Peter Stamm
Sieben Jahre
Roman
Taschenbuch
Preis € (D) 10,00 | € (A) 10,30 | SFR 14,90
ISBN: 978-3-596-51191-4
lieferbar
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Buchdetails
Roman
320 Seiten, Pappband
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-51191-4
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
320 Seiten, Pappband
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-51191-4
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Inhalt
Sonja ist schön und intelligent und lebt mit Alex. Eine vorbildliche Ehe, er müsste glücklich sein. Aber wann ist die Liebe schon einfach? Und wie funktioniert das Glück? Iwona wäre neben Sonja fast unsichtbar, sie ist spröde und grau. Aber Alex fühlt sich lebendig bei ihr – und weiß nicht, warum. Sie liebt ihn. Er trifft sie immer wieder, und als sie von ihm schwanger wird und das Kind kriegt, das Sonja sich wünscht, setzt er alles aufs Spiel.
Peter Stamm erzählt so lakonisch und leidenschaftlich wie kein anderer von widerstreitenden Gefühlen und der Sehnsucht nach dem Leben. ›Sieben Jahre‹ ist ein großer Roman über die Zumutung des Glücks, geliebt zu werden.
Peter Stamm erzählt so lakonisch und leidenschaftlich wie kein anderer von widerstreitenden Gefühlen und der Sehnsucht nach dem Leben. ›Sieben Jahre‹ ist ein großer Roman über die Zumutung des Glücks, geliebt zu werden.
Pressestimmen
»Das alles bringt Peter Stamm mit unaufdringlicher Meisterschaft zur Sprache. Allein, wie er den Umgang von Alex und Sonja mit ihren Eltern und das Verhalten der beiden gegenüber ihrem eigenen Kind schildert, zeigt, dass hier einer ganz genau weiß, was er tut und wovon er handelt.«
Petra Schröder, Deutschlandfunk, Büchermarkt, 10.1.2010
»Die Schlichtheit der Sprache wiegt die Schwere des Stoffs auf. Und so beweist der Schweizer Schriftsteller Peter Stamm einmal mehr, dass er einer der größten Gegenwartsliteraten ist.«
Ahlener Zeitung, 15.12.2009
»Das Abgründige, das Unangenehme - Peter Stamm inszeniert es auf brillante Weise als Bestandteil des Alltags.«
Christoph Schröder, Volltext, 4/2009
»›Sieben Jahre‹ ist das unterhaltsame und spannende, also sehr lesenswerte Buch eines kundigen Menschenzeichners, und auch ohne Happy End erreicht es das Ziel, das laut Stamm jedes Kunstwerk erreichen sollte: dass es den Betrachter
oder Hörer oder Leser glücklich macht«.
Ralf Sziegoleit, Frankenpost, 17.11.2009
»Dafür beweist Stamm einmal mehr sein Geschick für das Aufzeigen banaler Geschehnisse, die sich zu großen Knoten in den auf Geradlinigkeit getrimmten Biografien seiner mediokren Charaktere auswachsen.«
Florian L. Arnold, Augsburger Allgemeine, 5.11.2009
»Wir empfehlen Ihnen das Buch uneingeschränkt.«
Amelie Fried und Ijoma Mangold, ZDF Die Vorleser, 23.10.2009
»Was faszinierend ist, ich habe es atemlos durchgelesen.«
Amelie Fried
»Ein Roman, der mit einem Erdbeben beginnt und sich danach steigert.«
Ijoma Mangold
»Das Abgründige, das Unangenehme - Peter Stamm inszeniert es auf brillante Weise als Bestandteils des Alltags.«
Christoph Schroeder, Volltext, 4/2009
»Natürlich gibt es eine Katastrophe in dieser Dreiecksgeschichte, die Stamm mit schlafwandlerischer Präzision auf seine zentralen Fragen zutreibt: Leben wir so, wie es uns gemäß ist? Macht es uns glücklich?«
Kerstin Holzer, Focus, 19.10.2009
»Sollte bislang noch einer daran gezweifelt haben: Stamm ist einer der ganz Großen.«
