Thomas Brussig
Wie es leuchtet
Roman
Taschenbuch
Preis € (D) 9,95 | € (A) 10,30 | SFR 14,90
ISBN: 978-3-596-15799-0
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Buchdetails
Roman
608 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-15799-0
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
608 Seiten, Broschur
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Inhalt
Sommer 1989 bis Sommer 1990 - als alle über Ungarn rübermachen, die Mauer fällt und Deutschland Weltmeister wird. Thomas Brussig erzählt von der rollschuhfahrenden Lena, die den Wendehit schreibt, von Lenas großem Bruder, dem einzigartigen Leica-Photographen, von Leo Lattke, dem Starreporter, der gerade jetzt in eine Schreibkrise kommt, erzählt von Alfred Bunzuweit, dem furzenden Direktor des Palasthotels, von Jürgen Warthe, dem Bürgerrechtler, von Gisela Blank, der begnadeten Rechtsanwältin, oder auch von dem 19-jährigen Albino, der für einen Weltkonzern die Volkswirtschaft sondiert.
Thomas Brussig schildert eine Zeit des Aufbruchs, der neu gewonnenen Freiheit, der Unsicherheit, eine Zeit, in der alles möglich war, nichts undenkbar und mehr passierte, als man es je zu träumen wagte. Niemand hat bislang das Lebensgefühl dieser Zeit so farbig und so genau in Bilder und Worte gefasst wie Thomas Brussig.
Thomas Brussig schildert eine Zeit des Aufbruchs, der neu gewonnenen Freiheit, der Unsicherheit, eine Zeit, in der alles möglich war, nichts undenkbar und mehr passierte, als man es je zu träumen wagte. Niemand hat bislang das Lebensgefühl dieser Zeit so farbig und so genau in Bilder und Worte gefasst wie Thomas Brussig.
Pressestimmen
»Zwar ist "Wie es leuchtet", sein 600 Seiten Wälzer, wieder ein Wenderoman, aber auch ein überraschend neuer Brussig-ein gigantisches Epos. In der Dramaturgie eines Fotoalbums streift der Erzähler vom Sommer 1989 bis zum Sommer 1990 durchs Wendeland. Er fokussiert rührende, komische und haarsträubende Geschichten, spürt Gefühlslagen nach, protokolliert kleine und große Fluchten, Wendemanöver, Verrat, Angst und Euphorie. Wie in einer raffinierten
Montage skizziert Brussig Lebensläufe, führt orientierungslose, entlarvte und hoffnungsvolle Figuren aus West und Ost zufällig zusammen, wieder auseinander und wieder ins Zentrum des
Umbruchs-dorthin wo es leuchtet oder jedenfalls zu leuchten scheint. (...) Alles fließt in diesem Roman, und am Ende werden alle Bilder von der Jahrhundertflut weggespült. Brussig hat gefühlte Erinnerung in Fiktion verwandelt. Der Sound von Endzeit und Neubeginn klingt aus seinem irrwitzigen, rührenden und grotesken Geschichten. Ein Karneval, der sich zum Zeitroman weitet.«
Susanne Kunckel, Welt am Sonntag, 19.9.2004
»Das ist wirklich große Literatur. Weil Brussig unterhalten kann. Und man trotzdem spürt, wie ernst es ihm ist.« Stephan Draf, Der Stern, 7.10.2004
»Brussig, dem Wunderknaben vom Prenzlauer Berg, ist der Deutschlandroman gelungen, auf den man seit jenen Tagen gewartet hat. [...] Er nimmt sich die Wendegesellschaft Berlins vor wie Balzac einst in seinen "Verlorenen Illusionen" die Salons und die Demimonde von Paris, figurenreich, aberwitzig, rührend, poltisch, in Hunderten Facetten treffsicher... [...] So viele haben sich an der deutschen Revolution abgearbeitet und sind daran gescheitert, larmoyant oder verlogen oder cool wie ein imitiertes Chandler-Husten. Thomas Brussig, 38, gelingt der Zauber. Er beherrscht das Komische und Sentimentale und Groteske gleichzeitig und hat vor großen Stoffen keine Angst.[...] Brussig ist Satiriker und Gesellschaftskritiker und magischer Realist.«
Matthias Matussek, SPIEGEL, 18.10.2004
