Heinrich Mann
Zur Zeit von Winston Churchill
Tagebücher
Taschenbuch
Preis € (D) 14,95 | € (A) 15,40 | SFR 21,90
ISBN: 978-3-596-16287-1
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Buchdetails
Tagebücher
544 Seiten, Broschur
Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 978-3-596-16287-1
lieferbar
Preisänderungen & Lieferfähigkeit vorbehalten.
544 Seiten, Broschur
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Inhalt
Bei Ausbruch des Krieges begann Heinrich Mann im französischen Exil ein Tagebuch, das er bis August 1940 führte. Ein Jahr später war er in die USA emigriert und bereitete die Veröffentlichung dieses Kriegstagebuchs vor. Jetzt erscheint es erstmalig Das Buch zeugt vom genialen Weitblick des Autors. Klug und erhellend kreisen Manns Reflexionen um die Machthaber des Krieges und die Vision eines geeinten Europas, um Literatur und Philosophie. Zur Seite steht ihm Churchill als eine »achtbare Zusammensetzung von Tugenden und Mängeln.« Ein neuer Heinrich Mann ist zu entdecken.
Pressestimmen
»Heinrich Mann hat sich nie gescheut, der Realität den Kampf anzusagen. [...]. Seine Aufzeichnungen sind eindrückliche Denk- und Orientierungsversuche; seine Zeugenschaft steht im Zeichen eines mehr verständlichen als verstehenden Protests.«
Hanno Helbling, Neue Zürcher Zeitung, 15. 12. 2004
»’Zur Zeit von Winston Churchill’ zeigt die ganze Wucht der Empörung über die Obszönität des Nazitums. In keiner Sprache der Welt klingt sie so authentisch wie in Heinrich Manns Exil-Deutsch«
Harald Loch, Saarbrücker Zeitung, 30. 12. 2004
»Heinrich Mann, der passionierte Warner vor Militarismus, Chauvinismus und der Naziideologie, gibt einmal mehr von seiner intellektuellen Unabhängikeit ein sehr beredtes Zeugnis«.
Erika Deiss, SWR-Hörfunk, "Buchkritik", 1/05
»Was die Lektüre lohnt, ist die ungeschützte, inständige, ereignisgehetzte, bald bohrend räsonierende, bald kalt satirische Berichterstattung des wohl wachsamsten und warmherzigsten humanistischen Autors deutscher Sprache. Wer ihm törichten Idealismus vorwirft, hat kein Ideal zu verlieren [...].«
Claudia Schmölders, Literaturen, 1/2 2005
»’Zur Zeit von Winston Churchill’ beleuchtet - geistreich und spannend - die ersten Monate des Krieges, dazu gibt es eine von Heinrich Mann selbst verfasste Rückblende aus dem Jahr 1941. Ein ausgezeichneter Anmerkungsteil ergänzt das zeit- wie kulturgeschichtlich interessante Werk«.
Tiroler Tageszeitung, 24.12.2004.
»Es verdient auch heute noch wegen seiner überzeitlichen Botschaft aufmerksame Leser. [...] Mehr als eine ‚pia causa’ und nicht nur für Heinrich-Mann-Spezialisten eine ergiebige Quelle.«
Frank-Rutger Hausmann, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. 1. 2005
»Heinrich Mann hat in den Abgrund der falschen Hoffnungen geblickt. Er hat geahnt, dass der Idealismus seines Zeitalters für immer zerbrochen war. So spät es auch kommt, es ist ein besonderes Buch der Aufklärung«.
Jürgen Verdofsky, NDR-Hörfunk (»Klassikboulevard«), 19.12.2004
Hanno Helbling, Neue Zürcher Zeitung, 15. 12. 2004
»’Zur Zeit von Winston Churchill’ zeigt die ganze Wucht der Empörung über die Obszönität des Nazitums. In keiner Sprache der Welt klingt sie so authentisch wie in Heinrich Manns Exil-Deutsch«
Harald Loch, Saarbrücker Zeitung, 30. 12. 2004
»Heinrich Mann, der passionierte Warner vor Militarismus, Chauvinismus und der Naziideologie, gibt einmal mehr von seiner intellektuellen Unabhängikeit ein sehr beredtes Zeugnis«.
Erika Deiss, SWR-Hörfunk, "Buchkritik", 1/05
»Was die Lektüre lohnt, ist die ungeschützte, inständige, ereignisgehetzte, bald bohrend räsonierende, bald kalt satirische Berichterstattung des wohl wachsamsten und warmherzigsten humanistischen Autors deutscher Sprache. Wer ihm törichten Idealismus vorwirft, hat kein Ideal zu verlieren [...].«
Claudia Schmölders, Literaturen, 1/2 2005
»’Zur Zeit von Winston Churchill’ beleuchtet - geistreich und spannend - die ersten Monate des Krieges, dazu gibt es eine von Heinrich Mann selbst verfasste Rückblende aus dem Jahr 1941. Ein ausgezeichneter Anmerkungsteil ergänzt das zeit- wie kulturgeschichtlich interessante Werk«.
Tiroler Tageszeitung, 24.12.2004.
»Es verdient auch heute noch wegen seiner überzeitlichen Botschaft aufmerksame Leser. [...] Mehr als eine ‚pia causa’ und nicht nur für Heinrich-Mann-Spezialisten eine ergiebige Quelle.«
Frank-Rutger Hausmann, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. 1. 2005
»Heinrich Mann hat in den Abgrund der falschen Hoffnungen geblickt. Er hat geahnt, dass der Idealismus seines Zeitalters für immer zerbrochen war. So spät es auch kommt, es ist ein besonderes Buch der Aufklärung«.
Jürgen Verdofsky, NDR-Hörfunk (»Klassikboulevard«), 19.12.2004

