Carolin Emcke

Stumme Gewalt

Sachbuch
Taschenbuch
Preis € (D) 8,95 | € (A) 9,20 | SFR 13,50
ISBN: 978-3-596-18033-2
lieferbar
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Buchdetails

Sachbuch
192 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-18033-2
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Stumme Gewalt
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Cover »Stumme Gewalt«
Stumme Gewalt
Preis € (D) 8,49
ISBN: 978-3-10-400026-8

Inhalt

Am 30. November 1989 wurde der Vorstandssprecher der Deutschen Bank Alfred Herrhausen in Bad Homburg mit einer Sprengladung getötet – einer der letzten Morde der Rote Armee Fraktion.
Achtzehn Jahre lang hat die Journalistin und Autorin Carolin Emcke geschwiegen zu dem Terror der RAF und damit auch über das Attentat an ihrem Patenonkel Alfred Herrhausen.
In diesem berührenden, so persönlichen wie politischen Text plädiert die Autorin dafür, endlich das eisige Schweigen zwischen Tätern und Opfern des RAF-Terrors zu brechen. Sie plädiert jenseits von juristischer Sühne (oder Gnade) für einen gesellschaftlichen Dialog, für eine Aufklärung im emphatischen Sinne. Freiheit gegen Aufklärung – nur das könnte, Carolin Emcke zufolge, dabei helfen, die Epoche des deutschen Terrors wirklich zu begreifen. Der Text ist ein moralisches Plädoyer gegen Gewalt, aber auch gegen Rache und Verachtung als gesellschaftliche Antworten darauf.

Pressestimmen

»Ein Buch mit der unerbittlichen Forderung nach Einfühlungsvermögen unter unmöglichen Umständen. Ein poetisches Plädoyer für eine radikale und universelle Öffentlichkeit.« Alexander Kluge

Über Carolin Emcke

Carolin Emcke, geboren 1967, studierte Philosophie in London, Frankfurt und Harvard. Promotion über den Begriff »kollektiver Identitäten«. Seit 1998 bereist Carolin Emcke weltweit Krisengebiete, u. a. das Kosovo, Afghanistan, Pakistan, Irak, Gaza, Haiti, seit 2007 arbeitet sie als freie Publizistin, v. a. für die »Zeit«. Bei S. Fischer erschienen ihre Bücher ›Von den Kriegen. Briefe an Freunde‹ und ›Stumme Gewalt. Nachdenken über die RAF ‹. Carolin Emcke wurde mit dem Preis »Das politische Buch« der Friedrich-Ebert- Stiftung sowie dem Förderpreis des Ernst- Bloch-Preises ausgezeichnet. 2008 erhielt sie den Theodor- Wolff-Preis, 2010 wurde sie mit dem Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus, mit dem Deutschen Reporterpreis und als »Journalistin des Jahres« ausgezeichnet.

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Carolin Emcke
Foto: Andreas Labes
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