Theater Theater 27
 

Herbert Achternbusch + Ferdinand Schmalz + Simon Paul Schneider + Robert Woelfl + Ayad Akhtar + Gesine Danckwart + Andreas Liebmann + Maria Milisavljevic + Jakob Nolte + Albert Ostermaier + Ewald Palmetshofer + Falk Richter + Roland Schimmelpfennig Herausgegeben von: Uwe B. Carstensen + Stefanie von Lieven

Theater Theater 27

Taschenbuch
Übersetzer: Barbara Christ
Preis € (D) 14,99 | € (A) 15,50
ISBN: 978-3-596-29630-9
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Buchdetails

592 Seiten,
FISCHER Taschenbuch
ISBN 978-3-596-29630-9
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Inhalt

Herbert Achternbusch »Dogtown Munich«, Ayad Akhtar »Geächtet«, Gesine Danckwart »Blond«, Andreas Liebmann »Mein prähistorisches Hirn«, Maria Milisavljevic »Beben«, Jakob Nolte »Gespräch wegen der Kürbisse«, Albert Ostermaier »Herz sticht«, Ewald Palmetshofer »Edward II. Die Liebe bin ich«, Falk Richter »Zwei Uhr nachts«, Roland Schimmelpfennig »Diese Nacht wird alles anders (Discoteca Paraiso)«, Ferdinand Schmalz »der herzerlfresser«, Simon Paul Schneider »Vom Fischer und seiner Frau«, Robert Woelfl »Neues Leben im falschen«.



Über Herbert Achternbusch + Ferdinand Schmalz + Simon Paul Schneider + Robert Woelfl + Ayad Akhtar + Gesine Danckwart + Andreas Liebmann + Maria Milisavljevic + Jakob Nolte + Albert Ostermaier + Ewald Palmetshofer + Falk Richter + Roland Schimmelpfennig

Herbert Achternbusch, 1938 in München geboren, im Bayerischen Wald aufgewachsen, studierte Malerei an der Kunstakademie in Nürnberg und nahm diverse Gelegenheitsjobs an. 1969 erschien sein erster Roman, „Die Hülle“, 1974 sein erster Langfilm, „Das Andechser Gefühl“. Seine Arbeiten als Maler, Filmemacher und Schriftsteller sind Teile seines großen Lebensromans. Der preisgekrönte Universalkünstler wurde 2007/2008 mit der Ausstellung „Das Ich ist ein wildes Tier“ in der Münchner Monacensia geehrt.

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Herbert Achternbusch
© Barbara Gass

Ferdinand Schmalz, geboren 1985 in Graz, aufgewachsen in Admont, Obersteiermark, lebt und studiert Theaterwissenschaft und Philosophie in Wien. Am Schauspielhaus Wien und Schauspielhaus Düsseldorf war Schmalz als Regieassistent tätig. Er performt im freien Kollektiv mulde_17 und ist Mitbegründer des Festivals Plötzlichkeiten im Juni 2012 im Theater im Bahnhof Graz.

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Ferdinand Schmalz
Foto: (c) privat

Simon Paul Schneider, geboren 1980 in Duisburg, studierte Bühnen- und Kostümbild später auch Regie am Mozarteum in Salzburg. 2010 schloss er sein Studium mit Lothar Trolles Hermes in der Stadt ab. Von 2010 bis 2013 arbeitete er als Regieassistent am Staatstheater Braunschweig. Seitdem arbeitet er als freier Regisseur und Bühnenbildner. 2014/15 nahm er am Frankfurter Autorenstudio teil. In dieser Zeit entstand das Flüchtlingsstück Vom Fischer und seiner Frau, welches im Juni 2015 sehr erfolgreich von Laura Linnenbaum an den Frankfurter Kammerspielen uraufgeführt wurde.

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Robert Woelfl, 1965 in Villach geboren, lebt als freier Schriftsteller in Wien. Seine Arbeiten umfassen Theaterstücke, Hörstücke und Videoessays.
Im November 2000 erhielt er für sein Stück Dem Herz die Arbeit, den Händen die Liebe den Reinhold-Lenz-Preis für neue Dramatik. Für das Stück Kommunikation der Schweine erhielt er beim Heidelberger Stückemarkt 2001 den Autorenpreis der deutschsprachigen Theaterverlage. Zuletzt erhielt er für Wir verkaufen immer den Dramatikerpreis des Stadttheaters Klagenfurt.
Seit 2011 hat Woelfl einen Lehrauftrag für Szenisches Schreiben am Institut für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Seit 2012 leitet er die Hörspieltage in Neulengbach in Niederösterreich.

