Ein Schuss, ein Schrei
 

Roger Willemsen

Ein Schuss, ein Schrei

Das Meiste von Karl May

Taschenbuch
Preis € (D) 12,00 | € (A) 12,40
ISBN: 978-3-596-17655-7
lieferbar
Bestellen Sie mit unserem Warenkorb direkt beim Händler Ihrer Wahl.

Buchdetails

160 Seiten,
FISCHER Taschenbuch
ISBN 978-3-596-17655-7
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Inhalt

Den Westen malte er banal,
den Osten bestenfalls trivial.
Wovon er schrieb, das sah er nie:
alles bloße Phantasie.
Zum Lachen ging er in den Keller,
Deutschlands großer Volksschriftsteller.
Im Knast schrieb er aus Langeweile –
halt! Das sind alles Vorurteile!

Dreiundzwanzig Bände Karl May komprimiert in dreiundzwanzig erzählenden Gedichten von Roger Willemsen und illustriert mit historischen Karl-May-Abbildungen: »Dieser Geist bringt Poesie/ in Steppe selbst und in Prärie« – ein Lesevergnügen!



Über Roger Willemsen

Roger Willemsen, geboren 1955 in Bonn, gestorben 2016 in Wentorf bei Hamburg, arbeitete zunächst als Dozent, Übersetzer und Korrespondent aus London, ab 1991 auch als Moderator, Regisseur und Produzent fürs Fernsehen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Bayerischen Fernsehpreis und den Adolf-Grimme-Preis in Gold, den Rinke- und den Julius-Campe-Preis, den Prix Pantheon-Sonderpreis, den Deutschen Hörbuchpreis und die Ehrengabe der Heinrich-Heine-Gesellschaft. Willemsen war Honorarprofessor für Literaturwissenschaft an der Humboldt-Universität in Berlin, Schirmherr des Afghanischen Frauenvereins und stand mit zahlreichen Soloprogrammen auf der Bühne. Zuletzt erschienen im S. Fischer Verlag seine Bestseller ›Der Knacks‹, ›Die Enden der Welt‹, ›Momentum‹ und ›Das Hohe Haus‹. Über sein umfangreiches Werk gibt Auskunft der Band ›Der leidenschaftliche Zeitgenosse‹, herausgegeben von Insa Wilke.

Literaturpreise:

Rinke-Preis 2009
Julius-Campe-Preis 2011
Prix Pantheon-Sonderpreis 2012

Mehr über Roger Willemsen

Roger Willemsen
Foto: Anita Affentranger


Interview

Die Enden der Welt, 09.07.2010
Roger Willemsen im Gespräch mit seinem Lektor Jürgen Hosemann
Jürgen Hosemann: Am Ende der Welt steht vermutlich kein Schild. Woher weiß man, dass man da ist?
Roger Willemsen: Am Kap der guten Hoffnung in Südafrika war das Ende der Welt immerhin mit einem Gatter versehen. Davor stand ein Schild mit der Gebührenordnung, den Eintrittspreisen. Als ich kam, hatte dies Ende der Welt gerade geschlossen, und es wurde auch nicht wieder geöffnet. Von einem Seitenweg aus konnte ich allerdings erkennen, dass es sich um einen öden Hügel handelte, bedeckt mit Andenken. Nicht gerade eine glamouröse Art zu enden, doch andererseits wird so selbst eine wüste Erdkuppe zur Sehenswürdigkeit.

Mehr zu diesem Buch


hundertvierzehn.de

Lesetipps

Das grüne Herz Deutschlands
Das grüne Herz Deutschlands
FISCHER Taschenbuch
Taschenbuch
0 Artikel  0 €