Felicitas Hoppe Illustrator: Michael Sowa

Iwein Löwenritter

Roman
Hardcover
Preis € (D) 16,90 | € (A) 17,40 | SFR 24,50
ISBN: 978-3-596-85259-8
lieferbar
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Buchdetails

Roman
256 Seiten, Ln i Schuber
Fischer Schatzinsel
ISBN 978-3-596-85259-8
lieferbar
Ab 12 Jahren
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Inhalt

Von einem, der auszog, das Abenteuer zu suchen

Iwein ist jung, er ist stark und er ist ein Ritter –der Beste der Besten! So gewinnt er auch das Herz der schönen Laudine. Bis zu seinem Lebensabend könnte er nun glücklich sein, an der Seite seiner Frau und als Herrscher vom Land Nebenan. Aber muss ein Ritter nicht weiter kämpfen, um sich zu beweisen? Iwein zieht aus und stürzt sich in die Abenteuer. Er kämpft mit Drachen, gewinnt einen Löwen zum Freund und besiegt sogar einen Riesen. Doch das größte aller Abenteuer wartet noch auf ihn.

Ein Roman über die Freundschaft zwischen einem Ritter und seinem Löwen in der sagenhaften Welt von König Artus – fulminant!

Pressestimmen

Ausgezeichnet als »Buch des Monats« von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.V., Volkach (August 2008)

»Jetzt aber veröffentlicht die Autorin ihr erstes Kinderbuch, ›Iwein Löwenritter‹. Und legt die Geschichte dieses Tafelrundenritters so gekonnt in Schleifen, gibt ihr eine solch märchenhafte Tiefe und einen derart suggestiven Klang, dass jedes noch so ausgeklügelte Zeitreisenkonzept, jede noch so geschickte Informationsjonglage und jeder 3-D-Effekt daneben verblassen müssen.«
Fridtjof Küchemann, Literaturen, März 2008

»Auf jeden Fall ist Felicitas Hoppe für den Zauber dieses Buches verantwortlich. Einen frischen und verspielten, den mündlichen Erzählverfahren des Mittelalters verpflichteten Ton schlägt sie an, und immer wieder überrascht sie ihre Leser mit unerwarteten Kommentaren, Details, Vergleichen.«
Christine Lötscher, TagesAnzeiger, 10.3.2008

»›Iwein Löwenritter‹, dieses edel in Leinen gebundene und mit vier Farbtafeln von Michael Sowa geschmückte Buch, das äußerlich und vom Thema her so altmodisch wirkt, es fesselt wie ein Krimi. (...) Felicitas Hoppe schreibt so klar und klug, dass Menschen von acht bis achtzig gut ihrem Iwein folgen können.«
Cornelia Geissler, Berliner Zeitung, 13.März 2008

»Hoppe (...) findet einen erfrischenden, humorvollen Ton, entwirft quirlige Dialoge und versteht es, die Themen, ohne die es den höfischen Roman nicht gäbe (...) so einzubinden, dass sie zeitlos erscheinen. Dieser ›Iwein‹ ist mehr als ›nur‹ eine Rittergeschichte für Knaben.«
Christine Tresch, Buch & Maus, März 2008

»Märchenhaft ist auch der Ton, in dem die alte Geschichte daherkommt. Rhythmisch, manchmal in rätselhaften Wendungen berichtet ein allwissender Erzähler von den Erlebnissen seines Helden. Er kleidet Liebe oder Angst in bedeutungsvolle Bilder, erklärt raunend, was Ehre ist oder Schuld, entwickelt manchen hölzernen Dialog und ist sich auch nicht zu schade für klischeehafte Wendungen. Doch Achtung! Hier beginnt Felicitas Hoppes vergnügliches Spiel mit dem Leser!«
Sylvia Schwab, Deutschlandradio, 27.3.2008

»Die Geschichte von ›Iwein Löwenritter‹ entfaltet ›auf dem Weg in die Träume‹ auch als Vorlesebuch seine ganz eigene suggestive Kraft, eine der vielen Qualitäten dieses zeitlosen Romans für alle Leser.«
Karin Hahn, Deutschlandfunk, Büchermarkt für junge Leser, 29.3.2008

