Thomas Mann Herausgeber: Hans Wysling

Selbstkommentare: »Der Erwählte«

Taschenbuch
Preis € (D) 6,40 | SFR 9,90
ISBN: 978-3-596-26890-0
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Buchdetails

144 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-26890-0
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Inhalt

Für die Interpretation eines dichterischen Werkes ist die Kenntnis des künstlerischen Selbstverständnisses seines Verfassers unentbehrlich. Thomas Mann hat sich vor allem in Briefen und autobiographichen Aufsätzen vielfach über seine erzählenden und betrachtenden Bücher geäußert, zur zeit ihrer Entstehung und oft auch noch rückblickend längere Zeit nach ihrem Erscheinen. Im Juni 1917, als er für die ›Betrachtungen eines Unpolitischen‹ das Kapitel ›Von der Tugend‹ schrieb, erinnerte er im Zusammenhang mit der Musik Palestrinas an »die Morgenglocken von Rom«; gut dreißig Jahre später, im Januar 1948 begann er seine »mittelalterliche Legenden-Novelle« ›Der Erwählte‹ mit dem Kapitel ›Wer läutet?‹ Im Oktober 1950 klang der Roman im Kapitel ›Der sehr große Papst‹ mit eben diesen Glocken aus. Entstehung und Thomas Manns Selbsteinschätzung seiner Romane lassen sich anhand dieser wissenschaftlich edierten Zitate zu den Werken detailliert nachvollziehen. Die Ausgabe stellt für Kenner und Liebhaber eine wesentliche Interpretationshilfe dar.

Über Thomas Mann

Thomas Mann, 1875 – 1955, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Mit ihm erreichte der moderne deutsche Roman den Anschluss an die Weltliteratur. Manns vielschichtiges Werk hat eine weltweit kaum zu übertreffende positive Resonanz gefunden. Ab 1933 lebte er im Exil, zuerst in der Schweiz, dann in den USA. Erst 1952 kehrte Mann nach Europa zurück, wo er 1955 in Zürich verstarb.

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Thomas Mann
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