machen, ohne große Geste, das ist Hermanns Stärke.«
Julia Emmrich, Der Westen, 5.5.2009
»Judith Hermann gelingt es, mit wenigen Worten Intensität zu schaffen, eine Stimmung zu beschwören. Vieles wird nur angedeutet, bleibt in der Schwebe und gewinnt gerade dadurch seine Unverwechselbarkeit, seine zärtliche Genauigkeit. Diese Geschichten von der Vergänglichkeit klingen lange nach.«
Claus-Ulrich Bielefeld, kulturradio, 5.5.2009
»Präzise und zugleich minimalistisch ist Hermanns Stil (...) Es sind Details und Momente, die beim Lesen hängen bleiben. (...) Man muss diese Fallhöhe zwischen Banalitäten und Existenziellem mögen und sich darauf einlassen - dann bekommen Hermanns Erzählungen etwas Wahrhaftiges, Tröstliches.«
dpa, 5.5.2009
»Große Affekte kennt keine der Hermann-Figuren. Der Tod ist vielmehr ein Vorgang, der sich nicht fassen lässt - und das sichtbar zu machen, ohne große Geste, das ist Hermanns Stärke.«
Julia Emmrich, Westfälische Rundschau, 6.5.2009
»da ist er wieder: der sehnsüchtig machende Judith-Hermann-Sound. (...) Zum Staunen!«
Freundin, 6.5.2009
»Dass einer fehlt, irgendwann, nach einer Weile, plötzlich oder seit Jahren und Jahrzehnten, und dass dieses Fehlen nicht zu überwinden ist, wird nicht etwa in ausufernder Meditation bedacht, sondern in sehr disziplinierter Prosa, die so unauffällig wie kunstvoll die Zeitebenen verbindet, und in Sätzen, die teils auf Haut und Knochen abgemagert, teils von federnder Schlankheit sind. (...) ›Alice‹, dieses diskrete Frauenporträt in fünf Männergeschichten, lehrt das alte Glück des Lesens.«
Julia Schröder, Stuttgarter Nachrichten, 7.5.2009
»Die durch Kommata verbundenen Hauptsätze, Hermanns tausendfach kopiertes und doch nie errichtes Markenzeichen, wirken zugleich atemlos und stillstehend - ein passender, wunderbarer Ausdruck für den Schwebezustand zwischen Festhalten und Loslassen.«
Mounia Meiborg, Berliner Zeitung, 7.5.2009
»Es gibt Sätze bei Judith Hermann, die können einem den Atem verschlagen – so blitzartig tut sich im Normalen ein Abgrund des Schreckens auf.«
Bettina Schulte, Badische Zeitung, 7.5.2009
»›Alice‹ ist ein nicht nur bemerkenswertes Stück Literatur. Es ist bewundernswert. Judith Hermann geht trotz des Erfolges, den ihr viele neiden, ihren unkonventionellen Weg weiter. Unbeirrbar. Sie ist und bleibt eine der bedeutendsten deutschen Erzählerinnen.«
Dieter Schneider, rbb, Antenne Brandenburg, 7.5.2009
»Hermanns Erzählungen haben nicht nur - wie gute Weine - Körper. Sie haben ein melancholisches Bewusstsein, das sie mit jeder Silbe ausdünsten, das alle Sätze atmosphärisch umhüllt. Eine schmerzlich spürbare Differenz zur dargestellten Welt, die im ganzen Text vibriert und den Gefühlsraum des Lesers in Schwingung versetzt.«
Gabriele Killert, Die Zeit, 7.5.2009
»Sparsam, lakonisch, mit wenigen Worten schafft es die Autorin, Stimmungen und Gefühle lebendig zu machen und zu transportieren. ›Alice‹ ist ein stilles Buch, traurig, aber auch tröstend.«
bunte.de, 8.5.2009
»Jetzt, elf Jahre nach ›Sommerhaus, später‹, hat Hermann tatsächlich ihr Meisterwerk vorgelegt.«
Peter Mohr, Südkurier, 9.5.2009
»Man muss ihn mögen, diesen spezifischen Judith-Hermann-Ton, der lakonisch distanziert, wie eine sehr herbe Melodie von Tod, Trauer und Verlust, von Veränderungen und Lebensbrüchen erzählt, der vieles im Vagen belässt und doch präzise beschreiben kann, ein Ton, der atmosphärisch dicht die existenzielle Einsamkeit des Menschen in den Mittelpunkt rückt und den Leser in eine andere Sphäre entrückt.«