»Kann man eine ›Andere Bibliothek‹ für Kinderhände aufbauen? ›Iwein Löwenritter‹ jedenfalls ist ein vielversprechender Auftakt. Felicitas Hoppe erzählt Hartmann von der Aues Roman aufregend unaufgeregt, und das Löwencover von Michael Sowa ist schlicht umwerfend.«
Susanne Wengeler, Buchmarkt April 2008

»Wenn Sie ein wirklich gutes Buch übers Mittelalter lesen wollen, empfehle ich Ihnen Felicitas Hoppes wunderbare Nacherzählung von Hartmann von Aues ›Iwein Löwenritter‹ bei S. Fischer.«
Denis Scheck, Der Tagesspiegel, 6.4.2008

»Kein (Vor-)Leser legt dieses Buch freiwillig aus der Hand. Viel zu spannend (und obendrein reine Musik auf der Zunge) ist, was Felicitas Hoppe dem unbekannten Augen- und Ohrenzeugen abgelauscht hat.«
Bettina Kugler, St.Galler Tagblatt, 7.4.2008

»Felicitas Hoppe, die ihre Belesenheit lustvoll umsetzt in ihren Romanen für Erwachsene, erzählt in ihrem ersten Kinderbuch den Stoff nach Hartmann von der Aue. So bringt sie Themen und Werte der Ritterepik ein und lässt ihren Beobachter zugleich mit Schalk berichten. Für Erwachsene, besonders diejenigen, die Parodie und Anspielungen verorten können, ist Hoppes Spiel ein Vergnügen.«
Hans ten Doornkaat, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 20.4.2008

»Die alte Geschichte ist frisch, modern und mit leichter Hand erzählt, ohne dass etwas von ihrem ursprünglichen Zauber verloren geht.«
Stefanie von Selchow, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.4.2008

»Für angehende Dichter und alle Sprachverliebten: Hier kann man lernen, was sich Wunderbares mit der deutschen Sprache anstellen lässt. Toll!« Westdeutscher Rundfunk, WDR 5, Lilipuz, Buchtipps Mai 2005

»Herrlich lakonisch lehrt uns Felicitas Hoppe, dass, wer wahrhaft ritterlich sein will, viel Mut und ganz viel Liebe braucht. Und Menschen, die bereit sind, das den großen wie den kleinen Rittern zu geben.«
Guido Grat, Die Welt, 3.5.2008

»Jetzt hat sich Felicitas Hoppe an den mittelalterlichen Iwein-Stoff gewagt und ihn für den Nachwuchs aufbereitet. Und? Was ist dabei herausgekommen? Die Hoppe kann’s. Denn die Hoppe hat genau hingehört, dort, wo sich Kinder unterhalten. Hat sich nicht in die Kniebeuge begeben, sondern sich ein Kissen geschnappt und versucht, in Augenhöhe zu erzählen. «
Stefan Hauck, boersenblatt.net 8.5.2008

»Und da ist der wunderbare Tonfall, der alles miteinander verbindet, es zu einer Geschichte mit vielen, vielen Einzelheiten macht, in denen man sich verlieren kann und aus denen man, vielleicht, verändert wieder auftaucht, so wie Iwein?«
Jörg Plath, arte tv, 18.6.2008

»Hoppe erzählt die alte Geschichte von Sündenfall, Strafe und Katharsis in feinem, ironisch gebrochenem Märchenton nach, der den Nachwuchs mühelos bei Laune hält und die Reise durch die Welt des Mittelalters auch für Erwachsene zum großen Lesevergnügen macht.«
Michael Quasthoff, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 25.6.2008

»›Iwein Löwenritter‹ - märchenhaft-spannend liest sich Felicitas Hoppes Roman sogar schon für Kinder. Aber literaturerfahrene Erwachsene werden besonderen Genuss daran haben, der Autorin in eine Vorstellungswelt zu folgen.«
Irmtraud Gutschke, Neues Deutschland, 7.8.2008

