Alberto Manguel
Alle Menschen lügen
Roman
Hardcover
Preis € (D) 19,95 | € (A) 20,60 | SFR 28,50
ISBN: 978-3-10-048757-5
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Buchdetails
Roman
240 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-048757-5
Aus dem Spanischen von Susanne Lange
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
240 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-048757-5
Aus dem Spanischen von Susanne Lange
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Inhalt
Bevilacqua rettet sich aus dem falschen Leben in Buenos Aires nach Madrid. Aber im Exil regieren statt der Zwänge der Diktatur nur Verdacht und Zwietracht. Da hilft es nichts, dass man in seinem Koffer ein mysteriöses Manuskript findet, das ein »Lob der Lüge« verspricht. Bei dessen Erscheinen erntet Bevilacqua statt Ruhm und Ehre bloß Scham und Untergang.
Raffiniert stellt Alberto Manguels Roman der Lüge eine Falle. Vor Augen und Ohren des Lesers entsteht ein spannender Roman über die schmale Linie zwischen Liebe, Lüge und Verrat, eine melancholische Komödie über das wahre Falsche und das falsche Wahre: »Ein Meisterwerk«, urteilte El País.
Raffiniert stellt Alberto Manguels Roman der Lüge eine Falle. Vor Augen und Ohren des Lesers entsteht ein spannender Roman über die schmale Linie zwischen Liebe, Lüge und Verrat, eine melancholische Komödie über das wahre Falsche und das falsche Wahre: »Ein Meisterwerk«, urteilte El País.
Pressestimmen
»›Alle Menschen lügen‹ ist ein Meisterwerk.«
Marko Martin, Kommune, April/Mai 2011
»Manguel ist mit ›Alle Menschen lügen‹ ein vielschichtiger Roman gelungen.(…) Die Lektüre gestaltet sich – für Alberto Manguel ist die Erfahrung des Lesens eine Erfahrung der Welt.«
Yvonne Nadler, Weser Kurier, 16.1.2011
»Alberto Manguel hat mit ›Alle Menschen lügen‹ einen packenden Roman über die Diktaturen dies- und jenseits des Atlantiks geschrieben und die Zeitgeschichte ebenso kenntnisreich und nuanciert interpretiert wie die großen Werke der Weltliteratur.«
Margrit Klingler-Clavijo, Deutschlandfunk, Büchermarkt,12.1.2011
»Und so handelt ›Alle Menschen lügen‹ letztlich nicht nur von der Frage, wer war Bevilacqua? Sondern von der Unmöglichkeit, ein verbindliches Porträt zu zeichnen; von der Unzuverlässigkeit eines Gedächtnisses, das ›durch und durch von Literatur verseucht ist‹, wie Manguel über Manguel schreibt; von Fakten und Mutmassungen, von wahren Lügen und falschen Wahrheiten – von Aspekten, die genuin literarische sind und nicht zum ersten Mal thematisiert werden. Sie intelligent und sprachlich elegant umkreist und mit dem Blick zurück in die Jahre der Diktatur verbunden zu haben, darin liegt die Qualität von Alberto Manguels unterhaltsamem Kabinettstück.«
Wolfgang Seibel, ORF, Ö1, Ex Libris, 12.12.2010
»sehr kunstvoll, sehr feingeistig, sehr getragen-südamerikanisch.«
Goslarer Zeitung, 17.11.2010
»Die Grundidee, ein und dieselbe Geschichte aus verschiedenen Perspektiven zu erzählen, ist, wenn auch nicht neu, so doch durchaus interessant. Denn Literatur zielt schließlich nicht auf eherne Wahrheiten, Sie umkreist eher, so könnte man vielleicht sagen, mit Sprache die Wahrheit hinter der Sprache. Von daher ist die Perspektivenvielfalt gerade der literarischen Prosa sehr gemäß.«
Tobias Lehmkuhl, Deutschlandradio Kultur, 29.10.2010