Welf Grombacher, Fränkische Landeszeitung, 13.10.2009
»Sein Buch hat etwas Aufklärerisches, aber auch Beklemmendes, mitunter Gruseliges. Peter Stamm macht seine Leser süchtig.«
Roland Mischke, Hamburger Abendblatt, 8.10.2009
»›Sieben Jahre‹ ist der längste und gewichtigste Roman des Autors.«
Verena Mayer, Literaturen, Oktober 2009
»Ein großer Roman des fabelhaften Menschenkenners Peter Stamm«
büchermenschen, Nr. 4/2009
»Der Schweizer Stamm ist schon immer ein Meister darin gewesen, mit wenigen, kargen Worten viel auszudrücken. Mit seinem neuen Roman ist einen Schritt weiter gegangen, darum ist es sein bester bislang.«
Christoph Schröder, Journal Frankfurt, 18.09.2009
»bewegend und großartig.(…) sein brillanter Roman ist eine eindringliche Aufforderung, immer wieder darüber nachzudenken, was man eigentlich will im Leben und das auch in Angriff zu nehmen – bevor es am Ende zu spät ist.«
Stefan Sprang, Hessischer Rundfunk, hr1, 16.9.2009
»ein komplexes Ehedrama, an dem wir die emotionale Intelligenz und die literarische Präzision des Autors bewundern können.«
Oberösterreichsiche Nachrichten, 9.9.2009
»Damit widmet Stamm sich, in seiner einzigartig unaufdringlichen Weise, völlig unaufgeregt, dafür umso eindringlicher abermals den Schattenseiten des schönen Scheins.«
Birgit Güll, vorwärts, September 2009
»ein kluges, gnadenloses, sehr schmerzliches Buch.«
Jens Poggenpohl, bücher, August/September 2009
»ein klares Buch, durchkomponiert, auf Statik und Fundament bedacht, wie am Reißbrett entworfen. Sein Grundriss verfügt über eine Vielzahl von Zimmern. Und jeder Leser kann eines finden, in dem er sich heimisch fühlt.«
Ingeborg Jaiser, Titel-Magazin, 7.9.2009
»die Größe dieses Buches liegt in der Fähigkeit des Autors, die essenziellen Fragen des Mensch-Seins, das Ringen um Glück etwa, taghell zu erleuchten.« Marc Peschke, hr-online, 4.9.2009
»Ein grosses, berührendes Buch.«
Sonja Kolb, Associated Press AP, 3.9.2009
»›Sieben Jahre‹ ist sein Meisterstück. Wer Stamms großartige Texte kennt, weiß erst, was das wirklich besagt. Sollte bislang noch einer Zweifel haben: Stamm ist einer der ganz Großen.«
Welf Grombacher, Generalanzeiger Bonn, 29.8.2009
»Man muss sie (die Bücher von Stamm) einfach lesen, so gut sind sie.«
Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, Ticket, 27.8.2009
»›Sieben Jahre‹ liest sich Stamm-typisch wie eine geheimnisvoll-gefährliche, emotionale Achterbahnfahrt - mit durchdringenden Blicken in tiefe menschliche Abgründe und nur dünn gesäten Glücksmomenten.«
Peter Mohr, Rheinischer Merkur, 27.8.2009
»Peter Stamm, dem hoch gelobten Erzähler des Alltagsschmerzes, ist wieder ein bemerkenswerter Einblick ins Dunkel seiner Figuren gelungen. "Sieben Jahre" ist ein berührender Roman über das Unmögliche, das im Bemühen um das Mögliche zerschellt.«
Ulrich Rüdenauer, Mannheimer Morgen, 26. August 2009
»Dennoch wäre dieses Buch nicht mehr als eine soziologische Mumaßung, gäbe es da nicht die bestechende Form, die Stamm für ›Sieben Jahre‹ gefunden hat. Die beinahe blickdichte Oberfläche, die den Sog erzeugt, der ohne Absetzen bis zu Ende lesen lässt; die geschliffene Ästhetik der Andeutung, in der, was weggelassen wurde, ebenso wichtig ist.«
Hans-Peter Kunisch, Süddeutsche Zeitung, 25.8.2009
»Die Folgen bedingungsloser Hingabe untersucht Peter Stamm gleichsam hingebungsvoll, in knappen Sätzen, reduzierten Worten.«
