Sabine Weigand
Die Königsdame
Roman
Taschenbuch
Preis € (D) 8,95 | € (A) 9,20 | SFR 13,50
ISBN: 978-3-596-17163-7
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Buchdetails
Roman
464 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-17163-7
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
464 Seiten, Broschur
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Weitere Ausgaben
Inhalt
Die wahre Geschichte der osmanischen Mätresse
Sie ist Kriegsbeute und Tochter des Paschas – Fatmah, die osmanische Schönheit, bezaubert Sachsens König August den Starken. Aber wem kann Fatmah am Hofe von Dresden trauen? De Villeroy, dem französischen Gesandten, der sich elegant über Augusts mangelndes Kriegsglück lustig macht? Oder dem jungen polnischen Grafen Worowski, der im Geheimen für die Freiheit seines Volkes kämpft? Da gerät Fatmah in eine Intrige um Magie, Mord und Verrat. Kann die Königsdame ihr Schicksal wenden?
Sie ist Kriegsbeute und Tochter des Paschas – Fatmah, die osmanische Schönheit, bezaubert Sachsens König August den Starken. Aber wem kann Fatmah am Hofe von Dresden trauen? De Villeroy, dem französischen Gesandten, der sich elegant über Augusts mangelndes Kriegsglück lustig macht? Oder dem jungen polnischen Grafen Worowski, der im Geheimen für die Freiheit seines Volkes kämpft? Da gerät Fatmah in eine Intrige um Magie, Mord und Verrat. Kann die Königsdame ihr Schicksal wenden?
Pressestimmen
»Der Roman gefällt besonders, weil die Autorin sich wie immer um eine exakte Beschreibung der Lebensumstände bemüht.«
3sat / nano
3sat / nano
Über Sabine Weigand
Interview zum Buch
Interview mit Sabine Weigand, 12.04.2011
Cordelia Borchardt: In Ihren Romanen sind die Hauptfiguren historisch real dokumentierte Personen. Warum?
Sabine Weigand: Ganz einfach: Weil mir die historische Wahrheit wichtiger ist als die Fiktion. Und nichts ist authentischer als eine Hauptfigur, die es wirklich gegeben hat. Das erschwert natürlich die Suche nach neuen Themen – es ist viel leichter, eine Figur zu erfinden, als eine zu entdecken, deren Leben genug Stoff für einen Roman liefern kann. Mich fasziniert, wenn Frauen sich aus der ihnen damals vorgegebenen Rolle befreien, wenn sie sich quasi über ihre Zeit hinausheben. Es ist gar nicht so einfach, solche historischen Frauengestalten zu finden. Dabei darf keine Protagonistin entstehen, die quasi eine „moderne“ Frau mitten im Mittelalter ist, das wäre absolut unglaubwürdig. Also interessiert mich als Vorbildfigur für eine Romanheldin eine Frau, die im Denken und Handeln schon noch im damaligen „Zeitgeist“ verhaftet ist, die aber Fragen stellt, kritisch ist und stark genug, eigene Wege und Antworten zu finden, sich evtl. sogar aufzulehnen. So wie die Markgräfin in meinem ersten Roman z.B., die nicht mehr Objekt der Heiratspolitik ihrer Familie sein will. Oder die Helena im „Perlenmedaillon“, die sich von ihrem gewalttätigen Mann scheiden lassen will. Das sind Charaktere, die mich fesseln und die ich gerne romanhaft verarbeite.