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Robert Woelfl
© Marko Lipus

Ayad Akhtar, geboren 1970 in New York, wuchs in Wisconsin auf und studierte Theater an der Brown University. Nach Abschluss des Studiums verbrachte er ein Jahr in Italien, wo er Schauspiel bei Jerzy Grotowski studierte. Es folgte ein Masterstudium in Regie an der Columbia University in New York. Akhtar schreibt für Theater, Film und Fernsehen, sein erster Roman erschien 2012.

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Gesine Danckwart, 1969 geboren bei Lübeck und dort aufgewachsen, arbeitete an Theatern in Wien, Mülheim und Berlin, studierte Theaterwissenschaft und gründete eine Spielstätte für freies Theater in Berlin-Moabit. Ihre Theaterstücke werden an diversen Theatern im In- und Ausland gespielt und wurden als Hörspiele umgesetzt. Gesine Danckwart arbeitet als Autorin und Regisseurin für Film- und Theaterprojekte. Ihre Arbeiten entfernen sich von der Bühne und begeben sich verstärkt in Lebensräume, um dort Inszenierungen, Realitäten und Interaktionen miteinander zu verbinden. Zuletzt entstand unter anderem Ping Tan Tales, ein mehrjähriges Theater- und Publikationsprojekt über China, das nach Stationen in Berlin, Hamburg und Peking 2010 auf der Expo Shanghai gezeigt wurde.

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Gesine Danckwart
Foto: Barbara Braun/drama-berlin

Andreas Liebmann, 1972 in Zürich geboren, studierte an der Schauspiel Akademie Zürich.
Danach als Schauspieler in der freien Szene und an Stadttheatern.
2002 - 2007 Mitglied der Performancegruppe GASTSTUBE, theatrale und performative Forschungen.
Seit 2007 Arbeiten als Autor, Regisseur und Performer, u.a. Hebbel-am-Ufer, Theater Freiburg,
Kaserne Basel. Andreas Liebmann lebt in Zürich und Berlin.

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Andreas Liebmann

© Jan van Loh

 

Maria Milisavljevic, geboren 1982 in Arnsberg, studierte Englische Kulturwissenschaften, Englische Literatur und Kunstgeschichte. Im Anschluss arbeitete sie u.a. als Regisseurin an Theatern in Deutschland und London und promoviert über das Londoner Royal Court Theatre. Maria Milisavljevic lebte von 2013 bis 2015 in Toronto, Kanada, wo sie am Tarragon Theatre als Dramaturgin und Regisseurin arbeitet. Außerdem war sie dort 2013/2014 International Playwright-in-Residence.
Mit Brandung gewann sie 2013 den Kleistförderpreis für junge Dramatik. Maria Milisavljevic lebt in Berlin.

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Maria Milisavljevic
© Anthony Schubert

Jakob Nolte wurde 1988 in Barsinghausen am Deister geboren. Am Landestheater Salzburg kamen sein Stück ›Agnes‹ und die Bearbeitung der C.W. Gluck-Oper ›Die Pilger von Mekka‹ zur Uraufführung. Gemeinsam mit Michel Decar entstanden die Stücke ›Helmut Kohl läuft durch Bonn‹ (UA Theater Bonn) und ›Das Tierreich‹, welches zum Heidelberger Stückemarkt 2014 eingeladen und mit dem Brüder Grimm-Preis des Landes Berlin gekürt wurde. Mit ›Gespräch wegen der Kürbisse‹ wurde Jakob Nolte zu den Autorentheatertagen 2016 nach Berlin eingeladen.