Britta Heidemann, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 25.8.2009
»Der Schweizer Peter Stamm ist ein großartiger Autor. Er ist ein brillanter Stilist, sparsam mit seiner Sprache bis hin zum Minimalismus, mit dem er dennoch Bilder und Stimmungen voller Spannung und Wucht erzeugen kann. (…) Seine Klasse beweist er nun aufs Neue mit dem Roman ›Sieben Jahre‹.«
Stefan Sprang, Märkische Allgemeine Zeitung, 22.8.2009
»Stamms vierter Roman ist zweifellos sein bester geworden, ein großes Buch. (…) Eine Geschichte, die echt an die Nieren geht.«
Martin Lüdke, Die Rheinpfalz, 21.8.2009
»Aus dieser Spannung zwischen allzu brüchig scheinender Gegenwart und machtvoll gegenwärtiger Vergangenheit bezieht Peter Stamms Roman seine ganze suggestive Kraft.«
Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung, 18.8.2009
»Peter Stamm hat ein weiteres Werk geschrieben, das in Herz und Kopf bleibt.« Schweizer Radio, DRS3, 18.8.2009
»Bei der Lektüre wird man unweigerlich in den Sog dieser klaren, schmucklosen und doch federnden Sprache von Stamm hineingezogen.(…) Aufhören ist jedenfalls eine Unmöglichkeit, wie so oft bei dem 46-jährigen Schweizer Schriftsteller, der es in seinen Romanen und Kurzgeschichten so meisterhaft versteht, den Gründen zwischenmenschlicher Beziehungen auf die Spur zu kommen, mit all ihren unschönen wie unerklärbaren Seiten.«
Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 18.8.2009
»Stamm verführt den Leser, schreibt unangestrengt, unanstrengend.«
Basil Wegener, dpa, 17.8.2009
»Peter Stamm setzt den Leser mit aller Unerbittlichkeit, die seinem präzisen Blick auf das Beziehungswesen Mensch eignet, dieser zerstörerischen Konstellation aus. Für einfache Lösungen ist dieser Autor nicht zu haben. Das Ausharren im Zwischenreich macht die Größe seiner Literatur aus.«
Bettina Schulte, Badische Zeitung, 15.8.2009
»Auch wenn Stamm seinen Ton variiert, so ist ihm doch wieder einmal eine höchst lesenswerte literarische Komposition gelungen. Ganz so wie ein Architekt ein System von Räumen, Durchgängen und Öffnungen innerhalb eines Bauwerks konzipiert, folgt Stamm den Spuren von Licht und Schatten zwischenmenschlicher Beziehungen.«
Christel Freitag, Norddeutscher Rundfunk Kultur, 13.8.2009
»Die Versuchsanordnung, das wäre der einzige Einwand gegen diesen sympathisch unentschiedenen und elegischen Liebesroman, ist allzu übersichtlich, ein wenig gazettenhaft und männlich konventionell.«
Irisch Radisch, Die Zeit, 13.8. 2009
»›Sieben Jahre‹ ist ein gekonntes Buch. (…) ›Sieben Jahre‹ wird so oder so zu den beachtenswertesten Büchern dieses Herbstes zählen.«
Weltwoche, 12.8.2009
»Kühl und psychologisch genau seziert Peter Stamm den Irrsinn der Liebe, gegen den man machtlos ist.«
Freundin, 12.8.2009
»Wieder ist es die vergehende Zeit, die darüber richtet, an welcher Stelle des Wegs die scheinbar vermiedene Entscheidung eben doch eine Entscheidungwar. Davon erzählt Peter Stamm mit unaufdringlicherMeisterschaft, und so wird aus einem Novellenstoff ein Roman, der eine unheimliche Ahnung von dem hat, woraus wir gemacht sind.«
Julia Schröder, Stuttgarter Zeitung, 12.8.2009
»Stamm erweist sich erneut als Meister darin, die Menschen in all ihren Gesten, Bewegungen, Äußerungen so unmittelbar zu beschreiben, dass ihre bleibende Fremdheit umso schmerzhafter erscheint.«
