Reiner Kunze
Wo wir zu Hause das Salz haben
Lyrik
Hardcover
Preis € (D) 16,00 | € (A) 16,50 | SFR 23,50
ISBN: 978-3-10-042023-7
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Buchdetails
Lyrik
376 Seiten, Leinen
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-042023-7
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
376 Seiten, Leinen
S. Fischer Verlag
ISBN 978-3-10-042023-7
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Inhalt
"Dichter und Angler gehen verborgenen Geheimnissen nach; dieser dem Fisch, jener dem Vers", schrieb Reiner Kunze 1974. Und da man weder "vom Dichten noch vom Angeln leben kann", angelte der Dichter Reiner Kunze auch immer in fremden Teichen und brachte als Übersetzer so manchen Vers ans Land und entdeckte dem deutschen Leser so manchen fremdsprachigen Dichter.
Unter den Autoren, die so zu seinen Freunden wurden, stach vor allem Jan Skácel hervor, dessen "wundklee" Reiner Kunze kongenial übertrug. Über Jahre hinweg waren Kunzes Übersetzungen die einzigen Veröffentlichungen des in der Tschechoslowakei verbotenen Dichters. Dichten wie Übersetzen waren Formen des Widerstandes und der Rettung.
Unter den Autoren, die so zu seinen Freunden wurden, stach vor allem Jan Skácel hervor, dessen "wundklee" Reiner Kunze kongenial übertrug. Über Jahre hinweg waren Kunzes Übersetzungen die einzigen Veröffentlichungen des in der Tschechoslowakei verbotenen Dichters. Dichten wie Übersetzen waren Formen des Widerstandes und der Rettung.
Pressestimmen
»Ich empfehle: "Wo wir zu Hause das Salz haben"...Nachdichten kann nur, wer selber Dichter ist und vielleicht manch eigenen Vers unterdrückt, um die Gaben fremder Musen in sein geliebtes Deutsch zu übertragen.«
Karl Corino, Focus, 5.9.2003
Karl Corino, Focus, 5.9.2003

