Günter de Bruyn
Neue Herrlichkeit
Taschenbuch
Preis € (D) 9,95 | € (A) 10,30 | SFR 14,90
ISBN: 978-3-596-25994-6
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Buchdetails
224 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-25994-6
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Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
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Inhalt
Viktor Kösling ist die Hauptfigur dieses Romans von Günter de Bruyn ; eher ein Antiheld, denn »er ist gewöhnt, der zu sein, der gewünscht wird«. Viktor, Sohn von Jan Kösling, der eine hohe Stellung einnimmt, und einer ehrgeizigen Mutter, soll, ehe er in den diplomatischen Dienst seines Landes eintritt, die Doktorarbeit schreiben. Aus diesem Grund zieht er sich zurück in das sehr entlegene staatliche Heim »Neue Herrlichkeit«. Es ist Winter, Viktor hat wenig Interesse an seiner Arbeit, um so mehr läßt er sich auf die Mitbewohner dieser vermeintlichen Idylle ein. Die Binnenbeziehungen werden nur einmal durch den kurzen Besuch eines Lehrgangs gestört. Dann macht der große Schnee die »Neue Herrlichkeit« unzugänglich.
In der Isolation bricht rasch das Gleichgewicht dieser kleinen Gruppe auseinander. Es entsteht ein Streit zwischen den Werten Ordnung (Disziplin, Karriere etc.) und Unordnung (Leben, Selbstbewußtsein etc.). Alle Figuren neigen auf ihre Weise zu einem selbstbestimmten Leben: sei es durch die Rückkehr in die Vergangenheit oder durch Märchenphantasien und Wiedergeburtsträume, sei es durch sinnvolle Arbeit außerhalb des Leistungsdrucks oder durch Rauchen und Trinken ... Es kommt zu einer Kollektivdepression, zu einer neuen Traurigkeit.
Nach dem großen Schnee gerät die geordnete Unordnung wieder auseinander. Viktor hat seine Dissertation nicht geschrieben und möchte bei Thilde, einer Frau, die er dort kennengelernt hat, bleiben. Ein Telegramm aus dem Ministerium ruft ihn nach Berlin zurück. Er muß sofort sein Land im Ausland vertreten.
In der Isolation bricht rasch das Gleichgewicht dieser kleinen Gruppe auseinander. Es entsteht ein Streit zwischen den Werten Ordnung (Disziplin, Karriere etc.) und Unordnung (Leben, Selbstbewußtsein etc.). Alle Figuren neigen auf ihre Weise zu einem selbstbestimmten Leben: sei es durch die Rückkehr in die Vergangenheit oder durch Märchenphantasien und Wiedergeburtsträume, sei es durch sinnvolle Arbeit außerhalb des Leistungsdrucks oder durch Rauchen und Trinken ... Es kommt zu einer Kollektivdepression, zu einer neuen Traurigkeit.
Nach dem großen Schnee gerät die geordnete Unordnung wieder auseinander. Viktor hat seine Dissertation nicht geschrieben und möchte bei Thilde, einer Frau, die er dort kennengelernt hat, bleiben. Ein Telegramm aus dem Ministerium ruft ihn nach Berlin zurück. Er muß sofort sein Land im Ausland vertreten.

