Monika Maron
Endmoränen
Roman
Taschenbuch
Preis € (D) 9,00 | € (A) 9,30 | SFR 13,50
ISBN: 978-3-596-51024-5
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Buchdetails
Roman
256 Seiten, Pappband
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-51024-5
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
256 Seiten, Pappband
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Inhalt
Das Ende des Sommers, lange als Zumutung empfunden, erlebt Johanna seit einigen Jahren als Erleichterung. Die Hoffnung, mit der Zeitenwende das wirkliche Leben erst zu beginnen, ist dem Gefühl gewichen, nichts zu können, was die veränderte Welt braucht. Früher hat sie geheime Botschaften in ihren Vor- und Nachworten und in überliefernswerten Biografien versteckt, eine plötzlich überflüssige Fähigkeit, wie auch die weltabgewandte Charakterfestigkeit von Achim, ihrem Mann, eine überflüssige Tugend geworden ist. Auf dem Land, in einer nordöstlichen Endmoränenlandschaft, versucht sie, gleichsam in einem Panoramablick, ihren biografischen Standort zu bestimmen, rückblickend, vergleichend und ratlos, was die vor ihr liegende Zeit angeht.
Johannas entschlossene und lebenskluge Freundin Elli benutzt das Wort Glück seit langem nur in seinen trivialen Zusammenhängen. Die erfolgreiche Malerin und Erbin eines Verwalterhauses Karoline Winter, vor jeder Flugreise in Todesangst, verzweifelt am Verfassen ihres Testaments, weil sie keine Erben hat. Christian, der alte Freund aus München, Lektor in einem Wissenschaftsverlag, erlebt den Sturz in die Bedeutungslosigkeit. Die Lebensentwürfe aller scheinen erschöpft, und die Zeit vor ihnen ist noch lang.
Johannas entschlossene und lebenskluge Freundin Elli benutzt das Wort Glück seit langem nur in seinen trivialen Zusammenhängen. Die erfolgreiche Malerin und Erbin eines Verwalterhauses Karoline Winter, vor jeder Flugreise in Todesangst, verzweifelt am Verfassen ihres Testaments, weil sie keine Erben hat. Christian, der alte Freund aus München, Lektor in einem Wissenschaftsverlag, erlebt den Sturz in die Bedeutungslosigkeit. Die Lebensentwürfe aller scheinen erschöpft, und die Zeit vor ihnen ist noch lang.
Pressestimmen
»Monika Maron hat ein mutiges Buch geschrieben, ein Buch
mit viel Mut zum Abstoßenden. Es trifft aber genau damit die
Seelenlage der Nation wie kaum eines in diesem Herbst.
Stilistisch ist sie auf der Höhe ihres Könnens.«
Die Welt, 24.8.2002
»Der Roman "Endmoränen" ist also nicht nur eine
geglückte literarische Auseinandersetzung mit dem Alter in
Zeiten des wachsenden Altenanteils, sondern auch mit den
Besonderheiten eines von der DDR weitgehend geprägten
Lebenslaufs.«
Volker Hage, Der Spiegel, 21. 9. 2002
»Mit "Endmoränen" ist Monika Maron ein beeindruckender
Roman gelungen. Es ist der Versuch einer Standortbestimmung, die
frei ist von Selbstmitleid, aber voller Fragen an das Leben im
Angesicht des Altwerdens und daran, was bleibt, wenn die
Gesellschaft, in der man gelebt hat, verschwunden ist.«
Brigitte, 2. 10. 2002
»Provozierend lakonische Sprache bewahrt Monika Maron vor
einem Abdriften in schiere Melancholie. Altwerden ist nicht nur
Mühsal, sondern auch ein Glück - zumindest in diesem
souveränen, verfrühten Alterswerk.«
Focus, 7. 10. 2002
»Die Fragmente erfahrenen und erzählten Lebens aber, die
Monika Maron auslegt, haben weder einen Zusammenhalt in den
äußeren Verhältnissen noch im bewährten Muster, sondern
werden bei aller gelegentlicher Larmoyanz von einer eleganten
Sprachhaltung und souveräner intellektueller Disposition
getragen.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Friedmar Apel, 8. 10. 2002
»Die Lebensbeschreibung zerfällt - wie ihr eigener
Körper. Damit ist Monika Maron nicht nur der unwillkürliche
Rückgriff auf eine vergangene Vorstellungswelt gelungen, sondern
- viel mehr noch - ein großartiges, bewegendes Buch.«
Frankfurter Rundschau, Martin Lüdke, 9. 10. 2002
mit viel Mut zum Abstoßenden. Es trifft aber genau damit die
Seelenlage der Nation wie kaum eines in diesem Herbst.
Stilistisch ist sie auf der Höhe ihres Könnens.«
Die Welt, 24.8.2002
»Der Roman "Endmoränen" ist also nicht nur eine
geglückte literarische Auseinandersetzung mit dem Alter in
Zeiten des wachsenden Altenanteils, sondern auch mit den
Besonderheiten eines von der DDR weitgehend geprägten
Lebenslaufs.«
Volker Hage, Der Spiegel, 21. 9. 2002
»Mit "Endmoränen" ist Monika Maron ein beeindruckender
Roman gelungen. Es ist der Versuch einer Standortbestimmung, die
frei ist von Selbstmitleid, aber voller Fragen an das Leben im
Angesicht des Altwerdens und daran, was bleibt, wenn die
Gesellschaft, in der man gelebt hat, verschwunden ist.«
Brigitte, 2. 10. 2002
»Provozierend lakonische Sprache bewahrt Monika Maron vor
einem Abdriften in schiere Melancholie. Altwerden ist nicht nur
Mühsal, sondern auch ein Glück - zumindest in diesem
souveränen, verfrühten Alterswerk.«
Focus, 7. 10. 2002
»Die Fragmente erfahrenen und erzählten Lebens aber, die
Monika Maron auslegt, haben weder einen Zusammenhalt in den
äußeren Verhältnissen noch im bewährten Muster, sondern
werden bei aller gelegentlicher Larmoyanz von einer eleganten
Sprachhaltung und souveräner intellektueller Disposition
getragen.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Friedmar Apel, 8. 10. 2002
»Die Lebensbeschreibung zerfällt - wie ihr eigener
Körper. Damit ist Monika Maron nicht nur der unwillkürliche
Rückgriff auf eine vergangene Vorstellungswelt gelungen, sondern
- viel mehr noch - ein großartiges, bewegendes Buch.«
Frankfurter Rundschau, Martin Lüdke, 9. 10. 2002
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