Die Rose der Welt
 

Peter Prange

Die Rose der Welt

Taschenbuch
Preis € (D) 10,99 | € (A) 11,30
ISBN: 978-3-596-03213-6
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Buchdetails

512 Seiten,
FISCHER Taschenbuch
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Die Rose der Welt
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Preis € (D) 9,99
ISBN: 978-3-10-403283-2

Inhalt

Paris, an der Sorbonne, der ersten Universität der Welt: 1229 geraten Robert und Paul in den dramatischen Konflikt zwischen Gottesfurcht und der Freiheit des Denkens. Und beide kämpfen um die Liebe derselben Frau.
Noch nie wurde vom Anfang unserer Universitäten erzählt wie in diesem großen Roman von Bestsellerautor Peter Prange: mitreißend, authentisch, verblüffend aktuell.

»Die Rose der Welt« – so wird im ganzen Abendland die 1229 gegründete Pariser Universität gepriesen. Dorthin streben die Freunde Robert und Paul, der eine, um Karriere als Gelehrter zu machen, der andere, um als Kopist Bücher für den Lehrbetrieb zu produzieren. Am Karneval geraten beide in eine „Eselsmesse“, eine orgiastische Feier der Studenten zur Verhöhnung des Bischofs und der Pfaffen. Ein Tumult bricht aus, Soldaten metzeln die Studenten nieder. Die Folgen erschüttern Paris und ganz Frankreich. Die Sorbonne tritt in den Streik, ein Machtkampf beginnt zwischen den Magistern und ihren Studenten auf der einen sowie der Obrigkeit von Kirche und Staat auf der anderen Seite. Im Sturm der entfesselten Mächte muss Robert sich entscheiden: zwischen der Liebe zur Wissenschaft und seiner Karriere – und der Liebe zur schönen Marie, in der er eine Seelenverwandte gefunden hat. Aber Marie ist die Frau seines besten Freundes Paul …



Pressestimmen

»Vor einem gut recherchierten, realen geschichtlichen Hintergrund gelingt Prange ein vielschichtiges und fesselndes Sittengemälde der frühen Wissensgesellschaft«
Christoph B. Ströhle, Reutlinger General-Anzeiger, 27.02.2016

»Mit ›Die Rose der Welt‹ liefert Peter Prange ein ebenso unterhaltsames wie intelligentes Plädoyer für die ›Freiheit des Denkens‹.«
Alessa Schmelzer, Histo Journal, 25.02.2016

»Ein historischer Roman der Extraklasse!«
Hans H. Menz, Schanzer Zeitung, 29.02.2016

»Auf der Such nach Ostergeschenken? Hier ist eins für alle Wissensdurstigen.«
Brigitte, 16.03.2016

»Peter Prange gewährt in seinem Roman nie gesehene Einblicke in das akademische Leben seiner Protagonisten und der Bürger von Paris (…). Wunderbar geistreich.«
Rainer Holbe, Luxemburger Wort, 26.03.2016

»Ohne Zweifel ist er einer der besten Autoren historischer Romane unserer Zeit.«
Fantasia 588e - Magazin für Phantastik, 01.03.2016

»Spannend und lehrreich zugleich!«
Rhein-Neckar-Zeitung, 23.04.2016

»Das Zusatzmaterial (Glossar und Autoren-Nachwort zu den historischen Fakten) rundet den Roman gelungen ab.«
Irène Weitz, Schweizer Familie, 19.05.2016



Über Peter Prange

Peter Prange ist als Autor international erfolgreich. Er studierte Romanistik, Germanistik und Philosophie in Göttingen, Perugia und Paris. Nach der Promotion gewann er besonders mit seinen historischen Romanen eine große Leserschaft. Seine Werke haben eine internationale Gesamtauflage von über zweieinhalb Millionen verkaufter Exemplare erreicht und wurden in 24 Sprachen übersetzt. Mehrere Bücher wurden verfilmt bzw. werden zur Verfilmung vorbereitet. Der Autor lebt mit seiner Frau in Tübingen.

Mehr über Peter Prange

Peter Prange
Foto: Gaby Gerster


Interview

Interview mit Peter Prange zur ›Rose der Welt‹, 24.03.2016
Interviewer: Herr Prange, Ihr Buch versetzt uns nach Paris, wo im Jahr 1200 mit Privileg des Königs die erste Voll-Universität der Welt gegründet wurde. Das scheint weit weg von uns zu sein. Weshalb geht es uns dennoch an?
Peter Prange: Die Gesellschaft, in der wir leben, ist eine Wissensgesellschaft. Wissen war noch nie eine so bedeutende Macht wie heute – die größten Konzerne der Welt sind bekanntlich Informations-, also Wissensunternehmen. Diese Entwicklung nahm mit der Gründung der ersten Universitäten ihren Anfang. Die Art und Weise, wie damals Wissen produziert und verbreitet wurde, hat die moderne Wissensproduktion und -verbreitung bis heute geprägt. Die Organisation von Forschung und Lehre, die Unterscheidung der Fakultäten, die akademischen Grade, die Internationalität der Scientific community – alles war damals schon da. Sogar Copy-Shops gab es bereits, zur preiswerten Vervielfältigung von Lehrmitteln.
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