Bücher

Ein sanfti­ro­nischer Leitfaden

Andreas Wenderoth Nur weil ich Hypochonder bin, heißt das ja nicht, dass ich nichts habe

„Ich leide sehr viel an Krank­hei­ten, die ich nicht habe. Und bin damit nicht allein. Fried­rich der Große, Char­lie Chap­lin, Woody Allen – vor allem meine Geschlechts­ge­nos­sen sind betrof­fen. Und es sind meist die Frauen, die unsere hypo­chon­dri­schen Züge erdul­den müs­sen. Die­ses Buch wid­met sich den weit­ver­brei­te­ten Ängs­ten vorm Krank­sein und lotet ein Phä­no­men aus, das in sei­ner Aus­wir­kung auf die Part­ner­schaft – ins­be­son­dere seine Fähig­keit, sie schnell und ziel­si­cher an ihre Gren­zen zu füh­ren – bis­lang weit­ge­hend unter­schätzt wurde.“

Teil 2 des genialen ICONS-Abenteuers

Margaret Stohl Icons 2

Dol, Ro, Tima und Lucas sind die vier ICON-Kin­der, die ein­zi­gen Men­schen, die immun gegen die Macht der ICONS sind, den Schlag eines mensch­li­chen Her­zens zu stop­pen. Nach­dem Los Ange­les geret­tet wer­den konnte, wird die Lage ver­zwick­ter - nicht nur, weil Dol sich zwi­schen Lucas und Ro ent­schei­den muss, den bei­den gro­ßen Lie­ben ihres Lebens. Als sie zu einer Außen­stelle der Rebel­len in den Ber­gen flüch­tet, nimmt Dol mit einem fünf­ten ICON-Kind Kon­takt auf, wenn auch nur in ihren Visio­nen...

Jetzt in der Fischer Taschen­Bi­bliothek!

Lori Nelson Spielman Nur einen Horizont entfernt

Mit zitt­ri­gen Fin­gern öff­net die TV-Modera­to­rin Han­nah Farr einen Brief. Der Absen­der ist eine ehe­ma­lige Schul­freun­din, die sie jah­re­lang gemobbt hat. Die Frau bit­tet sie nun um Ver­ge­bung. Dem Brief bei­ge­legt sind zwei kleine runde Steine und eine Anlei­tung. Einen Stein soll sie als Zei­chen dafür zurück­sen­den, dass sie ihrer frü­he­ren Klas­sen­ka­me­ra­din ver­gibt. Den ande­ren soll sie an jeman­den schi­cken, den sie selbst um Ver­zei­hung bit­ten möchte.

Der Holocaust aus einer neuen Perspektive

Timothy Snyder Black Earth: Der Holocaust und warum er sich wiederholen kann

Die Geschichte des Holo­caust aus einer neuen Per­spek­tive. Der Autor zeigt, dass das Mor­den nicht vor­ran­gig in Ausch­witz und den ande­ren Ver­nich­tungs­la­gern statt­fand. Weit mehr Men­schen wur­den im Osten Euro­pas vor Ort erschos­sen und in Mas­sen­grä­bern ver­scharrt. Der Mord an den Juden war kein büro­kra­ti­scher Vor­gang, erdacht und gesteu­ert in deut­schen Amts­stu­ben, son­dern der Aus­bruch einer ent­fes­sel­ten Gewalt­dy­na­mik. Sny­der schil­dert, was geschah, wie es geschah und warum. Und er endet mit einer War­nung für heute!

Gefühlvoll, klug und berührend

Lo Malinke Vier Frauen und ein Sommer

Fast 40 – aber kein Grund zu fei­ern. Ver­käu­fe­rin Melli will unbe­dingt hei­ra­ten, erwischt jedoch ihren Ver­lob­ten mit einer Kol­le­gin. Ärz­tin Yüzil stellt mit Schre­cken fest, dass sie immer noch keine Ahnung hat, wie sich ver­liebt sein wirk­lich anfühlt. Jenny, Haus­frau und Mut­ter, sehnt sich nach Roman­tik und Sex und nach einem Job, der ihr einen Grund gibt, mor­gens auf­zu­ste­hen. Und Fern­seh­mo­de­ra­to­rin Britta bekommt ein Kind von einem Mann, der nur halb so alt ist wie sie. Kurz bevor sie 40 wer­den ste­hen sie alle vier an einem ent­schei­den­den Wen­de­punkt ...

Band 2 der Royal Blood Serie

Eleanor Herman Göttertochter

Wie der dicke Rauch eines Schwel­bran­des liegt Krieg über dem Reich. Alex hat seine erste Schlacht mit Hilfe von Kats Blut­ma­gie gewon­nen. Doch erst nach einer öffent­li­chen Hin­rich­tung erkennt der Rat ihn als Herr­scher an. Er ahnt nicht, dass seine Fami­lie bereit ist, seine engs­ten Ver­trau­ten aus dem Weg zu räu­men, um die eige­nen Inter­es­sen durch­zu­brin­gen. Und dass er den Men­schen, der ihn töten soll, längst viel zu nah an sich her­an­ge­las­sen hat. Wäh­rend Kat wei­ter ver­sucht, den Mord an ihrer Mut­ter zu rächen, gerät sie selbst in höchste Gefahr ...