Stefan Sprang, hr 1, 13.5.2009
»Ihre neuen, locker verbundenen Texte zeigen, wie eine, die talentiert war und ›zu Tode gelobt‹ wurde, mit einem Buch übers Sterben literarisch wiederaufersteht.›Alice‹ präsentiert nicht eine völlig andere Hermann, aber eine gereifte. (...) Das ist emotionale Kahlschlag-Literatur vom Konsequentesten – kunstvoll und klug.«
Alexandra Kedves, Tages-Anzeiger, 14.5.2009
»Ein Buch, das große Fragen stellt und gleichzeitig klarmacht, dass es keine Antwort gibt. Seltsamerweise ist das versöhnlicher und menschlicher als so manch große angelegter Roman mit ähnlicher Thematik.«
Stern, 14.5.2009
»Jetzt dagegen herrschen Reife und Tiefe vor, die dem Gegenstand - und natürlich der Entwicklung der Autorin - zu verdanken sind. Der Tod erweist die Flüchtigkeit des Daseins. Hermann versteht es, dies spürbar zu machen. Sie beweist Sinn für Atmosphäre und für die alltäglichen Einzelheiten, die ein Leben und, trotz allem: dessen Schönheit bezeugen.«
Thomas Groß, Mannheimer Morgen, 16.5.2009
»liest sich wie eine literarische Multiplikation von Ohnmacht, Leere und Fassungslosigkeit. Judith Hermann hat damit ein Meisterwerk vorgelegt.«
Peter Mohr, Eßlinger Zeitung, 16.5.2009
»Es ist diese stille, in Alltagsroutinen haltsuchende Ohnmacht, durch die das Sterben in diesem überwältigenden Buch konkret wird und doch unfassbar bleibt. Eine anrührende, grandiose Zumutung ist das.«
Andrej Klahn, Kölner Stadtanzeiger, 16.5.2009
Judith Hermann schafft es, mit ›Alice‹ auch die Leser zu fesseln, die dem literarischen Thema ›Tod‹ sonst eher aus dem Weg gehen. Die Autorin erzählt elegant und in Inhalt und Ton fernab einer Sozialstudie. Sie vermag es, Atmosphären zu schaffen, oftmals mit subtilen literarischen Mitteln.«
Michael Hametner, MDR Figaro, 17.5.2009
»Mit ihren leisen, verhaltenen Erzählungen ist ihr ein kleines Wunder gelungen.« Heide Soltau, Deutsche Welle, 19.5.2009
»Ihre neuen Erzählungen sind reifer und welthaltiger und – mitunter waghalsig – auf das Nötigste reduziert. Minimalistische Konstruktionen, die nur jenen oberflächlich erscheinen, die das dezente Hintergrundleuchten der Erzählungen nicht wahrzunehmen vermögen.«
Peter Landerl, Wiener Zeitung, 23.5.2009
»ihre (Alices) immer wiederkehrende Auseinandersetzung mit dem Tod. Das ist spannend und macht dieses Requiem-Buch zu einem Meisterwerk.«
Julia Gaß, Ruhr Nachrichten, 24.5.2009
»ein Appell an den Leser, der Sprache Auge und Ohr zu schenken: Judith Hermanns Interpunktion, ihre inventarisierenden Ellipsen, ihre alltagssprachlichen Verschleifungen machen aus diesen Erzählungen so etwas wie vegetativ atmende Balladen.«
Hermann Wallmann, Westdeutscher Rundfunk, 27.5.2009
»Diese Prosa überzeugt als Zustandsbeschreibung, ihre Autorin durch ihre Sprachkraft.(...) In aller Stille hat diese Schriftstellerin sich weiterentwickelt vom ›Fräuleinwunder‹ zur Chronistin des Lebens.«
Roland Mischke, Gießener Allgemeine, 30.5.2009
»Literatur, fein und stimmig, anspielungsreich und schmerzhaft, berührend und erschütternd.«
Dirk Becker, Potsdamer Neueste Nachrichten, 2.6.2009
»ästhetisch gelungen, raffiniert, zuweilen poetisch und schön.«
Christopher Scholz, Allgemeine Zeitung, 19.6.2009
Über Judith Hermann
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