Ursula Heinzelmann
Erlebnis Kochen
Sachbuch
Hardcover
Preis € (D) 18,90 | € (A) 19,50 | SFR 27,50
ISBN: 978-3-502-15087-9
lieferbar
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Buchdetails
Sachbuch
192 Seiten, Geb.mit SU
Scherz Verlag
ISBN 978-3-502-15087-9
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
192 Seiten, Geb.mit SU
Scherz Verlag
ISBN 978-3-502-15087-9
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Inhalt
Wer hat schon die in Hochglanzmagazinen propagierte optimale technische Küchenausrüstung? Wer kann und will schon jedes Essen, Kochen, Einkaufen minutiös im Voraus organisieren? Wer ist nie spontan vor einem Gemüsestand stehen geblieben, nur um dann seinen Kaufgelüsten doch nicht nachzugeben, weil nichts „geplant“ war?
„Erlebnis Kochen“ ist Ermutigung für das freie Gestalten in der Küche, für das Eingehen auf Lust, Laune und Situationen, für entspannt-vergnügliche Kochmomente statt langer Einkaufslisten und komplizierter Rezepte.
Sicher, Rezepte können Ideen, Anregungen, Inspiration sein. Befolgt man sie jedoch sklavisch, dann werden sie zur Diktatur. Kochen ist keine exakte Wissenschaft mit einem einzigen richtigen Ergebnis, sondern umfasst immer ein „Freestyle“-Element aufgrund der vielen variablen Faktoren. Die genaue Abmesserei von 300 Gramm dies und drei gestrichenem Esslöffeln das (sind Esslöffel genormt?) ist nicht nur zeitraubend, sondern hinterlässt auch einen kühlschrank- und schubladenblockierenden, lästigen Berg von halbvollen Tüten und Päckchen an Lebensmitteln und Gewürzen.
Wie viel vergnüglicher ist es, von vorne anzufangen, ganz aus sich selbst heraus zu kochen, sich seinen eigenen Weg zu suchen: anfangs zwar eine Idee zu haben, die die Gegebenheiten wie Zutaten und technische Möglichkeiten in Betracht zieht, dann aber Raum für spontane Entscheidungen zu lassen. Dieses aktive, selbstbestimmte Kochen ist Leben und Erlebnis und damit das Gegenteil sklavischen Rezeptebefolgens.
Dies ist also ein Kochbuch im wortwörtlichen Sinne, keine Rezeptsammlung. Viele werden jetzt protestieren, sie könnten so auf gar keinen Fall irgend etwas Essbares zustandebringen, seien ganz hilflos ohne Rezept. Doch ich verspreche, diese Ängste vor dem Kochen ohne Rezept-„Krücke“ sind ganz unbegründet. Es ist wie mit dem Fahrrad fahren - man muss es nur einmal gesehen haben, sich dann trauen, ein bisschen üben und verlernt es nie mehr.
„Erlebnis Kochen“ ist Ermutigung für das freie Gestalten in der Küche, für das Eingehen auf Lust, Laune und Situationen, für entspannt-vergnügliche Kochmomente statt langer Einkaufslisten und komplizierter Rezepte.
Sicher, Rezepte können Ideen, Anregungen, Inspiration sein. Befolgt man sie jedoch sklavisch, dann werden sie zur Diktatur. Kochen ist keine exakte Wissenschaft mit einem einzigen richtigen Ergebnis, sondern umfasst immer ein „Freestyle“-Element aufgrund der vielen variablen Faktoren. Die genaue Abmesserei von 300 Gramm dies und drei gestrichenem Esslöffeln das (sind Esslöffel genormt?) ist nicht nur zeitraubend, sondern hinterlässt auch einen kühlschrank- und schubladenblockierenden, lästigen Berg von halbvollen Tüten und Päckchen an Lebensmitteln und Gewürzen.
Wie viel vergnüglicher ist es, von vorne anzufangen, ganz aus sich selbst heraus zu kochen, sich seinen eigenen Weg zu suchen: anfangs zwar eine Idee zu haben, die die Gegebenheiten wie Zutaten und technische Möglichkeiten in Betracht zieht, dann aber Raum für spontane Entscheidungen zu lassen. Dieses aktive, selbstbestimmte Kochen ist Leben und Erlebnis und damit das Gegenteil sklavischen Rezeptebefolgens.
