Kaspar Maase

Grenzenloses Vergnügen

Taschenbuch
Preis € (D) 10,95 | € (A) 11,30 | SFR 16,50
ISBN: 978-3-596-60143-1
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Buchdetails

320 Seiten,
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-60143-1
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Inhalt

Wenige Entwicklungen haben den Alltag der Europäer derart verändert wie der Aufstieg der Massenkultur seit 1850. Doch die populäre Unterhaltung hat keineswegs friedlich die Freizeit erobert. Ihr Erfolg erschütterte kulturelle Hierarchien und überwand soziale Barrieren. Gegen heftigen Widerstand haben sich die verachteten Vergnügungen der Unterschicht zur Basiskultur der massendemokratischen Gesellschaften gemausert - umworben inzwischen von den Mächtigen und respektiert selbst von der anspruchsvollen Kritik.
Kaspar Maase zeichnet in seinem Buch nach, wie die populären Künste zum Lebensmittel der modernen Leistungsgesellschaften wurden. Er verfolgt die Auseinandersetzungen, die den Aufstieg der Massenkultur begleiteten, und rekonstruiert damit eine wichtige Dimension europäischer Gesellschaftsgeschichte.
Auch der Umgang mit dem Vergnügen mußte gelernt werden, und so erweist sich die Historie der Massenkultur als Geschichte von Täuschung und Selbsttäuschung, von Unterdrückung und Kreativität, von utopischer Hoffnung und erbärmlicher Anpassung.

Pressestimmen

"Die Buchreihe 'Europäische Geschichte' will einem breiten Publikum aus unterschiedlichen Blickwinkeln neuartige historische Einblicke in die Entwicklung Europas anschaulich darbieten. Maases Abriß des Aufstiegs der modernen Popolärkultur zur 'Gemeinkultur' ... trägt dieser Konzeption überzeugend Rechnung." Maike Adami, in Schweizerisches Archiv für Volkskunde 94/1998, H.2 "Dieses Buch aus der neuen Reihe 'Europäische Geschichte' ist genau so faszinierend und schillernd wie sein Gegenstand.... Es ist ein brillant geschriebener Überblick voller faszinierender Details und intellektueller Brillanz. Mit geradezu virtuoser Leichtfüßigkeit bewegt sich Maase von einem Aspekt zum nächsten..... Es gelingt dem Autor souverän, große Linien zu ziehen und zentrale Probleme allgemeinverständlich auf den Punkt zu bringen." Hartmut Berghoff, in Archiv für Sozialgeschichte, 38/1998 "Es ist Maases Verdienst, für den Zeitraum von über einem Jahrhundert eine thematisch weitgespannte Synthese unter dem Begriff der Massenkultur, der synonym zu Populärkultur verwendet wird, vorgelegt zu haben. ... Dem Autor ist hoch anzurechnen, eine flüssige, homogene Darstellung erarbeitet zu haben. Es ist einer der Vorteile des Buches, dass Maase dem Leser nicht die Bewertung vorschreibt, sondern ihn in einer detailreichen Arbeit in die Lage versetzt, ein eigenes Urteil zu formulieren." Stefan Haas, in Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, 87, Bd., Heft 4 (2000)



Über Kaspar Maase

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