Roger Willemsen
Kleine Lichter
Roman
Taschenbuch
Preis € (D) 9,00 | € (A) 9,30 | SFR 13,50
ISBN: 978-3-596-51027-6
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Buchdetails
Roman
240 Seiten, Pappband
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-51027-6
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
240 Seiten, Pappband
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-51027-6
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Inhalt
Seit sechs Monaten liegt der Geliebte im Koma, jetzt bespricht Valerie am Krankenhausbett ein Tonband, das ihn wieder ins Leben zurückführen, zurückverführen, soll. Nun, wo es um alles geht, ist alles in ihrer Sprache Liebe. Wie kann man fühlen und sich nicht verlieren? Wie kann man dem Mangel begegnen, der alle Liebe treibt? Wie kann man erhalten, was man nicht halten kann? Zwischen Wien, wo sie liebt, und Tokio, wo sie arbeitet, hin und her gerissen, beschwört Valerie die eigene Liebesgeschichte noch einmal herauf und zeichnet die Veränderung ihrer Gefühle akribisch nach – bis zu dem Punkt, an dem sie fast überwunden scheinen.
Pressestimmen
»Roger Willemsen hat der Sprache der Liebe einen ungewöhnlich intensiven, hohen poetischen und dennoch stets erfahrungs- und erkenntnisnahen Ton abgewonnen und hat die Fallen der Eitelkeit und Selbstbespiegelung eines Sprachbildners und sich-Entziehenden elegant in die Geschichte mit eingebaut.« Hans-Jürgen Heinrichs, NDR kultur, Klassikboulevard, Buch der Woche, 6.3.2005 und Deutschlandfunk, Büchermarkt, 7.3.2005
»Es ist ein eindrücklicher und nachwirkender Text. Und es ist seltsam zu sehen, wie vollkommen er sich seinem Gegenstand anverwandelt und die wichtigsten Wesenszüge der Liebe, ihre zerbrechliche Zartheit und ihre blinde Furiosität angenommen hat.«
Ursula März, Der Tagesspiegel, 16.3.2005
»In der Sprache liegt sein ganzer Furor. "Kleine Lichter" liest sich wie das selbstsichere, mitunter auch verzweifelte Überlebenstraining von einem, der einzig und allein mit seinem Sprachwerkzeug im Rucksack die steilen Klippen über dem Abgrund des Verstummens meint, überwinden zu können. [...] Es ist ein Buch wider den ironischen Zeitgeist. Darin ist er ganz Nachfahre von Peter Handke und Botho Strauß, die sich vor nichts so ekeln wie vor der Diktatur der ironischen Gebärden der Gegenwart.«
Hajo Steinert, Die Welt, 19.3.2005
»Willemsen fährt sein ganzes Wissen auf, brilliert mit Anekdoten und hat viele passende Zitate von klugen Köpfen parat...wie er den "Aufbruch zum Geliebten" beschreibt, das ist gekonnt.«
Roland Mischke, Südkurier, 21.3.2005
»Wieder wird man ihn auch lieben dafür, zumal sein Coming-Out als Belletrist von nichts anderem spricht als von der Liebe. Sie ist der große Gegenentwurf zu den Wellness-Parolen des medialen Zeitalters. Sie gilt es freizugraben vom Schmutz einer pornographisch-technokratischen Gegenwart, in der glanzlos funktionierende Individuen sich verloren haben.«
Ulrich Steinmetzger, Sächsische Zeitung, 23.3.2005
»Kleine Lichter hat alle Chancen, ein Erfolg zu werden. Als Kultbuch für Liebespaare.«
Heide Soltau, NDR Info/Kultur 4.4.2005
»“Kleine Lichter” ist ein Monolog, der das Wesen der Emotionen untersucht, umkreist, reflektiert und daran auf kreative Weise naturgemäß resigniert. Eine unpathetische Liebeserklärung an ein Gefühl, dessen Abwesenheit einen “zugrunde richtet”.«
Profil, 21.3.2005
»Willemsen analysiert feinsinnig, ironisch, originell.«
Martin Jasper, Braunschweiger Zeitung, 2.4.2005
»Tatsächlich gibt es zahlreiche Passagen, in der die Sprache die Liebe mit ungewöhnlichen Bildern und unerwarteten Formulierungen ins Mark trifft.« Michael Schmitz, Rheinischer Merkur, 14.4.2005
