Oliver Bottini
Im Auftrag der Väter
Roman
Taschenbuch
Preis € (D) 8,95 | € (A) 9,20 | SFR 13,50
ISBN: 978-3-596-17267-2
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Buchdetails
Roman
448 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-17267-2
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
448 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-17267-2
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Inhalt
An einem regnerischen, nebligen Wochenende im Oktober steht plötzlich ein Mann im Garten der Freiburger Familie Niemann. Er versucht ins Haus einzudringen, doch als die Polizei eintrifft, ist er schon wieder verschwunden. In derselben Nacht kehrt er zurück und stellt der Familie ein unerklärliches Ultimatum.
Die Freiburger Hauptkommissarin Louise Bonì und ihre Kollegen ermitteln unter Hochdruck. Es geht das Gerücht, dass der Täter vom Balkan stammt. Louises Ermittlungen führen sie in ein gefährliches Niemandsland...
Die Freiburger Hauptkommissarin Louise Bonì und ihre Kollegen ermitteln unter Hochdruck. Es geht das Gerücht, dass der Täter vom Balkan stammt. Louises Ermittlungen führen sie in ein gefährliches Niemandsland...
Pressestimmen
»Unglaublich, wie ein männlicher Autor eine so wunderbare Frauenfigur schaffen kann. Wir warten auf mehr Bonì.«
Renate Schoch, Frankfurter Neue Presse, 9.10.2007
»Subtiler Thrill.«
Freundin, 10.10.2007
»Bottinis Stilmittel sind ausgesuchte Bilder, eine klare Sprache, frei von Banalem und Klischees. […] eine Synthese aus literarischem Roman und einem Krimi«
Mechthild Blum, Badische Zeitung, 31.10.2007
»Es ist erst der dritte Bottini, aber ein neuer Bottini ist inzwischen schon ein kleines Ereignis in der deutschen Krimiszene. Der in München lebende, seine Bücher in Freiburg ansiedelnde Autor hat einen eigenen, mätzchenlosen Ton – mit der er trotzdem Atmosphäre schafft –, dazu Mut zu Komplexität.«
Frankfurter Rundschau, 13.11.2007
»Ein starker Krimi über persönliche und kollektive Schuld, über Vertreibung, Ausweisung und Verantwortung – und über die Frage: Was ist Heimat?«
Tanja Kurz, Stuttgarter Nachrichten, 14.11.2007
»Die immerwährende Suche nach Antworten auf Fragen über Täter und Opfer, über Schuld und Sühne, über Recht und Gerechtigkeit lässt Bottini in seiner fulminanten Geschichte bereitwillig eskalieren. Bis zu einem bitteren Ende, das keine Genugtuung kennt, keine Hoffnung in sich trägt. Und den Leser tief betroffen macht.«
Münchner Merkur, 17.11.2007
»Bottini hat großartig recherchiert - ein feiner Roman mit Tiefgang.«
Krimi-Couch, 12/07
»Was den neuen Fall der Louise Bonì anbelangt: Spannend ist er, über weite Passagen sehr gewitzt, zudem von jenem merkwürdigen Geist des Ultimatums beseelt, der alle Krimis Bottinis auszeichnet. (...) Dass Schwarzwald und schwarze Romantik nicht weit auseinander liegen können, ist ruchbar seit Helmut Kraussers schwäbischem Alb ›Thanatos‹. Dass sie ursächlich zusammenhängen, wissen wir seit Bottinis Krimis, worin Idyll und Verheerung glänzende Seite und morbide Kehrseite ein und derselben Medaille sind.«
Dr. Hendrik Werner, Die Welt, 2.1.2008
Renate Schoch, Frankfurter Neue Presse, 9.10.2007
»Subtiler Thrill.«
Freundin, 10.10.2007
»Bottinis Stilmittel sind ausgesuchte Bilder, eine klare Sprache, frei von Banalem und Klischees. […] eine Synthese aus literarischem Roman und einem Krimi«
Mechthild Blum, Badische Zeitung, 31.10.2007
»Es ist erst der dritte Bottini, aber ein neuer Bottini ist inzwischen schon ein kleines Ereignis in der deutschen Krimiszene. Der in München lebende, seine Bücher in Freiburg ansiedelnde Autor hat einen eigenen, mätzchenlosen Ton – mit der er trotzdem Atmosphäre schafft –, dazu Mut zu Komplexität.«
Frankfurter Rundschau, 13.11.2007
»Ein starker Krimi über persönliche und kollektive Schuld, über Vertreibung, Ausweisung und Verantwortung – und über die Frage: Was ist Heimat?«
Tanja Kurz, Stuttgarter Nachrichten, 14.11.2007
»Die immerwährende Suche nach Antworten auf Fragen über Täter und Opfer, über Schuld und Sühne, über Recht und Gerechtigkeit lässt Bottini in seiner fulminanten Geschichte bereitwillig eskalieren. Bis zu einem bitteren Ende, das keine Genugtuung kennt, keine Hoffnung in sich trägt. Und den Leser tief betroffen macht.«
Münchner Merkur, 17.11.2007
»Bottini hat großartig recherchiert - ein feiner Roman mit Tiefgang.«
Krimi-Couch, 12/07
»Was den neuen Fall der Louise Bonì anbelangt: Spannend ist er, über weite Passagen sehr gewitzt, zudem von jenem merkwürdigen Geist des Ultimatums beseelt, der alle Krimis Bottinis auszeichnet. (...) Dass Schwarzwald und schwarze Romantik nicht weit auseinander liegen können, ist ruchbar seit Helmut Kraussers schwäbischem Alb ›Thanatos‹. Dass sie ursächlich zusammenhängen, wissen wir seit Bottinis Krimis, worin Idyll und Verheerung glänzende Seite und morbide Kehrseite ein und derselben Medaille sind.«
Dr. Hendrik Werner, Die Welt, 2.1.2008
Über Oliver Bottini
Interview zum Buch
Interview Krimi aktuell Bottini, 02.05.2006
Sein erster Krimi »Mord im Zeichen des Zen« wurde auf Anhieb mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet. Jetzt ist der zweite Fall mit Louise Bonì erschienen: »Im Sommer der Mörder«. Wir haben Oliver Bottini interviewt.
Scherz Verlag: Ihr zweiter Roman um die Freiburger Hauptkommissarin Louise Bonì ist gerade erschienen. Um was geht es dieses Mal in Freiburg?
Oliver Bottini: Als ein Schuppen vor Kirchzarten bei Freiburg abbrennt, explodiert ein darunter liegendes Waffenlager, ein Feuerwehrmann stirbt. Louise Bonì und ihre Kollegen stoßen auf Spuren, die auf den Balkan führen, zu den Jugoslawienkriegen der Neunzigerjahre, aber auch zu einer Gruppe pakistanischer Terroristen. Das ist der Plot – thematisch geht es um den Umgang westlicher Strafverfolger mit Demokratie.

