Anne Weber

Luft und Liebe

Roman
Taschenbuch
Preis € (D) 8,99 | € (A) 9,30
ISBN: 978-3-596-18552-8
lieferbar
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Buchdetails

Roman
192 Seiten,
FISCHER Taschenbuch
ISBN 978-3-596-18552-8
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Cover »Luft und Liebe«
Luft und Liebe
Preis € (D) 8,99
ISBN: 978-3-10-400723-6

Inhalt

Wo die Liebe sich in Luft auflöst, fängt Literatur an: »Luft und Liebe« ist eine mitreißende Liebes- und Verratsgeschichte, ein großes literarisches Vergnügen.

Die große Liebe – gibt es das? Anfang Vierzig und in Herzensdingen längst an das ganz normale Glück oder Unglück gewöhnt, begegnet sie in Paris einem nicht mehr ganz jungen Mann mit Bauchansatz, nach dem sich auf der Straße niemand umdrehen würde. Aber entgegen alle Erwartungen ist er der Mann, auf den die Heldin gewartet hat: Er ist zärtlich, aufmerksam und charmant, Hals über Kopf verliebt und verspricht ihr den Himmel auf Erden. Und um die Idylle vollkommen zu machen, lebt dieser Märchenprinz auf einem Schloss in der französischen Provinz.
Zu schön, um wahr zu sein? Als die Träume – gemeinsames Leben, Hochzeit, Kind – Realität werden sollen, zerplatzen sie wie Seifenblasen. Und die mit großer Leichtigkeit und funkelnder Ironie erzählte Geschichte nimmt ein Ende mit Schrecken ...
Anne Webers sprachliche Brillanz, ihre Fähigkeit, »auf leichte Art ernst zu werden« (Jochen Jung, Die Zeit) machen aus einer unerhörten Begebenheit einen doppelbödigen Roman.



Über Anne Weber

Anne Weber, geboren 1964 in Offenbach, lebt als Autorin und Übersetzerin in Paris. Zuletzt erschienen bei S. Fischer ›Kirio‹, ›Ahnen‹, ›Tal der Herrlichkeiten‹, ›August‹ und ›Luft und Liebe‹. Ihr Werk wurde unter anderem mit dem Heimito-von-Doderer-Preis, dem 3sat-Preis, dem Kranichsteiner Literturpreis und dem Johann-Heinrich-Voß-Preis ausgezeichnet. Ihre Bücher schreibt Anne Weber auf Deutsch und Französisch.

Mehr über Anne Weber

Anne Weber
Foto: (c) Thorsten Greve


Interview

Gespräch mit Anne Weber über ›Luft und Liebe‹, 07.02.2011
Constanze Neuman: Im Frühjahr erschien Ihr sechstes Buch, „Luft und Liebe“, und wieder haben Sie es auf Deutsch und Französisch geschrieben – welche Sprache ist zuerst da? Oder sind beide wirklich gleichberechtigt?

Anne Weber: Gleichberechtigt sind sie nicht: Das Deutsche ist und bleibt meine Muttersprache, und in dieser schreibe ich nun auch zuerst, bevor ich eine französische Fassung des fertigen Manuskripts erstelle. Meine ersten drei Bücher habe ich zuerst auf Französisch verfasst, und dann erst ins Deutsche übertragen; im Nachhinein erkläre ich es mir so, dass ich diesen Umweg über eine fremde Sprache brauchte, um mich an die Literatur heranzutrauen. Jedem Schreibenden muss es gelingen, eine Distanz zwischen sich, seine Person und seine Erfahrungen einerseits und die Sprache andererseits zu bringen. In eine fremde Sprache überzuwechseln ist ein sehr radikaler Weg, Distanz zu schaffen, da gibt es natürlich auch andere Mittel. Es war aber der Weg, den ich damals (übrigens gar nicht sehr bewusst) gewählt habe. Natürlich war mir das nur möglich, weil ich schon länger in Frankreich lebte und das Französische meine zweite Sprache geworden war.


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