»Roger Willemsens Text, wahrlich eine Textur, ein dichtes Gewebe ist höchst sentimental - zwangsläufig, sein Thema gibt es vor - und dabei höchst klug und präzis.«
Neue Luzerner Zeitung, 16.4.2005
»Durch des Autors feine Feder wird die Erzählung zu einer kleinen Kunde des Liebens überhaupt.«
Sonntagsblick Zürich, 8.5.2005
»Es ist ein eindrücklicher und nachwirkender Text. Und es ist seltsam zu sehen, wie vollkommen er sich seinem Gegenstand anverwandelt und die wichtigsten Wesenszüge der Liebe, ihre zerbrechliche Zartheit und ihre blinde Furiosität angenommen hat.«
Ursula März, Der Tagesspiegel, 16.3.2005
»In der Sprache liegt sein ganzer Furor. "Kleine Lichter" liest sich wie das selbstsichere, mitunter auch verzweifelte Überlebenstraining von einem, der einzig und allein mit seinem Sprachwerkzeug im Rucksack die steilen Klippen über dem Abgrund des Verstummens meint, überwinden zu können. [...] Es ist ein Buch wider den ironischen Zeitgeist. Darin ist er ganz Nachfahre von Peter Handke und Botho Strauß, die sich vor nichts so ekeln wie vor der Diktatur der ironischen Gebärden der Gegenwart.«
Hajo Steinert, Die Welt, 19.3.2005
»Willemsen fährt sein ganzes Wissen auf, brilliert mit Anekdoten und hat viele passende Zitate von klugen Köpfen parat...wie er den "Aufbruch zum Geliebten" beschreibt, das ist gekonnt.«
Roland Mischke, Südkurier, 21.3.2005
»Wieder wird man ihn auch lieben dafür, zumal sein Coming-Out als Belletrist von nichts anderem spricht als von der Liebe. Sie ist der große Gegenentwurf zu den Wellness-Parolen des medialen Zeitalters. Sie gilt es freizugraben vom Schmutz einer pornographisch-technokratischen Gegenwart, in der glanzlos funktionierende Individuen sich verloren haben.«
Ulrich Steinmetzger, Sächsische Zeitung, 23.3.2005
»Kleine Lichter hat alle Chancen, ein Erfolg zu werden. Als Kultbuch für Liebespaare.«
Heide Soltau, NDR Info/Kultur 4.4.2005
»“Kleine Lichter” ist ein Monolog, der das Wesen der Emotionen untersucht, umkreist, reflektiert und daran auf kreative Weise naturgemäß resigniert. Eine unpathetische Liebeserklärung an ein Gefühl, dessen Abwesenheit einen “zugrunde richtet”.«
Profil, 21.3.2005
»Willemsen analysiert feinsinnig, ironisch, originell.«
Martin Jasper, Braunschweiger Zeitung, 2.4.2005
»Tatsächlich gibt es zahlreiche Passagen, in der die Sprache die Liebe mit ungewöhnlichen Bildern und unerwarteten Formulierungen ins Mark trifft.« Michael Schmitz, Rheinischer Merkur, 14.4.2005
»Roger Willemsens Text, wahrlich eine Textur, ein dichtes Gewebe ist höchst sentimental - zwangsläufig, sein Thema gibt es vor - und dabei höchst klug und präzis.«
Neue Luzerner Zeitung, 16.4.2005
»Durch des Autors feine Feder wird die Erzählung zu einer kleinen Kunde des Liebens überhaupt.«
Sonntagsblick Zürich, 8.5.2005
Über Roger Willemsen
Interview zum Buch
Die Enden der Welt, 09.07.2010
Roger Willemsen im Gespräch mit seinem Lektor Jürgen Hosemann
Jürgen Hosemann: Am Ende der Welt steht vermutlich kein Schild. Woher weiß man, dass man da ist?
Roger Willemsen: Am Kap der guten Hoffnung in Südafrika war das Ende der Welt immerhin mit einem Gatter versehen. Davor stand ein Schild mit der Gebührenordnung, den Eintrittspreisen. Als ich kam, hatte dies Ende der Welt gerade geschlossen, und es wurde auch nicht wieder geöffnet. Von einem Seitenweg aus konnte ich allerdings erkennen, dass es sich um einen öden Hügel handelte, bedeckt mit Andenken. Nicht gerade eine glamouröse Art zu enden, doch andererseits wird so selbst eine wüste Erdkuppe zur Sehenswürdigkeit.

