Albrecht Koschorke + Thomas Frank + Ethel Matala de Mazza + Susanne Lüdemann

Der fiktive Staat

Sachbuch
Taschenbuch
Preis € (D) 14,95 | € (A) 15,40 | SFR 21,90
ISBN: 978-3-596-17147-7
lieferbar
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Buchdetails

Sachbuch
416 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-17147-7
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Inhalt

Als Körper veranschaulicht, gewinnen unsichtbare Gebilde wie Staat, Gesellschaft, Kirche oder andere ‚Korporationen’ den Charakter einer imaginären Einheit und Ganzheit. Der historische Bogen dieser Untersuchung der Körper-Metaphorik reicht von der politischen Mythologie des alten Rom über die Konstruktionsprobleme des frühneuzeitlichen Absolutismus und die Erfindung der juristischen Staatsperson im 19. Jahrhundert bis hin zu der heute beobachtbaren Ablösung der körperschaftlichen Bildwelt durch die Metapher des Netzes.

Pressestimmen

»›Der fiktive Staat‹ ist [...] ein sehr anregendes Buch über die Konstruktionen des politischen Körpers in der Geschichte Europas geworden«
Hanns-Josef Ortheil, Die Welt, 19.5.2007

Über Albrecht Koschorke + Thomas Frank + Ethel Matala de Mazza + Susanne Lüdemann

Albrecht Koschorke,geb. 1958, ist Professor für Deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft in Konstanz und Gastprofessor an der University of Chicago. Seit 2006 gehört er dem Konstanzer Exzellenzcluster »Kulturelle Grundlagen von Integration« an und ist seit 2010 Sprecher des Graduiertenkollegs »Das Reale in der Kultur der Moderne«. Mit den Mitteln seines Leibnizpreises 2003 wurde die Forschungsstelle »Kulturtheorie und Theorie des politischen Imaginären« eingerichtet. Im Fischer Verlag erschien zuletzt »Die Heilige Familie und ihre Folgen« (4. Aufl. 2011) sowie »Der fiktive Staat. Konstruktionen des politischen Körpers in der Geschichte Europas« (2007).

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Albrecht Koschorke
Foto: Franzis von Stechow

Thomas Frank, geboren 1958, ist Privatdozent für Mittelaltergeschichte an der Freien Universität Berlin und wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschergruppe 'Topik und Tradition'.

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Ethel Matala de Mazza, geboren 1968, ist Literaturwissenschaftlerin und Wissenschaftliche Assistentin an der Universität München. Sie veröffentlichte u.a. ›Der verfasste Körper. Zum Projekt einer organischen Gemeinschaft in der politischen Romantik‹ (Rombach 1999).

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Susanne Lüdemann, geboren 1960, ist Philosophin und Literaturwissenschaftlerin und war bis Herbst 2000 Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Soziologie der Freien Universität Berlin. Zu ihren Veröffentlichungen gehört ›Mythos und Selbstdarstellung. Zur Poetik der Psychoanalyse‹ (Rombach 1994).

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Der fiktive Staat
 

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