Jonny Glynn

Sieben Tage

Roman
Hardcover
Preis € (D) 18,90 | € (A) 19,50 | SFR 27,50
ISBN: 978-3-10-026300-1
lieferbar
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Buchdetails

Roman
272 Seiten, gebunden
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-026300-1
Aus dem Englischen von Henning Ahrens
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.

Inhalt

Vor Jahren veränderte sich Peter Crumbs Leben durch einen vernichtenden Akt der Gewalt. Jetzt vernichtet er wahllos und brutal Leben und plant akribisch die Woche, die seine letzte sein soll.
Jonny Glynn gelingt ein schizophrenes Kunststück zwischen Gewalt und Mitgefühl, Horror und Melancholie, das unbarmherzig auf ein moralisches Vakuum unserer Gesellschaft zeigt.
"Sieben Tage" ist eine erschütternd mitreißende Beschreibung eines von der Gesellschaft abgesplitterten Individuums, einer wilden Seele - eine faszinierende Jekyll und Hyde-Geschichte unserer Zeit. Ein schockierender Roman, dunkel und furchteinflößend, makaber und faszinierend.

Pressestimmen

»Es handelt sich um ein hoch spannendes, packendes Psychogramm, das zugleich abschreckt und fesselt und einen lange nicht mehr loslässt.«
Henrike Heiland, focus de. 15.4.2008

»Diese so faszinierende wie in jeder Hinsicht brutale Jekyll-und-Hyde-Geschichte ist nichts für zarte Gemüter (...) Doch anders als beispielsweise bei Bret Easton Ellis entspringt sie bei Glynn nicht dem Ennui, sondern einer machtvollen inneren Notwendigkeit, die vom bornierten Umfeld ignoriert wird - bis es zu spät ist.« Christoph Schröder, KulturSpiegel, Mai 2008

»Ein Roman, der einem Schlag in den Magen gleicht. (...) Erschreckend und faszinierend zugleich.«
Christoph Schröder, Frankfurter Rundschau, 2.5.2008

»Ähnlich wie bereits eine Reihe von Autoren vor ihm, hat Jonny Glynn sich die Freiheit genommen, einen Fall ins Extreme zu steigern, um die verborgenen zerstörerischen Tendenzen einer Zeit zum Vorschein zu bringen. Herausgekommen ist eine Jekyll-und-Hyde-Geschichte - verdichtet zum tiefenscharfen Psychogramm einer implodierten Seele.«
Peter Henning, Spiegel Online, 20.5.2008

»›Sieben Tage‹ ist ein gewagtes Stück Literatur, in dem ein wahnsinniger Triebtäter aus der Ich-Perspektive seine Geschichte erzählt. Glynn zeigt, wie dieser Mensch, der eigentlich eher ein Monster ist, funktioniert. Welche Gedanken und Gefühle hat er? Was sind seine Erinnerungen? Und vor allem, nach welcher Logik handelt er? Diese Fragen behandelt Jonny Glynn auf beeindruckende Weise, nicht zuletzt wegen der einfachen, treffsicheren Sprache.«
Florian Schmid, rbb inforadio, 20.5.2008

»›Sieben Tage‹ ist, gegen allen ersten Anschein, kein reißerischer Schocker, sondern vielmehr ein bei aller Gewalttätigkeit erstaunlich subtiles Buch. Es gibt sogar kurze Momente, in denen ein letzter Funke von Hoffnung und Normalität aufscheint, doch die vergehen in Schicksalsergebenheit. Auf geradezu auffällige Weise fehlt Jonny Glynns Roman jede Form von moralischem Korrektiv, das Crumbs Perspektive zurechtrücken oder relativieren könnte. Ebendarum ist ›Sieben Tage‹ eine ebenso faszinierende wie verwirrende Lektüre.«
Christoph Schröder, taz, 31.5.2008

»Gerade die drastischten Schilderungen bewahren durch ihren feinen Witz diesen Debutroman vor bloßer Sadismusdarstellung.«
Style, Juni 2008

»Schonungslos, radikal und böse ist dieses Buch und gleichzeitig intensiv, packend, faszinierend.«
Grit Poppe, Die Märkische Allgemeine, 21.6.2008

»Im 21. Jahrhundert liegen Gut und Böse eben gefährlich nahe beieinander. Unter diesen Bedingungen werden Zyniker wie Jonny Glynn zu großen Moralisten.«
Kolja Mensing, Deutschland Radio Kultur, 3.7.2008

»Im 21. Jahrhundert liegen Gut und Böse eben gefährlich nahe beieinander. Unter diesen Bedingungen werden Zyniker wie Jonny Glynn zu großen Moralisten.«
Kolja Mensing, Tagesspiegel 12.7.2008

»Sein Roman ist ein kleines kompositorisches Meisterstück, eine Variation auf Dostojewskis ›Schuld und Sühne‹ für unsere Zeit.«
Franziska Augstein, Süddeutsche Zeitung 12.7.2008

»Jonny Glynn hat mit „Sieben Tage“ einen Hardcore-Thriller in der Tradition von Bret Easton Ellis fabuliert: monströs, aber faszinierend.«
Playboy, 8/2008

»›Sieben Tage‹ ist stringent, packend, manchmal von subtiler Komik - und manchmal sehr brutal.«
Julia Bähr, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.8.2008

Über Jonny Glynn

Jonny Glynn lebt in London. »Sieben Tage« ist sein erster Roman und war in London das »Debut des Jahres 2007«.

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