Herausgeber: Julia Franck
Grenzübergänge
Anthologie
Hardcover
Preis € (D) 19,95 | € (A) 20,60 | SFR 28,50
ISBN: 978-3-10-022604-4
lieferbar
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Buchdetails
Anthologie
288 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-022604-4
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
288 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
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Inhalt
Julia Franck, die achtjährig mit ihrer Familie die DDR verlassen hat, lädt zum zwanzigsten Jahrestag des Mauerfalls Autoren aus Ost und West ein, sich an die Grenze zu erinnern: Entstanden sind Geschichten, die an ehemalige Grenzorte erinnern, die von Angst und Wut erzählen, aber auch von Hoffnung und dem Triumph, diese Grenze überwinden zu können. Sie zeichnen ein Bild der konkreten Grenzorte, die heute vielfach nicht mehr sichtbar sind und sprechen von der Bedeutung des Eisernen Vorhangs als Hindernis, als Schwelle und als Verbindung zwischen Ost und West.
„Die höchst unterschiedlichen Beiträge, die in diesem Band aufeinander treffen, öffnen jenen Raum, die Grenze – den Grenzraum, der trennend wirken sollte und zu dem doch beide Seiten gehören. Im Dazwischen, auf der Schwelle, hier befindet sich die Grenze; ihre Überwindung wie ihre Öffnung liegt im Erzählen.“
Julia Franck
„Die höchst unterschiedlichen Beiträge, die in diesem Band aufeinander treffen, öffnen jenen Raum, die Grenze – den Grenzraum, der trennend wirken sollte und zu dem doch beide Seiten gehören. Im Dazwischen, auf der Schwelle, hier befindet sich die Grenze; ihre Überwindung wie ihre Öffnung liegt im Erzählen.“
Julia Franck
Pressestimmen
»Wo man zum Jubiläum des Mauerfalls eher Ermüdung ob publizistischer Überproduktion befürchtet hätte, kann man sich plötzlich nicht sattlesen an diesen literarischen Zeugnissen.«
Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.3.2009
»Und noch ein Buch ragt aus der Fülle der Publikationen zum Jubiläumsjahr heraus: ›Grenzübergänge‹, herausgegeben von Julia Franck, die vor zwei Jahren mit ihrem Roman ›Die Mittagsfrau‹ den Deutschen Buchpreis gewann. Sie hat eine Anthologie zusammengestellt, in der Schriftsteller aus West und Ost, darunter auch Claudia Rusch, ihre Geschichten über die Grenze schreiben – in verschiedenen Tonarten, Stilen und Längen.«
Regina Krieger, Handelsblatt, 15.3.2009
»Der Band enthält keine Stasi-Geschichten, keine ostentative Totalitarismus-Verdammung, keinen Jubel nach dem Motto ›vom Todesstreifen zur Lebenslinie‹. Die Widerständigkeit gegen selbstzufriedene westdeutsche Sieger-Diskurse ist zumindest indirekt zu spüren. Insgesamt vermittelt sich, dass die Mauer in den Köpfen und Herzen poröser wird. Aggressive Aufgeregtheit im Zeichen von Schwarz-Rot-Gold scheint out zu sein.«
Arno Orzessek , Deutschlandradio Kultur, 25.3.2009
»lesenswertes Erinnerungswerk.«
Ruhr Nachrichten, 30.4.2009
»All jene die es miterlebt haben, werden ihre eigenen Erinnerungen in dem facettenreichen Band an vielen Stellen bestätigt finden.«
Thomas Schmitz-Albohn, Gießener Anzeiger, 30.4.2009
Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.3.2009
»Und noch ein Buch ragt aus der Fülle der Publikationen zum Jubiläumsjahr heraus: ›Grenzübergänge‹, herausgegeben von Julia Franck, die vor zwei Jahren mit ihrem Roman ›Die Mittagsfrau‹ den Deutschen Buchpreis gewann. Sie hat eine Anthologie zusammengestellt, in der Schriftsteller aus West und Ost, darunter auch Claudia Rusch, ihre Geschichten über die Grenze schreiben – in verschiedenen Tonarten, Stilen und Längen.«
Regina Krieger, Handelsblatt, 15.3.2009
»Der Band enthält keine Stasi-Geschichten, keine ostentative Totalitarismus-Verdammung, keinen Jubel nach dem Motto ›vom Todesstreifen zur Lebenslinie‹. Die Widerständigkeit gegen selbstzufriedene westdeutsche Sieger-Diskurse ist zumindest indirekt zu spüren. Insgesamt vermittelt sich, dass die Mauer in den Köpfen und Herzen poröser wird. Aggressive Aufgeregtheit im Zeichen von Schwarz-Rot-Gold scheint out zu sein.«
Arno Orzessek , Deutschlandradio Kultur, 25.3.2009
»lesenswertes Erinnerungswerk.«
Ruhr Nachrichten, 30.4.2009
»All jene die es miterlebt haben, werden ihre eigenen Erinnerungen in dem facettenreichen Band an vielen Stellen bestätigt finden.«
Thomas Schmitz-Albohn, Gießener Anzeiger, 30.4.2009