Dies ist also ein Kochbuch im wortwörtlichen Sinne, keine Rezeptsammlung. Viele werden jetzt protestieren, sie könnten so auf gar keinen Fall irgend etwas Essbares zustandebringen, seien ganz hilflos ohne Rezept. Doch ich verspreche, diese Ängste vor dem Kochen ohne Rezept-„Krücke“ sind ganz unbegründet. Es ist wie mit dem Fahrrad fahren - man muss es nur einmal gesehen haben, sich dann trauen, ein bisschen üben und verlernt es nie mehr.
Pressestimmen
»Mit ›Erlebnis Kochen‹ hat jetzt die in Berlin lebende Autorin Ursula Heinzelmann ein pointiertes Buch über kreatives Kochen geschrieben, das ermutigen will, sich vom Diktat der Rezepte, Ratgeber und kochenden Promis zu befreien. […] Und Heinzelmann besitzt dabei eine umfassende kulinarische Kompetenz, dazu gehört auch ihre Liebe zur Einfachheit und der erfrischend nüchterne Blick. […] Kreatives Kochen ist bei ihr innere Haltung und essentielles Erleben zugleich. Das Umschlagfoto zeigt verwischt eine Hand, die feinfühlig etwas in einen Topf streut – eine sinnliche Momentaufnahme, die Lust auf ein lesenswertes Kochbuch jenseits des Mainstreams macht.«
Till Ehrlich, taz, 31.3.2007
»Eher an versierte und wagemutige Amateure wendet sich die in Berlin lebende Journalistin Ursula Heinzelmann mit ihrem Buch ›Erlebnis Kochen‹. Das Buch handelt davon, wie man sich freischwimmt und die Herausforderung des Unbekannten annimmt, es relativiert den Kult um Töpfe und Messer und erläutert ein paar Rettungsmaßnahmen, wenn etwas grundsätzlich schief gelaufen ist.« Bernd Matthies, Der Tagesspiegel, 13.4.2007
»Wie sympathisch: Diese Frau mag offenbar auch keine Kochangeber. In ihrem Buch tritt sie nicht nur für ein entspanntes, alltagsnahes Kochen ein; sie hat auch viele nützliche Tipps für all jene parat, die nicht bereit sind, sich von wichtigtuerischen Kochprofis und sklavischen Rezeptbefolgern den Spaß in der Küche vermasseln zu lassen.«
Lilli Fusilli, welt.de, 7. 4. 2007
»›Erlebnis Kochen‹ heißt es und ist ein wunderbarer, streitlustiger Küchenschmöker, ein Streifzug durch Kühlschrankinhalte, Überlegungen zur Küchenausstattung, zu Suppen und Salaten, und und und. Wie immer schreibt Ursula Heinzelmann ganz unprätentiös und Kochen ist bei ihr so herrlich normal, so bar jener Überambitioniertheit, die diese anstrengenden Wochenendhobbyköche und Möchtegernsternekocher so an den Tag legen […]Gut und frech.«
Rainer Veit, Inforadio ›Aufgegabelt‹, 21.4.2007
»In ihrem ebenso kurzweiligen wie informativen Buch versteht sie das improvisierte Kochen als praktisches Wissen, an dem Körper und Geist, Gefühl und Verstand beteiligt sind – und wo für die Angst, etwas falsch zu machen, kein Platz ist.«
Esslinger Zeitung / Neckar Journal, 1.5.2007
»Sie ermutigt anekdotenreich den Leser, dem eigenen Geschmack und den vorhandenen Küchenutensilien zu vertrauen. Sie unterlegt das mit kleinen, aber sympathischen Ausflügen ins Private, die immer damit enden, dass ihr Mann, Weinkritiker Stuart Pigott, im Keller noch eine schöne Flasche Wein findet. Der Gebrauchswert des Kochbuchs, das keines sein will, sondern ein ›Manifest für eine Küche ohne Rezepte‹ , ist dennoch überraschend hoch: vielfältige und sinnvolle Kombinationsvorschläge […] bieten letztendlich viel mehr Anregungen als übliche Rezeptsammlungen.«
Kai Röger, ZITTY, 10.5.2007