»ein sprachgewaltiger Roman. (…) eine Hommage an die Sprache selbst, an die Macht der Wörter.«
Lore Kleinert, Radio Bremen/Norwestradio, 24.10.2010
» … kunstvoll wie konzentriert; das, was der Leser für Wahrheit hält, bekommt einen beunruhigend fragmentarischen, schillernden Charakter.«
Edo Reents, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2.10.2010
»›Alle Menschen lügen« könnte in der ausgezeichneten Übersetzung von Susanne Lange dazu beitragen, dass Deutschland den Romanautor Manguel mehr schätzen lernt.«
Dagmar Gilcher, Die Rheinpfalz, 2.10.2010
»Unter den vielen Büchern, die in diesem Jahr aus dem Castellano übersetzt wurden, ist Manguels Roman sicher einer der klügsten und bewegendsten.«
Jan Bürger, Literaturen, Oktober/November 2010
»ein literarisches Spiegelkabinett, das die Biografie eines nach Madrid emigrierten Schriftstellers facettenreich und schillernd auflöst.«
Nürnberger Zeitung, 8.10.2010
»Dem 1948 in Buenos Aires geborenen Romancier, Dramatiker, Übersetzer und Sachbuchautor Alberto Manguel ist mit Lob der Lüge ein klug konstruierter und sprachlich facettenreicher Roman über die argentinische Geschichte, das Leben im Exil und die Macht der literarischen Phantasie gelungen.«
Ulrike Weymann, Glanz und Elend.de, September 2010
»Bei aller Fabulierlust ist der Roman auch eine melancholische
Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Exils, mit dem Verlust von Gewissheit und Identität, der mit dem erzwungenen Abschied von der Heimat einhergeht. Für die Zerstörungskraft des staatlich organisierten Terrors findet Alberto Manguel ganz sparsame, unspektakuläre, dafür umso eindrücklichere Worte und Bilder, die ihre Wirkung mit Verzögerung entfalten.«
Jan Schmelcher, hr online, 27.8.2010
»Was ›Alle Menschen lügen‹ (…) zu einem schillernden Roman macht, ist nicht nur Manguels sprachliche Brillanz, sein Sinn für den richtigen Ton zum richtigen Bild, sondern vielmehr die Tatsache, dass sich sein akademisches Motiv so fugenlos an seine Themen schmiegt.«
Sebastian Hofer, Profil, 16.8.2010
»Nach der Lektüre des Romans, der gekonnt erzählerische Seitenwege einschlägt, tritt einem plötzlich die Figur eines alten Marionettenbauers wieder vor Augen, der das Leben in nur drei Worten bündig zusammenfasste: ›ziellos, schwierig, unverständlich‹ sei es. Alberto Manguel aber besitzt die Gabe, die Flüchtigkeit menschlichen Tuns zu formen und den planlos Handelnden Größe zu verleihen.«
Sigrid Brinkmann, NDR Kultur, August 2010
Marko Martin, Kommune, April/Mai 2011
»Manguel ist mit ›Alle Menschen lügen‹ ein vielschichtiger Roman gelungen.(…) Die Lektüre gestaltet sich – für Alberto Manguel ist die Erfahrung des Lesens eine Erfahrung der Welt.«
Yvonne Nadler, Weser Kurier, 16.1.2011
»Alberto Manguel hat mit ›Alle Menschen lügen‹ einen packenden Roman über die Diktaturen dies- und jenseits des Atlantiks geschrieben und die Zeitgeschichte ebenso kenntnisreich und nuanciert interpretiert wie die großen Werke der Weltliteratur.«
Margrit Klingler-Clavijo, Deutschlandfunk, Büchermarkt,12.1.2011
»Und so handelt ›Alle Menschen lügen‹ letztlich nicht nur von der Frage, wer war Bevilacqua? Sondern von der Unmöglichkeit, ein verbindliches Porträt zu zeichnen; von der Unzuverlässigkeit eines Gedächtnisses, das ›durch und durch von Literatur verseucht ist‹, wie Manguel über Manguel schreibt; von Fakten und Mutmassungen, von wahren Lügen und falschen Wahrheiten – von Aspekten, die genuin literarische sind und nicht zum ersten Mal thematisiert werden. Sie intelligent und sprachlich elegant umkreist und mit dem Blick zurück in die Jahre der Diktatur verbunden zu haben, darin liegt die Qualität von Alberto Manguels unterhaltsamem Kabinettstück.«
