Max W.G. Sebald

Die Beschreibung des Unglücks

Taschenbuch
Preis € (D) 9,95 | € (A) 10,30 | SFR 14,90
ISBN: 978-3-596-12151-9
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Buchdetails

208 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-12151-9
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Inhalt

In diesen aufschlußreichen sowie brillant formulierten Essays zu Werken von Stifter, Schnitzler, Hofmannsthal und Kafka, von Canetti, Bernhard, Handke, Ernst Herbeck und Gerhard Roth gelingt es dem Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Sebald, einige bislang oft wenig beachtete Merkmale österreichischer Literatur ins Blickfeld zu rücken. Im Mittelpunkt seiner Analysen stehen die psychischen Voraussetzungen des Schreibens, insbesondere »das Unglück des schreibenden Subjekts«, mit dem Sebald die eigentümliche Schwermut in der österreichischen Literatur zu erklären versucht. Einfühlsam geht er der Frage nach, inwiefern persönliche Existenznöte, aber auch historische und politische Kalamitäten das Schreiben dieser österreichischen Autoren jeweils beeinflußt haben, und folgert: »Die Beschreibung des Unglücks schließt in sich die Möglichkeit zu seiner Überwindung ein«.

Über Max W.G. Sebald

W. G. Sebald, geboren 1944 in Wertach im Allgäu, lebte seit 1970 im ostenglischen Norwich, wo er als Dozent für Neuere Deutsche Literatur an der Universität lehrte. Er starb 2001 bei einem Autounfall. Im Fischer Taschenbuch Verlag liegen vor die Prosabände »Schwindel. Gefühle«, »Die Ausgewanderten«, »Die Ringe des Saturn« und »Austerlitz« sowie der Nachlassband »Campo Santo«; weiterhin das ›Elementargedicht‹ »Nach der Natur«, die Essaybände »Logis in einem Landhaus« und »Luftkrieg und Literatur« sowie die beiden Bände zur österreichischen Literatur »Unheimliche Heimat« und »Die Beschreibung des Unglücks«. Über W. G. Sebald und sein Schreiben gibt Auskunft der Band »›Auf ungeheuer dünnem Eis.‹ Gespräche 1971 bis 2001«.

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