Ilse Gräfin von Bredow

Deine Keile kriegste doch

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Preis € (D) 13,00 | € (A) 13,40 | SFR 19,50
ISBN: 978-3-502-19930-4
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Buchdetails

256 Seiten, Halbleinen
Scherz Verlag
ISBN 978-3-502-19930-4
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Inhalt

Mit derselben Dichte, der selben farbig-direkten Sprache, mit der Ilse Gräfin von Bredow in ›Kartoffeln mit Stippe‹ Menschen, Landschaft, Ereignisse eingefangen hat, schildert sie hier die »Mädchenerinnerungen an eine verlorene Heimat«: menschlich-allzumenschliche Erfahrungen, schöne und herbe Erlebnisse, Heiteres und Nachdenkliches, wirre Zeitläufte, die viele so oder ähnlich erlebt haben.
»Ich wollte die Zeit von 1933 bis 1945 aus der Sicht eines Mädchens schildern, das weder besonders intelligent noch hübsch oder talentiert ist. Wie ein ganz und gar durchnittliches Mädchen diese Zeit erlebt hat.«
Zunächst scheint es, als sei diese Zeit an dem kleinen märkischen Dorf vorübergegangen. Die Einrichtung einer öffentlichen Fernsprechstelle, die zur köstlichen Klatschzentrale wird, hat ungleich mehr Erfolg als etwa der Parteimann bei den Volksgenossen. Der idealistisch-strenge Vater führt weiter sein gräfliches Regiment, das aus dem Hintergrund von der Mutter gelenkt wird. Aber dann erreicht die Außenwelt die jüngste Tochter des Hauses doch: sie muss ins Internat - und erlebt erstmals Freud und Leid junger Mädchen, Flirt und preußischen Drill und die »Abenteuer« höherer Töchter.
Die Zeichen der Zeit fordern bald mehr, der Backfisch muss zum Arbeitseinsatz auf Bauernhöfe und in die Wälder. In Berlin erfährt er, wie die Wirklichkeit draußen tatsächlich aussieht, das stille, beinahe vergessene Dorf füllt sich mit Evakuierten. Die Tochter wird kriegsdienstverpflichtet.
Von Pferden versteht sie etwas, also wird sie in die Wehrkreis-Reit- und Fahrschule eingezogen. Von Männern versteht sie nichts, also hat sie ihre liebe Not mit den Soldaten, wie die meisten ihrer Kameradinnen auch. Die Mädchen müssen schuften, dass sie kaum zur Besinnung kommen und erst merken, wie es wirklich steht, als es beinahe schon zu spät ist. Mit ihren Tieren gehen sie auf die Flucht, die Heimat ist verloren ...
»Es ist die Stärke der Autorin , in leisen Tönen zu schildern, wie im Menschen Schwäche und Mut, Selbstsucht und Hilfsbereitschaft nebeneinander bestehen können ... Sie vermeidet alle Schwarzweißmalerei, und so gelingen ihr Szenen, die sich dem Leser unvergesslich einprägen ... Ein sehr wahrhaftiges, sehr menschliches Buch!« Hilke Prillmann, Welt am Sonntag

Über Ilse Gräfin von Bredow

Ilse Gräfin von Bredow wurde 1922 in Teichenau (Schlesien) geboren und wuchs mit zwei Geschwistern auf einem Forstgut in der Mark Brandenburg auf. Kurz vor Kriegsende floh die Familie nach Niedersachsen.
Die Autorin arbeitete freiberuflich für Zeitungen und Magazine und schrieb Reportagen und Kurzgeschichten. Ihr erstes Buch ›Kartoffeln mit Stippe‹ war ein sensationeller Erfolg. Seitdem sind zahlreiche Bücher erschienen, alle im Scherz Verlag. Ilse Gräfin von Bredow lebt in Hamburg.

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Ilse Gräfin von Bredow
Foto: Francesco Sbano
Deine Keile kriegste doch
 

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