Henning Ahrens
Tiertage
Roman
Taschenbuch
Preis € (D) 9,95 | € (A) 10,30 | SFR 14,90
ISBN: 978-3-596-17965-7
lieferbar
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Buchdetails
Roman
288 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-17965-7
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
288 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-17965-7
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Inhalt
Es ist ein heißer Sommer, im Dorf kennt jeder jeden. Man sucht Abkühlung im Baggersee. Da entsteigt Miranda Schmid den Fluten, die mit ihrer Familie ins Grüne Haus gezogen ist, und die Welt ist auf einmal eine andere – für Rudolf Wolters, den Stilllebenmaler, Viktor Hoppe, den Englischlehrer, und auch für Asta Frey, die im Roadster quer durchs Land von Coaching zu Training saust. Im Hinterland der Natur liegt die Provinz, aber die Natur der Liebe, wie wir wissen, ist überall gleich. Da wird aus Nachbarschaft schnell Leidenschaft und Treue wird zur Tragik. Als dann der Wilde Mann auftaucht und wahllos Tiere tötet, muss endlich gehandelt werden. Die Hilfe naht von unerwarteter Seite: von Mr. Allyours, dem Hasen, und seinem Freund, dem Reiher Fledgling McFeather.
Pressestimmen
»Wie in seinen anderen Romanen kultiviert Ahrens auch in ›Tiertage‹ eine erfindungsreiche Erzählkunst, besonders liebt er die Verben: rischelrascheln, schlabberschlürfen, murmelsingen, fauchzucken, knisterknacken, bubberpochen. (...) Und so haben wir es hier mit einer unverklärten, mit ihren aufgeweckten Tieren aber doch ein bisschen verzauberten Provinz zu tun. Sie ist ein ausgezeichneter Schauplatz für diesen verspielten und gleichzeitig handfesten Roman, der das Geschichtenreservoir des ganz alltäglichen Liebeswahns anzapft.«
Sabine Rohlfs, Berliner Zeitung, 29.3.2007
»So wie bei Norbert Müller sind sie auch bei Henning Ahrens da, die verzweifelten inneren Monologe, die Auf- und Abschwünge der Liebe, die Fragmente der Sprache der Versuchungen. Nur hält der Erzähler sie so weit wie möglich von sich weg, wie durch ein umgedrehtes Fernglas betrachtet er die Beziehungsprobleme im Dorf wie ein rein biologisches Geschehen. Es gibt sehr rührende Szenen, am schönsten der Satz, mit dem sich eine Frau nach jahrzehntelanger Partnerschaft von ihrem Mann trennt: Ich verlasse uns.«
Dirk Knipphals, taz, 22.3.2007
»Es geht in diesem ebenso heiteren wie klugen Roman um Liebe und Leidenschaft, um Eifersucht und Verbrechen. Der Autor entwirft ein Gesellschaftspanorama auf dem flachen Land, und dass die Tiere da reden und manchmal klüger sind als die Menschen, das erscheint einem nach der Lektüre des Romans ganz selbstverständlich.«
Manuela Reichart, RBB Kulturradio am Morgen, 29.3.2007
» Ahrens ist nicht zuletzt dank seiner sommersatten Sprach-Virtuosität ein scheinbar unscheinbarer Roman über die menschliche Komödie im Provinznest gelungen.«
Martin Jasper, Braunschweiger Zeitung, 3.4.2007
»Das sind sie, die angenehm übernatürlichen Möglichkeiten eines Romans - und letztlich ist Henning Ahrens mit genau diesen Mitteln ein gewisses Kunststück gelungen: ein Buch, das in einer Fantasiewelt spielt und doch sehr treffend Wirklichkeit beschreibt.«
Sebastian Hammelehle, Vanity Fair, 12.4.2007
»Die größten Qualitäten dieses Romans liegen aber in der topographischen Genauigkeit, in der Einbettung des Geschehens in die niedersächsische Provinz. Es ist eine Landschaft, gleichermaßen geprägt von rekultivierter Natur, Industrie und Hightech-Agrarwirtschaft. Ahrens, der selbst im niedersächsischen Handorf lebt, schildert diese Umgebung auf atemberaubende Weise. So sieht es aus in Deutschland, so lässt es sich beschreiben. (...) auf jeden Fall ist dies ein sehr kurzweiliges Buch, in dem der Autor einige Angestrengtheiten seiner ersten beiden Romane überwunden hat.«
Wolfgang Schneider, Deutschlandradio, 5.4.2007
»Henning Ahrens' Roman ist im wahrsten Sinne des Wortes wundervoll.«
Journal Frankfurt, 12.4.2007
»Mit ›Tiertage‹ ist nun Ahrens' dritter Roman erschienen, und wenn man so will, hat er darin eine Art literarische Schnittmenge aus allem gezogen, was bisher von ihm zu lesen war - und doch dabei wieder einen ganz neuen Ton gefunden. (..) Die Sätze in diesem Roman fliegen schön leicht. Gerade in der ersten Hälfte des Buchs macht es besonders Spaß, diese verspielte, souverän-temporeiche Prosa zu genießen, die alles wie selbstverständlich und nebenher, aber deshalb nicht weniger einprägsam präsentiert.«
Hans-Peter Kunisch, Süddeutsche Zeitung, 3.5.2007