Aufrichtig und berührend

Sarah Kuttner 180 Grad Meer

Nach­dem ihr Vater die Fami­lie ver­las­sen hat, ist Jule mit ihrem Bru­der und ihrer selbst­mord­ge­fähr­de­ten Mut­ter auf­ge­wach­sen. Als Erwach­sene hat sie sich einen All­tag geschaf­fen, in dem sie alles nur noch irgend­wie erträgt: ihren Job als Sän­ge­rin, die unzäh­li­gen Anrufe ihrer Mut­ter, den gan­zen Hass in ihr, der sie fast ver­schwin­den lässt. Als auch ihre Bezie­hung zu brö­ckeln beginnt, flieht sie zu ihrem Bru­der nach Eng­land, auf der Suche nach Ruhe und Anony­mi­tät. Doch dort trifft sie auf ihren Vater, der im Ster­ben liegt ...

Die Mythen der Esskultur

Christine Ott Identität geht durch den Magen

Unsere glo­ba­li­sierte Gesell­schaft bie­tet eine schein­bar unend­li­che Viel­falt an Ernäh­rungs­op­tio­nen, die Essen zum indi­vi­du­el­len Life­style machen. Chris­tine Ott zeigt jedoch in ihrem Buch ›Iden­ti­tät geht durch den Magen. Mythen der Ess­kul­tur‹, dass bei jeder Ess-Ent­schei­dung mäch­tige Mythen wir­ken: Sie pro­pa­gie­ren Auf­fas­sun­gen von Mann und Frau, Kul­tur und Natur, Gesell­schaft und Ver­ein­ze­lung. Anhand poli­ti­scher State­ments, lite­ra­ri­scher Texte und Filme beleuch­tet sie kri­tisch ebenso popu­läre wie umstrit­tene Gastro­my­then ...

Das moderne China

Yu Hua Die sieben letzten Tage

Yang Fei ist erst 41 und schon tot. Bevor aber seine Seele ins Jen­seits geht, befin­det sich der Ver­stor­bene sie­ben Tage in einem Zwi­schen­reich, wo er sein Leben Revue pas­sie­ren lässt. Schon seine Geburt ist dra­ma­tisch: Die hoch­schwan­gere Mut­ter ver­liert das Kind auf dem Abort des Zuges, zum Glück fin­det es der Stre­cken­wär­ter Yang Jin­biao auf den Schie­nen und nimmt das Kind auf. Im moder­nen China bleibt sein Leben dra­ma­tisch ...

Zwei Schlüs­seltexte in einem Band!

Gerhart Hauptmann Bahnwärter Thiel / Die Weber

Mit ›Bahn­wär­ter Thiel‹ und ›Die Weber‹ beginnt die Moderne in der deutsch­spra­chi­gen Lite­ra­tur. Nach den Ver­klä­run­gen des bür­ger­li­chen Rea­lis­mus wid­met sich Ger­hart Haupt­mann in sei­nen natu­ra­lis­ti­schen Früh­wer­ken erst­mals den unge­schön­ten, bru­ta­len Sei­ten der Wirk­lich­keit: ›Bahn­wär­ter Thiel‹ (1888) ist die erzäh­le­ri­sche Stu­die eines Man­nes, der zum Mör­der und Wahn­sin­ni­gen wird. Das von den Wil­hel­mi­ni­schen Zen­sur­be­hör­den zunächst ver­bo­tene Thea­ter­stück ›Die Weber‹ (1892/93) han­delt von dem Auf­stand schle­si­scher Lei­nen­we­ber.

Der Reiseführer für alle Berlin-Fans!

Bernd Ingmar Gutberlet Berlin für die Hosentasche

Was gehört alles in Hop­pel­pop­pel? Wel­che Ber­li­ner waren gar keine? Und wo fin­det man die wah­ren Oasen und Idyl­len? Alles über die grö­ßte deut­sche Stadt und ihre Bewoh­ner: His­to­ri­sches, Skur­ri­les, Wis­sens­wer­tes, Komi­sches, Bemer­kens­wer­tes, Inter­es­san­tes, Ver­ges­se­nes, Staats­tra­gen­des, Aktu­el­les, Abwe­gi­ges, Tri­via­les, Auf­re­gen­des, Ärger­li­ches, Rüh­ren­des, Eigen­wil­li­ges, Ver­gnüg­li­ches – kurz: Ber­li­ne­ri­sches – für Ber­lin-Tou­ris­ten, Alt- und Neu­ber­li­ner und alle, die mit­re­den wol­len über die Stadt, die in aller Munde ist.

Auf der Spur einer ungeheuren Wahrheit

Carla Guelfenbein Stumme Herzen

Die legen­däre Schrift­stel­le­rin Vera Sig­all lebt im Alter zurück­ge­zo­gen in ihrem Haus in San­tiago de Chile. Kaum jemand weiß von ihrer Ver­bin­dung zu dem berühm­ten Dich­ter Hor­a­cio Infante. In jun­gen Jah­ren hat­ten die bei­den eine lei­den­schaft­li­che Lie­bes­be­zie­hung, feil­ten gemein­sam an ihren Tex­ten, fei­er­ten erste kleine Erfolge. Doch erst Jahr­zehnte spä­ter, kommt eine junge Stu­den­tin auf die Spur einer unge­heu­ren Wahr­heit...

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