Christoph Ransmayr
Die Verbeugung des Riesen
Hardcover
Preis € (D) 12,00 | € (A) 12,40 | SFR 17,90
ISBN: 978-3-10-062926-5
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Buchdetails
96 Seiten, Pp mt bedr Übrz
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-062926-5
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Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
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Inhalt
Christoph Ransmayr hat in den Jahren der Arbeit an seinen Romanen auch mit anderen Formen des Erzählens meisterhaft gespielt: in seinem Prosaband 'Der Weg nach Surabaya' etwa, auch als 'Dichter zu Gast' der Salzburger Festspiele in dem Musik, Lyrik, selbst Film und Malerei umfassenden Zyklus 'Unterwegs nach Babylon'.
In der 'Verbeugung des Riesen' verwandelt Ransmayr Gefährten und Freunde in Gestalten seiner Erzählungen - unter ihnen der Dichter Hans Magnus Enzensberger, der Philosoph Karl Markus Michel, der Theaterdirektor Claus Peymann und - als Weggefährte im Tiefschnee des westlichen Himalaya - auch der Nomade Reinhold Messner. Virtuos und mit manchmal verblüffender Ironie führt Ransmayr dabei vor, wie sich das Nachdenken über Literatur wieder in Geschichten verwandelt.
In der 'Verbeugung des Riesen' verwandelt Ransmayr Gefährten und Freunde in Gestalten seiner Erzählungen - unter ihnen der Dichter Hans Magnus Enzensberger, der Philosoph Karl Markus Michel, der Theaterdirektor Claus Peymann und - als Weggefährte im Tiefschnee des westlichen Himalaya - auch der Nomade Reinhold Messner. Virtuos und mit manchmal verblüffender Ironie führt Ransmayr dabei vor, wie sich das Nachdenken über Literatur wieder in Geschichten verwandelt.
Pressestimmen
»Bei ihm zählt jede Silbe: Der genaueste Schreiber in heutigem Deutsch besticht auch mit seinen Miniaturen.«
Ulrich Weinzierl, Die Welt
»Das Erzählen selbst als Thema wunderbarer Erzählungen.«
Uwe Wittstock, Die Welt
»Jede der hier versammelten Miniaturen hat großen Charme.«
Nadja Geer, Die Zeit, Oktober 2003
»Der Zauber der Ransmayrschen Prosa aber liegt im Geheimnis der Verwandlung: Aus alten Sätze macht sie neue. Unbeirrt bahnen sie sich ihren Weg durch den Medienmüll der Gegenwart. Sie stehen einfach da und werden bleiben.«
Ulrich Weinzierl, Die Welt, 6.12.2003
Ulrich Weinzierl, Die Welt
»Das Erzählen selbst als Thema wunderbarer Erzählungen.«
Uwe Wittstock, Die Welt
»Jede der hier versammelten Miniaturen hat großen Charme.«
Nadja Geer, Die Zeit, Oktober 2003
»Der Zauber der Ransmayrschen Prosa aber liegt im Geheimnis der Verwandlung: Aus alten Sätze macht sie neue. Unbeirrt bahnen sie sich ihren Weg durch den Medienmüll der Gegenwart. Sie stehen einfach da und werden bleiben.«
Ulrich Weinzierl, Die Welt, 6.12.2003
Über Christoph Ransmayr
Interview zum Buch
Gespräch mit Christoph Ransmayr zu seinem ›Atlas eines ängstlichen Mannes‹ , 22.05.2012
Frage: Nach Ihren großen Romanen »Die letzte Welt«, »Morbus Kitahara« und »Der fliegende Berg« erscheint nun der »Atlas eines ängstlichen Mannes«. Dieses Buch ist kein Roman, sondern eine ganz besondere Gattung, ein »Atlas«, ein erzählter Atlas der Welt. Wie sind Sie zu dieser Form gekommen?
Christoph Ransmayr: Diese in siebzig Episoden gegliederte Erzählung hat das einfachste Vorbild: die Haltung eines Menschen, der sich erinnert – an Begebenheiten, Gestalten und Orte seines Lebens und davon in geschlossenen, voneinander unabhängigen und nur durch ein Ich verbundenen Geschichten erzählt. Wie einen kartographischen Atlas kann ein Leser auch den Atlas eines ängstlichen Mannes aufschlagen, wo immer er will, kann mit den letzten Seiten beginnen oder am Anfang – und wird stets inmitten der Welt sein. Am Ende jeder Episode holt der Erzähler Atem, setzt nach kurzen oder längeren Pause mit einem Ich sah von neuem an und versetzt sich selbst und seine Zuhörer oder Leser allein nach den Gesetzen der freien Assoziation an einen anderen, weit entfernten oder allernächsten Ort. Schließlich kann in unserer Erinnerung etwa ein verfallener Bootssteg an einem See im Brandenburgischen durchaus neben einem Pfahlbau am Oberlauf des Yangtsekiang aus dem Wasser ragen.

