Kleist von Heinrich von Herausgeber: Clemens Meyer
Das große Lesebuch
Anthologie
Taschenbuch
Preis € (D) 12,00 | € (A) 12,40 | SFR 17,90
ISBN: 978-3-596-90331-3
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Buchdetails
Anthologie
368 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-90331-3
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
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ISBN 978-3-596-90331-3
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Weitere Ausgaben
Inhalt
Heinrich von Kleist ist der Dichter der abgebrochenen Projekte, der Krisen und Katastrophen. »Ohne Lebensplan leben, heißt vom Zufall erwarten, ob er uns so glücklich machen werde, wie wir es selbst nicht begreifen«, schreibt Kleist 1799 in einem seiner belehrenden Briefe; auf die Frage aber, wie so ein Lebensplan aussehen soll, hat er selbst keine Antwort und bricht den Definitionsversuch ab: »Ein Lebensplan ist – –« Ob im eigenen Leben oder in seinen Texten – immer wieder geht es bei Kleist um solche Abbrüche und Leerstellen, um durchkreuzte Pläne und um Zufälle, die dem Leben unerwartete Wendungen geben. Mit seiner Auswahl und einem literarischen Nachwort wirft Clemens Meyer einen ganz eigenen, persönlichen Blick auf diesen großen Autor.
Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der
Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.
Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der
Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.
Pressestimmen
»Dass [Clemes Meyer] Kleist als Bruder im Geiste betrachtet, wundert kaum.«
Märkische Allgemeine, 24.12.2011
»[Clemens Meyer] versammelt Gedichte, Briefe, Erzählungen und Auszüge aus den Kleist-Dramen zu einem ebensogroßen wie Appetit anregenden ›Lesebuch‹.«
Mannheimer Morgen, 19.10.2011
Märkische Allgemeine, 24.12.2011
»[Clemens Meyer] versammelt Gedichte, Briefe, Erzählungen und Auszüge aus den Kleist-Dramen zu einem ebensogroßen wie Appetit anregenden ›Lesebuch‹.«
Mannheimer Morgen, 19.10.2011
Über Kleist von Heinrich von
Interview zum Buch
Interview mit Clemens Meyer, 14.03.2008
Clemens Meyer im Interview
Petra Gropp: Ein fast 500 Seiten starker Roman über das waghalsige Leben, die großen Hoffnungen und leisen Träume der Jugendlichen in Leipzig-Ost. Die Frage, wie ein solches Buch entsteht, zielt zuerst einmal auf den Stoff. Du hast in einem Gespräch gesagt: "Emile Zola ist durch abgewrackte Gegenden gewandert, um Stoff zum Schreiben zu finden, ich wohne dort." Liegen die Geschichten also quasi „auf der Straße“, und man muss sie nur einsammeln?
Clemens Meyer: Wenn's so einfach wäre. Die Anregung finde ich tatsächlich ab und an „auf der Straße“ oder in der Kneipe, vor allem auch im Gespräch mit alten Freunden. Aber auch in Zeitungen, und in mir selbst. Wenn das Gesehene, Gehörte, Erlebte etwas in mir auslöst, hinterlässt, mich bewegt und dazu zwingt, es künstlerisch umzusetzen, dann ist's optimal.
Nur so kann's meiner Meinung nach zu relevanter Kunst werden. Und das ist dann das Schwierige, die Kunst.
Nur so kann's meiner Meinung nach zu relevanter Kunst werden. Und das ist dann das Schwierige, die Kunst.

