Reiner Kunze
auf eigene hoffnung
Taschenbuch
Preis € (D) 6,90 | € (A) 7,10 | SFR 10,50
ISBN: 978-3-596-25230-5
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Buchdetails
112 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-25230-5
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Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
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Inhalt
Es war 1977, als Reiner Kunze sein Land verlassen mußte. Das Erscheinen des Prosabandes ›Die wunderbaren Jahre‹ im Herbst 1976 und der Weggang des Autors aus der DDR im Frühjahr darauf standen damals im Brennpunkt literarischen und kulturpolitischen Interesses. Welche Folgen für die Existenz des Schriftstellers würde die Konfrontation mit dem hiesigen neuen Deutschland haben? Welche Themen konnte es hier für ihn geben? Lag nicht das Verstummen ebenso nah wie die Verirrung oder die Verzweiflung? Fragen und Vermutungen dieser Art tauchten auf, wo immer der Name Reiner Kunze fiel.
Lange ließ er auf Nachricht warten. Entschlossen widerstand er den Verführungen und Bedrängungen zum raschen Publizieren. Er brauchte Stille und sammelte sie um sich, »die Erde fürs Gedicht«.
Jetzt legt dieser erste Band mit Gedichten, die unter den Lebensbedingungen hierzulande entstanden sind, Zeugnis ab von seiner ungebrochenen, ja durch neue existentielle Erfahrungen noch gesteigerten poetischen Produktivität. Das Gedicht bildet wie in der Vergangenheit für den Künstler den Stabilisator und Orientierungspunkt seines Ichs. Er verankert in ihm die seelische Instanz des Gewissens. Innerhalb welcher Grenzen wir leben, welche Wahrnehmungssensibilität und welchen Widerstand Reiner Kunze ihnen entgegensetzt, erfahren wir in diesen neuen Gedichten.
Lange ließ er auf Nachricht warten. Entschlossen widerstand er den Verführungen und Bedrängungen zum raschen Publizieren. Er brauchte Stille und sammelte sie um sich, »die Erde fürs Gedicht«.
Jetzt legt dieser erste Band mit Gedichten, die unter den Lebensbedingungen hierzulande entstanden sind, Zeugnis ab von seiner ungebrochenen, ja durch neue existentielle Erfahrungen noch gesteigerten poetischen Produktivität. Das Gedicht bildet wie in der Vergangenheit für den Künstler den Stabilisator und Orientierungspunkt seines Ichs. Er verankert in ihm die seelische Instanz des Gewissens. Innerhalb welcher Grenzen wir leben, welche Wahrnehmungssensibilität und welchen Widerstand Reiner Kunze ihnen entgegensetzt, erfahren wir in diesen neuen Gedichten.