»Die Autorin beschreibt ihr inspiriertes Tun in der Küche mit klaren Bildern: Mit einem wohltuenden Hang zum Minimieren sagt uns die Fachfrau, was man wirklich zum Kochen braucht. […] Was bei der Kleidung die T-Shirts seien, sind beim Essen Öle, Reis, Salami, Schältomaten und Kokosmilch, Knoblauch, Zwiebeln und getrocknete Steinpilze, Salz. Dazu kommen je nach Stimmung Gewürze - und auf keinen Fall Brühwürfel, Fertigfonds und Semmelbrösel. Auf der Zunge der Köchin sind das Geschmacksverirrungen. […] Beides zu erkunden, dazu lädt Heinzelmann ein. Das Buch hält allerlei Tipps selbst für erfahrene Köche bereit und endet konsequent mit der Aufforderung: Setze dich selbst mit der ess- und trinkbaren Welt auseinander und akzeptiere nicht still nur von anderen vorgefertigte Kompositionen.«
Barbara Leitner , Deutschlandradio, 7.5.2007
Till Ehrlich, taz, 31.3.2007
»Eher an versierte und wagemutige Amateure wendet sich die in Berlin lebende Journalistin Ursula Heinzelmann mit ihrem Buch ›Erlebnis Kochen‹. Das Buch handelt davon, wie man sich freischwimmt und die Herausforderung des Unbekannten annimmt, es relativiert den Kult um Töpfe und Messer und erläutert ein paar Rettungsmaßnahmen, wenn etwas grundsätzlich schief gelaufen ist.« Bernd Matthies, Der Tagesspiegel, 13.4.2007
»Wie sympathisch: Diese Frau mag offenbar auch keine Kochangeber. In ihrem Buch tritt sie nicht nur für ein entspanntes, alltagsnahes Kochen ein; sie hat auch viele nützliche Tipps für all jene parat, die nicht bereit sind, sich von wichtigtuerischen Kochprofis und sklavischen Rezeptbefolgern den Spaß in der Küche vermasseln zu lassen.«
Lilli Fusilli, welt.de, 7. 4. 2007
»›Erlebnis Kochen‹ heißt es und ist ein wunderbarer, streitlustiger Küchenschmöker, ein Streifzug durch Kühlschrankinhalte, Überlegungen zur Küchenausstattung, zu Suppen und Salaten, und und und. Wie immer schreibt Ursula Heinzelmann ganz unprätentiös und Kochen ist bei ihr so herrlich normal, so bar jener Überambitioniertheit, die diese anstrengenden Wochenendhobbyköche und Möchtegernsternekocher so an den Tag legen […]Gut und frech.«
Rainer Veit, Inforadio ›Aufgegabelt‹, 21.4.2007
»In ihrem ebenso kurzweiligen wie informativen Buch versteht sie das improvisierte Kochen als praktisches Wissen, an dem Körper und Geist, Gefühl und Verstand beteiligt sind – und wo für die Angst, etwas falsch zu machen, kein Platz ist.«
Esslinger Zeitung / Neckar Journal, 1.5.2007
»Sie ermutigt anekdotenreich den Leser, dem eigenen Geschmack und den vorhandenen Küchenutensilien zu vertrauen. Sie unterlegt das mit kleinen, aber sympathischen Ausflügen ins Private, die immer damit enden, dass ihr Mann, Weinkritiker Stuart Pigott, im Keller noch eine schöne Flasche Wein findet. Der Gebrauchswert des Kochbuchs, das keines sein will, sondern ein ›Manifest für eine Küche ohne Rezepte‹ , ist dennoch überraschend hoch: vielfältige und sinnvolle Kombinationsvorschläge […] bieten letztendlich viel mehr Anregungen als übliche Rezeptsammlungen.«
Kai Röger, ZITTY, 10.5.2007
»Die Autorin beschreibt ihr inspiriertes Tun in der Küche mit klaren Bildern: Mit einem wohltuenden Hang zum Minimieren sagt uns die Fachfrau, was man wirklich zum Kochen braucht. […] Was bei der Kleidung die T-Shirts seien, sind beim Essen Öle, Reis, Salami, Schältomaten und Kokosmilch, Knoblauch, Zwiebeln und getrocknete Steinpilze, Salz. Dazu kommen je nach Stimmung Gewürze - und auf keinen Fall Brühwürfel, Fertigfonds und Semmelbrösel. Auf der Zunge der Köchin sind das Geschmacksverirrungen. […] Beides zu erkunden, dazu lädt Heinzelmann ein. Das Buch hält allerlei Tipps selbst für erfahrene Köche bereit und endet konsequent mit der Aufforderung: Setze dich selbst mit der ess- und trinkbaren Welt auseinander und akzeptiere nicht still nur von anderen vorgefertigte Kompositionen.«
Barbara Leitner , Deutschlandradio, 7.5.2007