Michael Stadler, Abendzeitung München, 12.8.2009
»So variabel in Zeit- und Raumebenen, so vielschichtig in den Motiven, so doppelbödig im Wechselspiel von Banalem und Bedeutsamen ist Peter Stamm noch nie gewesen wie in diesem hervorragenden Buch.«
Christoph Schröder, Frankfurter Rundschau, 11.8.2009
»Für Le Corbusier ist Architektur das kunstvolle, genaue und großartige Spiel der unter dem Licht versammelten Baukörper: Lichter und Schatten enthüllen die Formen. Diesem Gedanken folgend, hat Peter Stamm seinen neuen Roman konstruiert und erweist sich dabei als großartiger literarischer Baumeister. (…) Ein Mensch, der liebt, hat immer schon gewonnen, einerlei, ob seine Liebe erfüllt wird oder nicht – das ist der zentrale Gedanke dieses faszinierenden Gefühlslabors, in das Peter Stamm seine Leser mit der Geduld des Langzeitforschers blicken lässt.« Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8.8.2009
»›Sieben Jahre‹ ist nicht nur vom Umfang her das Grösste, was Peter Stamm bisher zustande gebracht hat.«
Martin Ebel, Tages Anzeiger, 8.8.2009
»Bereits in der ersten Szene seines Romans «Sieben Jahre» skizziert Peter Stamm meisterhaft und mit wenigen Pinselstrichen die Brüche in der Beziehung zwischen seinen Hauptfiguren Alex und Sonja.«
Regula Fuchs, Der Bund, 8.8.2009
»Großartig wie immer.«
Ulrich Faure, Buchmarkt, 1.8.2009
»ein typischer Stamm-Roman: leicht und zwingend erzählt.(…) Mit ›Sieben Jahre‹ fängt Stamm die Stimmung und das Dilemma der Generation der 40jährigen schön ein: sie trägt noch letzte Illusionen der Jugend in sich.«
Gerrit Bartels, Monopol, August 2009
Petra Schröder, Deutschlandfunk, Büchermarkt, 10.1.2010
»Die Schlichtheit der Sprache wiegt die Schwere des Stoffs auf. Und so beweist der Schweizer Schriftsteller Peter Stamm einmal mehr, dass er einer der größten Gegenwartsliteraten ist.«
Ahlener Zeitung, 15.12.2009
»Das Abgründige, das Unangenehme - Peter Stamm inszeniert es auf brillante Weise als Bestandteil des Alltags.«
Christoph Schröder, Volltext, 4/2009
»›Sieben Jahre‹ ist das unterhaltsame und spannende, also sehr lesenswerte Buch eines kundigen Menschenzeichners, und auch ohne Happy End erreicht es das Ziel, das laut Stamm jedes Kunstwerk erreichen sollte: dass es den Betrachter
oder Hörer oder Leser glücklich macht«.
Ralf Sziegoleit, Frankenpost, 17.11.2009
»Dafür beweist Stamm einmal mehr sein Geschick für das Aufzeigen banaler Geschehnisse, die sich zu großen Knoten in den auf Geradlinigkeit getrimmten Biografien seiner mediokren Charaktere auswachsen.«
Florian L. Arnold, Augsburger Allgemeine, 5.11.2009
»Wir empfehlen Ihnen das Buch uneingeschränkt.«
Amelie Fried und Ijoma Mangold, ZDF Die Vorleser, 23.10.2009
»Was faszinierend ist, ich habe es atemlos durchgelesen.«
Amelie Fried
»Ein Roman, der mit einem Erdbeben beginnt und sich danach steigert.«
Ijoma Mangold
»Das Abgründige, das Unangenehme - Peter Stamm inszeniert es auf brillante Weise als Bestandteils des Alltags.«
Christoph Schroeder, Volltext, 4/2009
»Natürlich gibt es eine Katastrophe in dieser Dreiecksgeschichte, die Stamm mit schlafwandlerischer Präzision auf seine zentralen Fragen zutreibt: Leben wir so, wie es uns gemäß ist? Macht es uns glücklich?«
Kerstin Holzer, Focus, 19.10.2009
»Sollte bislang noch einer daran gezweifelt haben: Stamm ist einer der ganz Großen.«
Welf Grombacher, Fränkische Landeszeitung, 13.10.2009
