Alfred Kerr

Aus dem Tagebuch eines Berliners

Taschenbuch
Preis € (D) 8,95 | € (A) 9,20 | SFR 13,50
ISBN: 978-3-596-14488-4
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Buchdetails

224 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-14488-4
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Inhalt

Alfred Kerr verstand sich nicht nur als Theaterkritiker, sondern auch als Schriftsteller und Spracherneuerer. In seinen vielfältigen Aufzeichnungen versuchte er, sich schreibend seiner Welt zu versichern und für die Fülle des Lebens eine geeignete Sprache zu finden. Das Berlin der Jahrhundertwende, in das Kerr mit zwanzig Jahren kam, erschien ihm als ein unerschöpflicher Kosmos, den es in seiner ganzen Vielfalt zu durchmessen galt. Seine genauen Beschreibungen der Menschen und Orte rund um Berlin zeigen Kerrs große Daseinslust und Sinnenfreude, die er den Genüssen einer »Welt im Licht« entgegenbrachte. Selbstverständlich weisen seine Aufzeichnungen auch biographische Wendepunkte aus, die erotischen Verwirrungen, das Glück und Unglück seiner zwei Ehen, und berichten von seiner Begeisterung wie auch der Mühe bei dem Verfassen seiner Kritiken.

Über Alfred Kerr

Alfred Kerr (urspr. Kempner), 1867 in Breslau geboren, studierte Literaturwissenschaft in Berlin bei Erich Schmidt. 1905 sein erstes Buch bei S. Fischer: ›Das neue Drama‹. Mitarbeit als Kritiker vornehmlich an ›Der Tag‹, dem von ihm geleiteten zweiten ›Pan‹ und dem ›Berliner Tageblatt‹. 1933 Flucht aus Deutschland. Mühselige Existenz in London.1948 erlitt Alfred Kerr, als Besucher in Hamburg, einen Schlaganfall und machte seinem Leben ein Ende.

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