»Es ist ein handwerklich gut gemachtes, schönes Buch, das einen kleinen Ausschnitt eines Provinzlebens unserer Tage malt, ein Bild, in dessen sommerliche Trägheit und Hitze man einsteigt, einen freundlichen Einblick in das Leben der Tiere und kaum einen Trost über den gemeinsam einsamen Zustand unseres Liebeslebens erfährt.«
Renée Zucker, Inforadio, Quergelesen, 13.5.2007
»Viel Witz und viele Erkenntnisse stecken in dem Buch, das zwischen Realismus und Comic, Fabel und Satire flirrt. Und dabei mit einem hakenschlagenden Stil aufwartet, an dem man sich berauschen kann - so stimmig, verspielt und überlegt.«
Evelyn Beyer, Neue Presse Hannover, 12.5.2007
»In einer Mischung aus Komik und Tragik hat Ahrens einen beschwingten Sommerroman vorgelegt. Über weite Strecken versteht es der Autor, den bundesrepublikanischen Alltag mit seinen Widersprüchen unterhaltsam zu schildern.«
dpa, 29.5.2007
»Henning Ahrens ist einer der originellsten deutschsprachigen Autoren seiner Generation.«
Christoph Schröder, Volltext Nr. 3 Juni/Juli 2007
Sabine Rohlfs, Berliner Zeitung, 29.3.2007
»So wie bei Norbert Müller sind sie auch bei Henning Ahrens da, die verzweifelten inneren Monologe, die Auf- und Abschwünge der Liebe, die Fragmente der Sprache der Versuchungen. Nur hält der Erzähler sie so weit wie möglich von sich weg, wie durch ein umgedrehtes Fernglas betrachtet er die Beziehungsprobleme im Dorf wie ein rein biologisches Geschehen. Es gibt sehr rührende Szenen, am schönsten der Satz, mit dem sich eine Frau nach jahrzehntelanger Partnerschaft von ihrem Mann trennt: Ich verlasse uns.«
Dirk Knipphals, taz, 22.3.2007
»Es geht in diesem ebenso heiteren wie klugen Roman um Liebe und Leidenschaft, um Eifersucht und Verbrechen. Der Autor entwirft ein Gesellschaftspanorama auf dem flachen Land, und dass die Tiere da reden und manchmal klüger sind als die Menschen, das erscheint einem nach der Lektüre des Romans ganz selbstverständlich.«
Manuela Reichart, RBB Kulturradio am Morgen, 29.3.2007
» Ahrens ist nicht zuletzt dank seiner sommersatten Sprach-Virtuosität ein scheinbar unscheinbarer Roman über die menschliche Komödie im Provinznest gelungen.«
Martin Jasper, Braunschweiger Zeitung, 3.4.2007
»Das sind sie, die angenehm übernatürlichen Möglichkeiten eines Romans - und letztlich ist Henning Ahrens mit genau diesen Mitteln ein gewisses Kunststück gelungen: ein Buch, das in einer Fantasiewelt spielt und doch sehr treffend Wirklichkeit beschreibt.«
Sebastian Hammelehle, Vanity Fair, 12.4.2007
»Die größten Qualitäten dieses Romans liegen aber in der topographischen Genauigkeit, in der Einbettung des Geschehens in die niedersächsische Provinz. Es ist eine Landschaft, gleichermaßen geprägt von rekultivierter Natur, Industrie und Hightech-Agrarwirtschaft. Ahrens, der selbst im niedersächsischen Handorf lebt, schildert diese Umgebung auf atemberaubende Weise. So sieht es aus in Deutschland, so lässt es sich beschreiben. (...) auf jeden Fall ist dies ein sehr kurzweiliges Buch, in dem der Autor einige Angestrengtheiten seiner ersten beiden Romane überwunden hat.«
Wolfgang Schneider, Deutschlandradio, 5.4.2007
»Henning Ahrens' Roman ist im wahrsten Sinne des Wortes wundervoll.«
Journal Frankfurt, 12.4.2007
»Mit ›Tiertage‹ ist nun Ahrens' dritter Roman erschienen, und wenn man so will, hat er darin eine Art literarische Schnittmenge aus allem gezogen, was bisher von ihm zu lesen war - und doch dabei wieder einen ganz neuen Ton gefunden. (..) Die Sätze in diesem Roman fliegen schön leicht. Gerade in der ersten Hälfte des Buchs macht es besonders Spaß, diese verspielte, souverän-temporeiche Prosa zu genießen, die alles wie selbstverständlich und nebenher, aber deshalb nicht weniger einprägsam präsentiert.«
Hans-Peter Kunisch, Süddeutsche Zeitung, 3.5.2007
»Es ist ein handwerklich gut gemachtes, schönes Buch, das einen kleinen Ausschnitt eines Provinzlebens unserer Tage malt, ein Bild, in dessen sommerliche Trägheit und Hitze man einsteigt, einen freundlichen Einblick in das Leben der Tiere und kaum einen Trost über den gemeinsam einsamen Zustand unseres Liebeslebens erfährt.«
Renée Zucker, Inforadio, Quergelesen, 13.5.2007
»Viel Witz und viele Erkenntnisse stecken in dem Buch, das zwischen Realismus und Comic, Fabel und Satire flirrt. Und dabei mit einem hakenschlagenden Stil aufwartet, an dem man sich berauschen kann - so stimmig, verspielt und überlegt.«
Evelyn Beyer, Neue Presse Hannover, 12.5.2007
»In einer Mischung aus Komik und Tragik hat Ahrens einen beschwingten Sommerroman vorgelegt. Über weite Strecken versteht es der Autor, den bundesrepublikanischen Alltag mit seinen Widersprüchen unterhaltsam zu schildern.«
dpa, 29.5.2007
»Henning Ahrens ist einer der originellsten deutschsprachigen Autoren seiner Generation.«
Christoph Schröder, Volltext Nr. 3 Juni/Juli 2007