»Sein Buch hat etwas Aufklärerisches, aber auch Beklemmendes, mitunter Gruseliges. Peter Stamm macht seine Leser süchtig.«
Roland Mischke, Hamburger Abendblatt, 8.10.2009
»›Sieben Jahre‹ ist der längste und gewichtigste Roman des Autors.«
Verena Mayer, Literaturen, Oktober 2009
»Ein großer Roman des fabelhaften Menschenkenners Peter Stamm«
büchermenschen, Nr. 4/2009
»Der Schweizer Stamm ist schon immer ein Meister darin gewesen, mit wenigen, kargen Worten viel auszudrücken. Mit seinem neuen Roman ist einen Schritt weiter gegangen, darum ist es sein bester bislang.«
Christoph Schröder, Journal Frankfurt, 18.09.2009
»bewegend und großartig.(…) sein brillanter Roman ist eine eindringliche Aufforderung, immer wieder darüber nachzudenken, was man eigentlich will im Leben und das auch in Angriff zu nehmen – bevor es am Ende zu spät ist.«
Stefan Sprang, Hessischer Rundfunk, hr1, 16.9.2009
»ein komplexes Ehedrama, an dem wir die emotionale Intelligenz und die literarische Präzision des Autors bewundern können.«
Oberösterreichsiche Nachrichten, 9.9.2009
»Damit widmet Stamm sich, in seiner einzigartig unaufdringlichen Weise, völlig unaufgeregt, dafür umso eindringlicher abermals den Schattenseiten des schönen Scheins.«
Birgit Güll, vorwärts, September 2009
»ein kluges, gnadenloses, sehr schmerzliches Buch.«
Jens Poggenpohl, bücher, August/September 2009
»ein klares Buch, durchkomponiert, auf Statik und Fundament bedacht, wie am Reißbrett entworfen. Sein Grundriss verfügt über eine Vielzahl von Zimmern. Und jeder Leser kann eines finden, in dem er sich heimisch fühlt.«
Ingeborg Jaiser, Titel-Magazin, 7.9.2009
»die Größe dieses Buches liegt in der Fähigkeit des Autors, die essenziellen Fragen des Mensch-Seins, das Ringen um Glück etwa, taghell zu erleuchten.« Marc Peschke, hr-online, 4.9.2009
»Ein grosses, berührendes Buch.«
Sonja Kolb, Associated Press AP, 3.9.2009
»›Sieben Jahre‹ ist sein Meisterstück. Wer Stamms großartige Texte kennt, weiß erst, was das wirklich besagt. Sollte bislang noch einer Zweifel haben: Stamm ist einer der ganz Großen.«
Welf Grombacher, Generalanzeiger Bonn, 29.8.2009
»Man muss sie (die Bücher von Stamm) einfach lesen, so gut sind sie.«
Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, Ticket, 27.8.2009
»›Sieben Jahre‹ liest sich Stamm-typisch wie eine geheimnisvoll-gefährliche, emotionale Achterbahnfahrt - mit durchdringenden Blicken in tiefe menschliche Abgründe und nur dünn gesäten Glücksmomenten.«
Peter Mohr, Rheinischer Merkur, 27.8.2009
»Peter Stamm, dem hoch gelobten Erzähler des Alltagsschmerzes, ist wieder ein bemerkenswerter Einblick ins Dunkel seiner Figuren gelungen. "Sieben Jahre" ist ein berührender Roman über das Unmögliche, das im Bemühen um das Mögliche zerschellt.«
Ulrich Rüdenauer, Mannheimer Morgen, 26. August 2009
»Dennoch wäre dieses Buch nicht mehr als eine soziologische Mumaßung, gäbe es da nicht die bestechende Form, die Stamm für ›Sieben Jahre‹ gefunden hat. Die beinahe blickdichte Oberfläche, die den Sog erzeugt, der ohne Absetzen bis zu Ende lesen lässt; die geschliffene Ästhetik der Andeutung, in der, was weggelassen wurde, ebenso wichtig ist.«
Hans-Peter Kunisch, Süddeutsche Zeitung, 25.8.2009
»Die Folgen bedingungsloser Hingabe untersucht Peter Stamm gleichsam hingebungsvoll, in knappen Sätzen, reduzierten Worten.«