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Albert Ostermaier, geboren 1967, Lyriker, Dramatiker und Romanautor, lebt und arbeitet in München. 1988 veröffentlicht er erste Gedichte und erhält zwei Jahre darauf mit dem Literaturstipendium der Stadt München seinen ersten Preis. Das 1995 im Bayerischen Staatsschauspie0l München uraufgeführte Stück ›Zwischen zwei Feuern. Tollertopographie‹ eröffnet Albert Ostermaiers Karriere als Theaterautor. Er wird Hausautor am Nationaltheater Mannheim, am Bayerischen Staatsschauspiel und am Burgtheater Wien. Seine Stücke wurden von namhaften Regisseuren wie Andrea Breth, Lars Ole Walburg und Martin Kušej inszeniert.
Neben seinen zahlreichen Lyrik-Bänden erschienen seine Romane ›Zephyr‹ (2008), ›Schwarze Sonne scheine‹ (2011), ›Seine Zeit zu sterben‹ (2013) und zuletzt ›Lenz im Libanon‹ (2015).
Albert Ostermaier ist u. a. Träger des Kleist-Preises, des Bertolt-Brecht-Preises und des Welt-Literaturpreises und hat als künstlerischer Leiter verschiedener Festivals großes Ansehen erlangt.

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Albert Ostermaier
Foto: Marcus Schlaf

Ewald Palmetshofer, geboren 1978 in Linz, studierte in Wien Theologie und Philosophie/Psychologie auf Lehramt. 2008 wurde er in der Kritikerumfrage von Theater heute zum Nachwuchsdramatiker des Jahres gewählt und erhielt den Dramatikerpreis des Kulturkreises der Deutschen Wirtschaft. ›wohnen. unter glas‹ wurde für den Nestroy-Preis 2008 in der Kategorie Bester Nachwuchs nominiert. ›hamlet ist tot. keine schwerkraft‹ und ›faust hat hunger und verschluckt sich an einer grete‹ wurden 2008 bzw. 2010 zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen (uraufgeführt 2007 bzw. 2009, Schauspielhaus Wien, Regie: Felicitas Brucker). 2010 wurde ›tier. man wird doch bitte unterschicht‹ am Staatsschauspiel Dresden uraufgeführt (Regie: Simone Blattner). 2011 wurde Palmetshofer mit dem Förderpreis der Stadt Wien in der Sparte Literatur ausgezeichnet. 2012 fand die Uraufführung von ›räuber.schuldengenital‹ (Regie: Stephan Kimmig) am Wiener Akademietheater statt, wo 2015 auch ›die unverheiratete‹ uraufgeführt wurde.

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Ewald Palmetshofer
© Georg Petermichl

Falk Richter, geboren 1969 in Hamburg, gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Theaterregisseure und Dramatiker. Seit 1994 arbeitet er an vielen renommierten nationalen und internationalen Bühnen wie u.a. dem Deutschen Schauspielhaus Hamburg, Schauspielhaus Zürich, Schauspiel Frankfurt, Schaubühne Berlin, Maxim Gorki Theater, Hamburgische Staatsoper, Nationaltheater Oslo, Toneelgroep Amsterdam, Théâtre National de Bruxelles, Ruhrtriennale, Salzburger Festspiele und dem Festival d’Avignon. Seine Stücke, die von hoher Aktualität zeugen, liegen in mehr als 30 Sprachen vor und werden weltweit gespielt. In den letzten Jahren entwickelte er zunehmend freie Projekte basierend auf eigenen Texten gemeinsam mit einem Ensemble aus Schauspielern, Musikern und Tänzern. Falk Richter unterrichtet als Gastprofessor Regie an der renommierten Ernst Busch Schule, Berlin.

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Falk Richter
© Heiko Schäfer

Roland Schimmelpfennig, Jahrgang 1967, ist einer der meistgespielten Gegenwartsdramatiker Deutschlands. Er hat als Journalist in Istanbul gearbeitet und war nach dem Regiestudium an der Otto-Falckenberg-Schule an den Münchner Kammerspielen engagiert. Seit 1996 arbeitet Roland Schimmelpfennig als freier Autor. Weltweit werden seine Theaterstücke in über 40 Ländern mit großem Erfolg gespielt. Im Fischer Taschenbuch Verlag sind erschienen: »Die Frau von früher«, »Trilogie der Tiere« und »Der goldene Drache«. 2016 erschien sein erster Roman »An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts«, der auf der Shortlist für den Preis der Leipziger Buchmesse stand, und 2017 sein zweiter Roman »Die Sprache des Regens«.

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Roland Schimmelpfennig
Foto: Heike Steinweg
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