Dieter Kühn

Geheimagent Marlowe

Roman
Taschenbuch
Preis € (D) 9,95 | € (A) 10,30 | SFR 14,90
ISBN: 978-3-596-17535-2
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Buchdetails

Roman
272 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-17535-2
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Cover »Geheimagent Marlowe«
Geheimagent Marlowe
Preis € (D) 18,90
ISBN: 978-3-10-041510-3
Cover »Geheimagent Marlowe«
Geheimagent Marlowe
Preis € (D) 9,49
ISBN: 978-3-10-400053-4

Inhalt

England im elisabethanischen Zeitalter: Der Dichter Christopher Marlowe wird vom Geheimdienst angeworben, um aus Frankreich über feindliche Aktivitäten zu berichten. Versehen mit einer falschen Identität und einem in unsichtbarer Tinte ausgestellten Kreditbrief wird er nach Paris geschickt, wo er nach Kneipenschlägereien und amourösen Abenteuern allerdings schnell auffliegt und als Doppelagent zurück nach England geschickt werden soll. Dort aber erwartet ihn wegen Landesverrats die Liquidierung. Gelingt der verwegene Plan, seinen Tod vorzutäuschen, sich nach Irland abzusetzen und undercover neue Theaterstücke zu schreiben?
Dieter Kühn stellt die historische Figur des Christopher Marlowe – neben Shakespeare der bedeutendste elisabethanische Dichter – ins Zentrum eines modernen Spionagethrillers. Sein anspielungs- und kenntnisreicher Roman ist eine ebenso spannende wie komische Parabel über politische Macht und die Rolle des Künstlers, vor allem aber: ein großer literarischer Spaß.

Pressestimmen

»Dieter Kühn ist einer, der in längst verloren geglaubten Fällen ermittelt. Und zwar philologisch genau. Sein erstes Buch hieß ›N wie Napoleon‹. Das war Anfang der 1970er Jahre. Seitdem folgt der promovierte Germanist Kühn historischen Biografien. Doch trockene Sachbücher werden nicht daraus, sondern präzise Romane und Erzählungen. Für Dieter Kühn rücken im Erzählen ferne Zeiten nah. Das geschieht jetzt wieder mit Christopher Marlowe. Dieter Kühn beobachtet einen echten Geheimagenten wieder Willen: Christopher Marlowe - ein James Bond der Shakespearezeit.«
Denis Scheck, 3sat Kulturzeit, 29.3.2007

»Das ist große Literatur mit doppeltem Boden.«
20cent, 17.4.2007

»Das Buch ist nicht nur ein Spionagethriller, sondern auch eine Art Literaturkrimi, verspielt und anspielungsreich, spannend und ergötzlich.«
Ulrich Klenner, Neues vom Buchmarkt, Bayerischer Rundfunk, B 5 AKTUELL, 18.4.2007

»Man sieht, was Kühn hier anpeilt: schnoddrige Rasanz von heute, aber im elisabethanischen Kostüm. (...) Wer an all dem keinen Anstoß nimmt, für den dürfte ›Geheimagent Marlowe‹ wohl gemacht sein.«
Sigrid Löffler, Literaturen, Mai 2007

»Wer sich auf Kühns literarisches Spiel einlässt, der wird mit einer in jeder Hinsicht ungewöhnlichen Geschichte belohnt.«
Kölner Stadtanzeiger, 14.4.2007

»Im Mittelpunkt seines packenden Spionageromans steht ›Geheimagent Marlowe‹, in Anlehnung an den englischen Schriftsteller Christopher Marlowe (1564-1593). Der neben William Shakespeare bedeutendste Dichter der elisabethianischen Ära taugt ohnehin zur Romanfigur, denn um das Leben dieser schillernden Persönlichkeit ranken sich Legenden. Deren Fäden nimmt Kühn auf, um aus ihnen mit Kenntnisreichtum und Einfühlsamkeit eine durchaus wahrscheinliche Geschichte zu weben.«
dpa, 7.6.2007

»Und was Dieter Kühn zum Marlow-Roman beiträgt, gehört zum unterhaltsamsten und erfindungsreichsten dieses kleinen, feinen Genres.«
Kurt Tetzeli, Neue Ruhr Zeitung 13.6.2007

»Das Spiel mit Idenditäten und Falschaussagen ist raffiniert auf die Spitze getrieben.«
Bettina Fraschke, Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 16.6.2007

»Vor allem aber gelingt dem Autor ein hübsches, kleines Kunstwerk über die Fragwürdigkeit des authentischen Erzählens, und das ganz ohne allen theoretischen Ballast.«
Gerd Blase, Rhein-Zeitung, 29.6.2007

»Dieter Kühns Roman konstruiert ein Spannungsfeld zwischen dem Dichter, seinen Geheimdienstkollegen, der rivalisierenden Truppe des französischen Geheimdienstes und der Leitung des Secret Service in London. (...) vergnüglich zu lesen.«
Christian Semler, taz, 7.7.2007

» (…) dichtes, buntes und bewegtes Puzzle der politisch-religiösen Spannugnen zwischen dem anglikanischen England und dem katholischen Frankreich.(...) Das alles liest sich spannend und oft ebenso amüsant wie furchterregend.«
Heiko Strech, Rheinische Post, 9.7.2007

»Dieter Kühn hat sich und den Lesern einen makabren, intelligenten und literarisch anspruchsvollen Spaß gemacht.«
Jürgen P. Wallmann, Darmstädter Echo, 23.7.2007

»Kühns Opus erweist sich als geglückte Mischung aus Politthriller, Krimi und Gesellschaftspanorama des Barock.«
Ulf Heise, Märkische Allgemeine, 23.7.2007

»Kühns Interesse an den formal aber ja entspannend weit entfernten Vorgängen schlägt sich in geradezu liebevoller Präzision nieder.«
Frankfurter Rundschau, 7.8.2007

»Geschickte Vernetzung von Realität und Fiktion machen sein aktuelles Werk so lesenswert.«
Jürgen P. Wallmann, Westfälische Nachrichten, 13.8.2007

»Ein großer literarischer Spaß, eine überaus spannende Story.«
Fränkische Nachrichten, 8.9.2007

Über Dieter Kühn

Dieter Kühn, 1935 geboren, lebt heute in Brühl bei Köln. Für seine Biographien, Romane, Erzählungen, Hörspiele und hochgerühmten Übertragungen aus dem Mittelhochdeutschen (das »Mittelalter-Quartett«) erhielt er den Hermann-Hesse-Preis und den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Zu seinen Werken gehören die großen Biographien über Clara Schumann, Maria Sibylla Merian und Gertrud Kolmar, die Romane »Die Präsidentin«, »Stanislaw der Schweiger« und »Geheimagent Marlowe«, die Erzählungsbände »Und der Sultan von Oman« und »Der wilde Gesang der Kaiserin Elisabeth« sowie die historisch-biographischen Studien »N«, »Ein Mozart in Galizien«, »Portraitstudien schwarz auf weiß« und »Schillers Schreibtisch in Buchenwald«. Zuletzt erschienen von Dieter Kühn »Den Musil spreng ich in die Luft« und eine erweiterte Neufassung seines berühmten Buchs über Oswald von Wolkenstein »Ich Wolkenstein«.

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Dieter Kühn
Foto: Jürgen Bauer
Geheimagent Marlowe
 

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