Britta Heidemann, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 25.8.2009
»Der Schweizer Peter Stamm ist ein großartiger Autor. Er ist ein brillanter Stilist, sparsam mit seiner Sprache bis hin zum Minimalismus, mit dem er dennoch Bilder und Stimmungen voller Spannung und Wucht erzeugen kann. (…) Seine Klasse beweist er nun aufs Neue mit dem Roman ›Sieben Jahre‹.«
Stefan Sprang, Märkische Allgemeine Zeitung, 22.8.2009
»Stamms vierter Roman ist zweifellos sein bester geworden, ein großes Buch. (…) Eine Geschichte, die echt an die Nieren geht.«
Martin Lüdke, Die Rheinpfalz, 21.8.2009
»Aus dieser Spannung zwischen allzu brüchig scheinender Gegenwart und machtvoll gegenwärtiger Vergangenheit bezieht Peter Stamms Roman seine ganze suggestive Kraft.«
Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung, 18.8.2009
»Peter Stamm hat ein weiteres Werk geschrieben, das in Herz und Kopf bleibt.« Schweizer Radio, DRS3, 18.8.2009
»Bei der Lektüre wird man unweigerlich in den Sog dieser klaren, schmucklosen und doch federnden Sprache von Stamm hineingezogen.(…) Aufhören ist jedenfalls eine Unmöglichkeit, wie so oft bei dem 46-jährigen Schweizer Schriftsteller, der es in seinen Romanen und Kurzgeschichten so meisterhaft versteht, den Gründen zwischenmenschlicher Beziehungen auf die Spur zu kommen, mit all ihren unschönen wie unerklärbaren Seiten.«
Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 18.8.2009
»Stamm verführt den Leser, schreibt unangestrengt, unanstrengend.«
Basil Wegener, dpa, 17.8.2009
»Peter Stamm setzt den Leser mit aller Unerbittlichkeit, die seinem präzisen Blick auf das Beziehungswesen Mensch eignet, dieser zerstörerischen Konstellation aus. Für einfache Lösungen ist dieser Autor nicht zu haben. Das Ausharren im Zwischenreich macht die Größe seiner Literatur aus.«
Bettina Schulte, Badische Zeitung, 15.8.2009
»Auch wenn Stamm seinen Ton variiert, so ist ihm doch wieder einmal eine höchst lesenswerte literarische Komposition gelungen. Ganz so wie ein Architekt ein System von Räumen, Durchgängen und Öffnungen innerhalb eines Bauwerks konzipiert, folgt Stamm den Spuren von Licht und Schatten zwischenmenschlicher Beziehungen.«
Christel Freitag, Norddeutscher Rundfunk Kultur, 13.8.2009
»Die Versuchsanordnung, das wäre der einzige Einwand gegen diesen sympathisch unentschiedenen und elegischen Liebesroman, ist allzu übersichtlich, ein wenig gazettenhaft und männlich konventionell.«
Irisch Radisch, Die Zeit, 13.8. 2009
»›Sieben Jahre‹ ist ein gekonntes Buch. (…) ›Sieben Jahre‹ wird so oder so zu den beachtenswertesten Büchern dieses Herbstes zählen.«
Weltwoche, 12.8.2009
»Kühl und psychologisch genau seziert Peter Stamm den Irrsinn der Liebe, gegen den man machtlos ist.«
Freundin, 12.8.2009
»Wieder ist es die vergehende Zeit, die darüber richtet, an welcher Stelle des Wegs die scheinbar vermiedene Entscheidung eben doch eine Entscheidungwar. Davon erzählt Peter Stamm mit unaufdringlicherMeisterschaft, und so wird aus einem Novellenstoff ein Roman, der eine unheimliche Ahnung von dem hat, woraus wir gemacht sind.«
Julia Schröder, Stuttgarter Zeitung, 12.8.2009
»Stamm erweist sich erneut als Meister darin, die Menschen in all ihren Gesten, Bewegungen, Äußerungen so unmittelbar zu beschreiben, dass ihre bleibende Fremdheit umso schmerzhafter erscheint.«
Michael Stadler, Abendzeitung München, 12.8.2009
