Christoph Ransmayr
Odysseus, Verbrecher.
Bühnenwerk
Hardcover
Preis € (D) 12,00 | € (A) 12,40 | SFR 17,90
ISBN: 978-3-10-062945-6
lieferbar
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Buchdetails
Bühnenwerk
120 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-062945-6
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
120 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-062945-6
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Inhalt
Christoph Ransmayr erzählt in zeitlosen Bildern die Heimkehr des Odysseus als Geschichte eines Mannes, der, vom Krieg für immer gezeichnet, am Ende auch in der Heimat nicht bleiben kann.
Odysseus kehrt aus dem Krieg um Troja nach jahrelangen, von Gier, Lust und Ehrgeiz bestimmten Umwegen als Schiffbrüchiger heim und erkennt sein Land nicht mehr: Ithaka scheint während herrenloser Jahre im Chaos versunken. Der Heimkehrer, der den Waffen abgeschworen hat, will als Prophet des Friedens die alte Ordnung wiederherstellen und wird am Abgrund zwischen seinen Sehnsuchtsbildern und der Wirklichkeit erneut zum Schlächter.
Christoph Ransmayrs Theaterstück von der Endlosigkeit und der Allgegenwart des Krieges, der auch seine überlebenden Opfer für immer zeichnet, wird von Schauspiel Dortmund im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas ›Ruhr 2010‹ uraufgeführt.
Odysseus kehrt aus dem Krieg um Troja nach jahrelangen, von Gier, Lust und Ehrgeiz bestimmten Umwegen als Schiffbrüchiger heim und erkennt sein Land nicht mehr: Ithaka scheint während herrenloser Jahre im Chaos versunken. Der Heimkehrer, der den Waffen abgeschworen hat, will als Prophet des Friedens die alte Ordnung wiederherstellen und wird am Abgrund zwischen seinen Sehnsuchtsbildern und der Wirklichkeit erneut zum Schlächter.
Christoph Ransmayrs Theaterstück von der Endlosigkeit und der Allgegenwart des Krieges, der auch seine überlebenden Opfer für immer zeichnet, wird von Schauspiel Dortmund im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas ›Ruhr 2010‹ uraufgeführt.
Pressestimmen
»großartig skurrile Szenen.«
Lilo Solcher, Augsburger Allgemeine, 14.7.2010
»Aus dem Klassiker von Homer wird eine beklemmende Parabel über aktuelle Kriegstreiberei.«
Kleine Zeitung, 14.3.2010
»Das Bühnenstück, das kürzlich im Rahmen der Veranstaltungen zu Kulturhauptstadt Europa ›Ruhr 2010‹ in Dortmund uraufgeführt wurde, ist von einer literarischen Qualität, die es zu einem packenden Lesedrama macht, dessen bloße Lektüre sich durchaus lohnt.«
Uwe Schütte, Wiener Zeitung, 13.3.2010
Lilo Solcher, Augsburger Allgemeine, 14.7.2010
»Aus dem Klassiker von Homer wird eine beklemmende Parabel über aktuelle Kriegstreiberei.«
Kleine Zeitung, 14.3.2010
»Das Bühnenstück, das kürzlich im Rahmen der Veranstaltungen zu Kulturhauptstadt Europa ›Ruhr 2010‹ in Dortmund uraufgeführt wurde, ist von einer literarischen Qualität, die es zu einem packenden Lesedrama macht, dessen bloße Lektüre sich durchaus lohnt.«
Uwe Schütte, Wiener Zeitung, 13.3.2010
Über Christoph Ransmayr
Interview zum Buch
Gespräch mit Christoph Ransmayr zu seinem ›Atlas eines ängstlichen Mannes‹ , 22.05.2012
Frage: Nach Ihren großen Romanen »Die letzte Welt«, »Morbus Kitahara« und »Der fliegende Berg« erscheint nun der »Atlas eines ängstlichen Mannes«. Dieses Buch ist kein Roman, sondern eine ganz besondere Gattung, ein »Atlas«, ein erzählter Atlas der Welt. Wie sind Sie zu dieser Form gekommen?
Christoph Ransmayr: Diese in siebzig Episoden gegliederte Erzählung hat das einfachste Vorbild: die Haltung eines Menschen, der sich erinnert – an Begebenheiten, Gestalten und Orte seines Lebens und davon in geschlossenen, voneinander unabhängigen und nur durch ein Ich verbundenen Geschichten erzählt. Wie einen kartographischen Atlas kann ein Leser auch den Atlas eines ängstlichen Mannes aufschlagen, wo immer er will, kann mit den letzten Seiten beginnen oder am Anfang – und wird stets inmitten der Welt sein. Am Ende jeder Episode holt der Erzähler Atem, setzt nach kurzen oder längeren Pause mit einem Ich sah von neuem an und versetzt sich selbst und seine Zuhörer oder Leser allein nach den Gesetzen der freien Assoziation an einen anderen, weit entfernten oder allernächsten Ort. Schließlich kann in unserer Erinnerung etwa ein verfallener Bootssteg an einem See im Brandenburgischen durchaus neben einem Pfahlbau am Oberlauf des Yangtsekiang aus dem Wasser ragen.

