Henning Ahrens
Kein Schlaf in Sicht
Lyrik
Hardcover
Preis € (D) 16,90 | € (A) 17,40 | SFR 24,50
ISBN: 978-3-10-000525-0
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Buchdetails
Lyrik
96 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-000525-0
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
96 Seiten, gebunden
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Inhalt
Die Welt und ihre Phantasie sind nur durch eine hauchdünne Membran getrennt. Dort, in den Zwischenwelten, den märchenhaften und unwahrscheinlichen Bereichen des Gewöhnlichen, entstehen Augenblicke größter Realität. Kein Sprachspiel, ein Wahrnehmungsspiel ist das, die Welt erstrahlt in diesen unwirklich gegenwärtigen Gedichten.
Der großen Intensität des Gefühls gelingt es in diesen Gedichten, dem Alltag Leben einzuhauchen. Es sind Visionen, die mit den Lebenslügen aufräumen. Am Rande der Zeit, des Traums und des Hier und Jetzt entsteht eine leuchtende Eigenständigkeit, wie sie nur noch im Gedicht gelingen kann. Es ist nicht der Versuch, schöne Worte zu finden, sondern die Sehnsucht nach den richtigen. Eine Stimmung, die eindringlich und ernst, schwärmerisch und ironisch zugleich ist. Der Zugang zu dieser Wirklichkeit heißt Sinnestäuschung oder Unaufmerksamkeit, Verzweiflung oder Müdigkeit. Der Erzähler dieser Gedichte wendet sich dem Traum, dem Nebenbei, den unmittelbaren Bildern im Bedürfnis nach Orientierung in der Welt zu. Jedes Gedicht ist auch ein Versuch, die schwierigen und schwer wiegenden Fragen mit Leichtigkeit zu stellen.
Der großen Intensität des Gefühls gelingt es in diesen Gedichten, dem Alltag Leben einzuhauchen. Es sind Visionen, die mit den Lebenslügen aufräumen. Am Rande der Zeit, des Traums und des Hier und Jetzt entsteht eine leuchtende Eigenständigkeit, wie sie nur noch im Gedicht gelingen kann. Es ist nicht der Versuch, schöne Worte zu finden, sondern die Sehnsucht nach den richtigen. Eine Stimmung, die eindringlich und ernst, schwärmerisch und ironisch zugleich ist. Der Zugang zu dieser Wirklichkeit heißt Sinnestäuschung oder Unaufmerksamkeit, Verzweiflung oder Müdigkeit. Der Erzähler dieser Gedichte wendet sich dem Traum, dem Nebenbei, den unmittelbaren Bildern im Bedürfnis nach Orientierung in der Welt zu. Jedes Gedicht ist auch ein Versuch, die schwierigen und schwer wiegenden Fragen mit Leichtigkeit zu stellen.
Pressestimmen
»Henning Ahrens kann tatsächlich mit Wörtern zaubern und zugleich ganz gegenwärtig und ganz fremd auf die Welt schauen.«
Dirk Knipphals, taz, 13.3.2008
»Mit sprachlichem Feinsinn zitiert Ahrens flüchtige Stimmungen ins lyrische Präsens.«
Hans-Dieter Fronz, Badische Zeitung, 5.07.2008
»Die Gedichte in dem nun vorliegenden Band stammen aus den letzten zehn Jahren und dokumentieren den Weg des Schriftstellers, der nie stehen bleibt, um sich auf Erreichtem auszuruhen, immer sich selbst und seine Umwelt hinterfragt und Alltägliches durch Magie der Sprache in Außergewöhnliches verwandelt.«
Margarete von Schwarzkopf, NDR 1, 15.07.2008
»Man nimmt beim ersten Lesen vielleicht kaum wahr, mit welcher Subtilität Ahrens Rhythmus und Klang einsetzt. Das geschieht nie schematisch. Oft hat man den Eindruck, dass ein feines Netz von Reimklängen gesponnen wird - aber ohne Reime, dann wieder drängeln sie sich fast übermütig in den Vordergrund.«
Hans-Herbert Räkel, Süddeutsche Zeitung, 22.07.2008
Dirk Knipphals, taz, 13.3.2008
»Mit sprachlichem Feinsinn zitiert Ahrens flüchtige Stimmungen ins lyrische Präsens.«
Hans-Dieter Fronz, Badische Zeitung, 5.07.2008
»Die Gedichte in dem nun vorliegenden Band stammen aus den letzten zehn Jahren und dokumentieren den Weg des Schriftstellers, der nie stehen bleibt, um sich auf Erreichtem auszuruhen, immer sich selbst und seine Umwelt hinterfragt und Alltägliches durch Magie der Sprache in Außergewöhnliches verwandelt.«
Margarete von Schwarzkopf, NDR 1, 15.07.2008
»Man nimmt beim ersten Lesen vielleicht kaum wahr, mit welcher Subtilität Ahrens Rhythmus und Klang einsetzt. Das geschieht nie schematisch. Oft hat man den Eindruck, dass ein feines Netz von Reimklängen gesponnen wird - aber ohne Reime, dann wieder drängeln sie sich fast übermütig in den Vordergrund.«
Hans-Herbert Räkel, Süddeutsche Zeitung, 22.07.2008