»So variabel in Zeit- und Raumebenen, so vielschichtig in den Motiven, so doppelbödig im Wechselspiel von Banalem und Bedeutsamen ist Peter Stamm noch nie gewesen wie in diesem hervorragenden Buch.«
Christoph Schröder, Frankfurter Rundschau, 11.8.2009
»Für Le Corbusier ist Architektur das kunstvolle, genaue und großartige Spiel der unter dem Licht versammelten Baukörper: Lichter und Schatten enthüllen die Formen. Diesem Gedanken folgend, hat Peter Stamm seinen neuen Roman konstruiert und erweist sich dabei als großartiger literarischer Baumeister. (…) Ein Mensch, der liebt, hat immer schon gewonnen, einerlei, ob seine Liebe erfüllt wird oder nicht – das ist der zentrale Gedanke dieses faszinierenden Gefühlslabors, in das Peter Stamm seine Leser mit der Geduld des Langzeitforschers blicken lässt.« Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8.8.2009
»›Sieben Jahre‹ ist nicht nur vom Umfang her das Grösste, was Peter Stamm bisher zustande gebracht hat.«
Martin Ebel, Tages Anzeiger, 8.8.2009
»Bereits in der ersten Szene seines Romans «Sieben Jahre» skizziert Peter Stamm meisterhaft und mit wenigen Pinselstrichen die Brüche in der Beziehung zwischen seinen Hauptfiguren Alex und Sonja.«
Regula Fuchs, Der Bund, 8.8.2009
»Großartig wie immer.«
Ulrich Faure, Buchmarkt, 1.8.2009
»ein typischer Stamm-Roman: leicht und zwingend erzählt.(…) Mit ›Sieben Jahre‹ fängt Stamm die Stimmung und das Dilemma der Generation der 40jährigen schön ein: sie trägt noch letzte Illusionen der Jugend in sich.«
Gerrit Bartels, Monopol, August 2009
Über Peter Stamm
Interview zum Buch
Ein Gespräch mit Peter Stamm über das Wesen der Liebe, das Glück des Schreibens und seinen neuen Roman ›Sieben Jahre‹, 12.08.2009
Fischer Verlag: Alexander, der Held in Ihrem neuen Roman ›Sieben Jahre‹, lebt mit seiner Frau Sonja, sie ist schön und erfolgreich und müsste ihn – von außen betrachtet – glücklich machen. Ohne etwas vorwegzunehmen: Sie tut es nicht. Jedenfalls hat er eine Geliebte, Iwona, eine eher unattraktive, eher graue Frau, die ein sehr einfaches Leben führt. Für den Leser ist diese Liebschaft, die sich zu einer Amour fou auswächst, überraschend. War auch für Sie diese Liebe überraschend?
Peter Stamm: Die Beziehung zur unscheinbaren Iwona war der Ausgangspunkt der Geschichte. Was mich interessierte, war die Macht, die ein Mensch über uns hat, wenn er uns liebt. Was Alex an Iwona bindet, ist nicht so sehr körperliche Anziehung, sondern ihre bedingungslose Hingabe. Auf das Thema bin ich in Witold Gombrowicz' Stück ›Ivonne, Prinzessin von Burgund‹ gestoßen, in dem der Prinz aus einer Art Überdruss die hässlichste Frau zu seiner Ehefrau wählt und sie dann nicht mehr loswird, weil er, wie er sagt, »in ihr« ist. Aus dem Stück hat meine Figur auch ihren Namen. Es war schwierig, eine unattraktive Figur zu schaffen, ich habe gemerkt, dass Hässlichkeit sehr schwer zu definieren ist und mehr mit dem Charakter als mit dem Aussehen zu tun hat. Auf eine komplizierte Art ist Iwona ja doch attraktiv. Überraschend – und manchmal schockierend – war für mich, wie sich die Geschichte entwickelt hat. Iwona hat, vielleicht gerade weil sie unattraktiv ist, einen sehr starken Willen, sie ist bereit, jedes Opfer zu bringen, um ihr Ziel zu erreichen. Wie sie mit ihrer Schwangerschaft umgeht, ist zum Beispiel ziemlich schockierend.
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