»Wer je versucht hat seine Kinder als Erzähler gefangen zu nehmen, könnte auf Hoppes brillante Nacherzählung neidisch werden. Die Lektüre ist Auslöser eines seltenen, reinen Leseglücks. Meisterhaft gelingt es Hoppe, mittelalterliche Erzählformen aufzunehmen, ohne dabei je philologisch bemüht zu wirken. Rhetorische Figuren, plastische metaphysische Überlegungen, herzergreifende Romantik und trockener Witz – alles findet bei ihr mit scheinbar leichter Hand seinen Platz in einer Geschichte, die dennoch ihr Ziel nie aus den Augen verliert: uns auf Trab zu halten.«
Thomas Binotto, Neue Zürcher Zeitung, 6.8.2008

»Es braucht literarisches Gespür und sprachliche Kunstfertigkeit, diese Bedeutung des alten Stoffes für das Heute deutlich zu machen - dass Felicitas Hoppe diese Eigenschaften in reichem Maße besitzt, hat sie mit ›Iwein Löwenritter‹ einmal mehr bewiesen.«
Kathrin Wexberg, Die Furche, 4.September 2008

»Wer Kinder nicht nur mit einer guten Geschichte unterhalten, sondern auch ihren Sinn für schöne Bücher wecken möchte, der sollte zu den ›Büchern mit dem blauen Band‹ greifen. Hier stimmen Inhalt und Verpackung perfekt zusammen. Übrigens, sie sehen im Regal nebeneinander aufgereiht richtig gut aus. Und logisch: Man muss sie alle haben.«
Manuela Haselberger, Eselsohr Dezember 2008

Über Felicitas Hoppe

Felicitas Hoppe, geboren 1960 in Hameln, lebt als freie Schriftstellerin in Berlin. 1996 erschien ihr Debüt ›Picknick der Friseure‹, 1999, nach einer Weltreise auf einem Frachtschiff, folgte der Roman ›Pigafetta‹, 2003 ›Paradiese, Übersee‹, 2004 ›Verbrecher und Versager‹, 2006 ›Johanna‹, 2008 ›Iwein Löwenritter‹, 2009 ›Sieben Schätze‹ und die Erzählung ›Der beste Platz der Welt‹, 2010 ›Abenteuer – was ist das?‹, 2011 ›Grünes Ei mit Speck‹, eine Übersetzung von Texten des amerikanischen Kinderbuchautors Dr. Seuss und 2012 ihr Roman ›Hoppe‹. Für ihr Werk wurde Felicitas Hoppe mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Aspekte-Literaturpreis, dem Bremer Literaturpreis, dem Roswitha-Preis der Stadt Bad Gandersheim, dem Rattenfänger-Literaturpreis und zuletzt dem Georg-Büchner-Preis. Außerdem Poetikdozenturen und Gastprofessuren in Wiesbaden, Mainz, Augsburg und Göttingen, sowie am Dartmouth College in Hanover, New Hampshire und an der Georgetown University, Washington DC.

Mehr über Felicitas Hoppe

Felicitas Hoppe
Foto: Tobias Bohm


Interview zum Buch

Interview Hoppe, 03.02.2012
DAS BESTE, WAS BISLANG ÜBER HOPPE GESCHRIEBEN WURDE!
Fünf Fragen von Felicitas Hoppe (fh) an die Autorin von Hoppe (Hoppe)
fh: Ist es nicht ein bisschen eitel, mit 50 seine Autobiographie zu schreiben?
Hoppe: Moment mal: Hoppe ist keine Autobiographie, sondern eine Biographie über Felicitas Hoppe. Und die war, unter uns gesagt, längst überfällig. Es ist ja jede Menge Unsinn über Hoppe in Umlauf. Ihre erste Autobiographie schrieb sie (in Hoppe nachzulesen/fh) übrigens bereits mit zehn. Da war Wayne Gretzky, Hoppes erste große Liebe, schon ein Eishockeystar und Glenn Gould, Hoppes Jugendliebe, gab längst Konzerte. Da musste sie natürlich nachziehen. Schon damals wusste sie genau: Training ist alles.
Iwein Löwenritter
 

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