Günter de Bruyn

Lesefreuden

Taschenbuch
Preis € (D) 8,45 | SFR 12,90
ISBN: 978-3-596-11637-9
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Buchdetails

336 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-11637-9
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Inhalt

Dieser Band faßt die wichtigsten Essays zusammen, die Günter de Bruyn zwischen 1962 und 1985 geschrieben hat. Im ersten Teil »Über Bücher und Menschen« beschäftigt sich der Autor mit den Dichtern Preußens wie Nicolai, den Geschwistern Tieck, Fouqué sowie mit dem Berliner Aufenthalt von E. T. A. Hoffmann. Zudem untersucht er Jean Pauls Verhältnis zur Politik, beschreibt Rahel Levins erste Liebe und kommentiert Arno Schmidts Suche nach dem Autor des ›Dya-Na-Sore‹.
Der zweite Teil enthält Essays »in eigner Sache«: Sie verraten, wie Günter de Bruyn über das Lesen zum Schreiben kam und wie mühselig der Weg vom Leben zur Literatur zuweilen sein kann. Sie geben Auskunft über de Bruyns Verhältnis zu ande-ren Autoren - zum Beispiel zu Thomas Mann und Arnold Zweig - oder enthüllen, was an seinen ›Märkischen Forschungen‹ wahr und was erfunden ist.
Stets gibt sich de Bruyn nicht als Wissenschaftler, sondern als Literaturliebhaber, der seine Leser mit farbigen Nacherzählungen und Leseeindrücken zu fesseln weiß. Jeder einzelne dieser Essays ist kenntnisreich und in einer klaren poetischen Sprache geschrieben. Alle zusammen ermöglichen sie einen tiefen Ein-blick in den Reichtum der deutschsprachigen Literatur und ver-heißen das, was auch de Bruyn empfand: Lesefreuden.

Über Günter de Bruyn

Günter de Bruyn wurde am 1. November 1926 in Berlin geboren und lebt heute in Görsdorf bei Beeskow als freier Schriftsteller. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Heinrich-Böll-Preis, dem Thomas-Mann-Preis, dem Nationalpreis der Deutschen Nationalstiftung,
dem Eichendorff-Literaturpreis und dem Johann-Heinrich-Merck-Preis. Zu seinen bedeutendsten Werken gehören u.a. die beiden kulturgeschichtlichen Essays ›Als Poesie gut‹ und ›Die Zeit der schweren Not‹, die autobiographischen Bände ›Zwischenbilanz‹ und ›Vierzig Jahre‹ sowie die frühen Romane ›Buridans Esel‹ und ›Neue Herrlichkeit‹.

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Foto: Susanne Schleyer
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