»Brussig, der sagt, er lese keine seiner Kritiken, folgt beim Schreiben einem simplen Credo: 'Ich möchte Bücher schreiben, die ich selber gerne lese. Wenn mir das beim Scheiben schon keinen Spaß macht, wie soll das erst für die Leser werden?' Im Falle von 'Wie es leuchtet' kann man schwer bestreiten, daß er es eingelöst und einen großen, lesbaren Wenderoman geschrieben hat. An dieser Aufgabe sind immerhin schon ganz andere Autoren gescheitert. [...]«
Sascha Lehnartz, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 31.10.2004
»Dem Autor gelingt ein grandioses Wende-Manöver. Absurd, verrückt, genial. Wahnsinn!«
Britta Heidemann, Westdeutsche Allgemine Zeitung, 20.10.2004
»Mit "Wie es leuchtet" hat Thomas Brussig ein Wahnsinnsbuch über eine Wahnsinnszeit geschrieben, keine Satire wie "Helden wie wir" oder "Am kürzeren Ende der Sonnenallee", sondern einen groß angelegten Roman das große Panorama eines Epochenwechsels. [...] Grandios.«
Matthias Gretzschel, Hamburger Abendblatt, 13.11.2004
»Darunter sind wahre Glanzstücke. Überhaupt liest sich das Ganze gut. Man liest es bis zum Ende gerne.«
Martin Lüdke, Die Zeit, 30.12.2004
Montage skizziert Brussig Lebensläufe, führt orientierungslose, entlarvte und hoffnungsvolle Figuren aus West und Ost zufällig zusammen, wieder auseinander und wieder ins Zentrum des
Umbruchs-dorthin wo es leuchtet oder jedenfalls zu leuchten scheint. (...) Alles fließt in diesem Roman, und am Ende werden alle Bilder von der Jahrhundertflut weggespült. Brussig hat gefühlte Erinnerung in Fiktion verwandelt. Der Sound von Endzeit und Neubeginn klingt aus seinem irrwitzigen, rührenden und grotesken Geschichten. Ein Karneval, der sich zum Zeitroman weitet.«
Susanne Kunckel, Welt am Sonntag, 19.9.2004
»Das ist wirklich große Literatur. Weil Brussig unterhalten kann. Und man trotzdem spürt, wie ernst es ihm ist.« Stephan Draf, Der Stern, 7.10.2004
»Brussig, dem Wunderknaben vom Prenzlauer Berg, ist der Deutschlandroman gelungen, auf den man seit jenen Tagen gewartet hat. [...] Er nimmt sich die Wendegesellschaft Berlins vor wie Balzac einst in seinen "Verlorenen Illusionen" die Salons und die Demimonde von Paris, figurenreich, aberwitzig, rührend, poltisch, in Hunderten Facetten treffsicher... [...] So viele haben sich an der deutschen Revolution abgearbeitet und sind daran gescheitert, larmoyant oder verlogen oder cool wie ein imitiertes Chandler-Husten. Thomas Brussig, 38, gelingt der Zauber. Er beherrscht das Komische und Sentimentale und Groteske gleichzeitig und hat vor großen Stoffen keine Angst.[...] Brussig ist Satiriker und Gesellschaftskritiker und magischer Realist.«
Matthias Matussek, SPIEGEL, 18.10.2004
»Brussig, der sagt, er lese keine seiner Kritiken, folgt beim Schreiben einem simplen Credo: 'Ich möchte Bücher schreiben, die ich selber gerne lese. Wenn mir das beim Scheiben schon keinen Spaß macht, wie soll das erst für die Leser werden?' Im Falle von 'Wie es leuchtet' kann man schwer bestreiten, daß er es eingelöst und einen großen, lesbaren Wenderoman geschrieben hat. An dieser Aufgabe sind immerhin schon ganz andere Autoren gescheitert. [...]«
Sascha Lehnartz, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 31.10.2004
»Dem Autor gelingt ein grandioses Wende-Manöver. Absurd, verrückt, genial. Wahnsinn!«
Britta Heidemann, Westdeutsche Allgemine Zeitung, 20.10.2004
»Mit "Wie es leuchtet" hat Thomas Brussig ein Wahnsinnsbuch über eine Wahnsinnszeit geschrieben, keine Satire wie "Helden wie wir" oder "Am kürzeren Ende der Sonnenallee", sondern einen groß angelegten Roman das große Panorama eines Epochenwechsels. [...] Grandios.«
Matthias Gretzschel, Hamburger Abendblatt, 13.11.2004
»Darunter sind wahre Glanzstücke. Überhaupt liest sich das Ganze gut. Man liest es bis zum Ende gerne.«
Martin Lüdke, Die Zeit, 30.12.2004