Wolfgang Seibel, ORF, Ö1, Ex Libris, 12.12.2010
»sehr kunstvoll, sehr feingeistig, sehr getragen-südamerikanisch.«
Goslarer Zeitung, 17.11.2010
»Die Grundidee, ein und dieselbe Geschichte aus verschiedenen Perspektiven zu erzählen, ist, wenn auch nicht neu, so doch durchaus interessant. Denn Literatur zielt schließlich nicht auf eherne Wahrheiten, Sie umkreist eher, so könnte man vielleicht sagen, mit Sprache die Wahrheit hinter der Sprache. Von daher ist die Perspektivenvielfalt gerade der literarischen Prosa sehr gemäß.«
Tobias Lehmkuhl, Deutschlandradio Kultur, 29.10.2010
»ein sprachgewaltiger Roman. (…) eine Hommage an die Sprache selbst, an die Macht der Wörter.«
Lore Kleinert, Radio Bremen/Norwestradio, 24.10.2010
» … kunstvoll wie konzentriert; das, was der Leser für Wahrheit hält, bekommt einen beunruhigend fragmentarischen, schillernden Charakter.«
Edo Reents, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2.10.2010
»›Alle Menschen lügen« könnte in der ausgezeichneten Übersetzung von Susanne Lange dazu beitragen, dass Deutschland den Romanautor Manguel mehr schätzen lernt.«
Dagmar Gilcher, Die Rheinpfalz, 2.10.2010
»Unter den vielen Büchern, die in diesem Jahr aus dem Castellano übersetzt wurden, ist Manguels Roman sicher einer der klügsten und bewegendsten.«
Jan Bürger, Literaturen, Oktober/November 2010
»ein literarisches Spiegelkabinett, das die Biografie eines nach Madrid emigrierten Schriftstellers facettenreich und schillernd auflöst.«
Nürnberger Zeitung, 8.10.2010
»Dem 1948 in Buenos Aires geborenen Romancier, Dramatiker, Übersetzer und Sachbuchautor Alberto Manguel ist mit Lob der Lüge ein klug konstruierter und sprachlich facettenreicher Roman über die argentinische Geschichte, das Leben im Exil und die Macht der literarischen Phantasie gelungen.«
Ulrike Weymann, Glanz und Elend.de, September 2010
»Bei aller Fabulierlust ist der Roman auch eine melancholische
Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Exils, mit dem Verlust von Gewissheit und Identität, der mit dem erzwungenen Abschied von der Heimat einhergeht. Für die Zerstörungskraft des staatlich organisierten Terrors findet Alberto Manguel ganz sparsame, unspektakuläre, dafür umso eindrücklichere Worte und Bilder, die ihre Wirkung mit Verzögerung entfalten.«
Jan Schmelcher, hr online, 27.8.2010
»Was ›Alle Menschen lügen‹ (…) zu einem schillernden Roman macht, ist nicht nur Manguels sprachliche Brillanz, sein Sinn für den richtigen Ton zum richtigen Bild, sondern vielmehr die Tatsache, dass sich sein akademisches Motiv so fugenlos an seine Themen schmiegt.«
Sebastian Hofer, Profil, 16.8.2010
»Nach der Lektüre des Romans, der gekonnt erzählerische Seitenwege einschlägt, tritt einem plötzlich die Figur eines alten Marionettenbauers wieder vor Augen, der das Leben in nur drei Worten bündig zusammenfasste: ›ziellos, schwierig, unverständlich‹ sei es. Alberto Manguel aber besitzt die Gabe, die Flüchtigkeit menschlichen Tuns zu formen und den planlos Handelnden Größe zu verleihen.«
Sigrid Brinkmann, NDR Kultur, August 2010

