Zeitgenössische Literatur (deutschsprachig)

  • Wer wir waren

    »Wir waren jene, die wussten, aber nicht verstanden, voller Informationen, aber ohne Erkenntnis, randvoll mit Wissen, aber mager an Erfahrung. So gingen wir, von uns selbst nicht aufgehalten.«
    Roger Willemsen

  • Cox

    Der neue Roman von Christoph Ransmayr
    über einen maßlosen Kaiser von China
    und einen englischen Uhrmacher, über
    die Vergänglichkeit und das Geheimnis,
    dass nur das Erzählen über die Zeit
    triumphieren kann.

  • Fremde Seele, dunkler Wald

    Ein mit biblischer Wucht erzählter Roman
    um Missverständnisse, Tötungen,
    Familientragödien und Befreiungsversuche.

  • Ich hasse dieses Internet. Ein nützlicher Roman

    Ein Buch für alle Digitalisierungs-Skeptiker, Facebook-Paranoiker und Ad-Block-Anhänger


Rasant und hemmungslos unterhaltsam

Boris Hillen Agfa Leverkusen

Kis­hone Kumar, ein jun­ger indi­scher Pro­vinz­fo­to­graf, reist 1977 mit sei­nem bes­ten Freund per Motor­rad nach Deutsch­land. Er will bei den welt­be­kann­ten Agfa-Wer­ken in Lever­ku­sen die Tech­nik der Farb­fo­to­gra­fie erler­nen – und er will in Europa Joan wie­der­se­hen, eine lebens­hung­rige Jour­na­lis­tin, die er kurz vor der Abreise ken­nen­ge­lernt hat. Über Kabul, Tehe­ran, Istan­bul, Gie­ßen und Ber­lin geht es vom indi­schen Früh­ling in den Deut­schen Herbst. Dazwi­schen liegt ein lan­ger Som­mer der Freund­schaft,...

Eine turbulente Weihnachts­ge­schichte

Antje Rávic Strubel Vom Dorf

Antje Rávic Stru­bel schreibt Weih­nachts­ge­schich­ten und erzählt von dem Wahn­sinn, Schrift­stel­le­rin zu sein. Kurz vor dem Fest bedroht der Ver­mie­ter die Hel­din der Geschich­ten, ihre Freun­din vom Dorf wird ent­führt und ihr Chef for­dert gerade im Advent Unmög­li­ches von ihr. Tur­bu­lente Weih­nachts­ge­schich­ten von Antje Rávic Stru­bel – oder von einem Fäl­scher, der unter ihrem Namen das Manu­skript an den Ver­lag geschickt hat? Sie schreibt zwar ihrem Bru­der jedes Jahr eine Weih­nachts­ge­schichte,...

Über zwei ungewöhnliche Leiden­schaften

Norbert Scheuer Der Steinesammler

Anton Bra­den hat zwei Lei­den­schaf­ten: Seit sei­ner Jugend sam­melt er Steine, in denen sich für ihn die Welt, die Geschichte und ihr Geheim­nis spie­geln, und er liebt Milli, eine junge Frau aus sei­nem Dorf in der Eifel, auf die er sich nicht ver­las­sen kann. Still, hart­nä­ckig und beses­sen geht Bra­den sei­nen Pas­sio­nen nach, bis sich die Kon­flikte und Span­nun­gen im Dorf in einem Gewalt­akt ent­la­den, der auch ihn zu einem Neu­an­fang treibt.

Einsamkeit und Wahn, Liebe und Literatur

Günter de Bruyn Sünder und Heiliger

Gün­ter de Bruyn erzählt die Lebens­ge­schichte des roman­ti­schen Dich­ters Zacha­rias Wer­ner Zacha­rias Wer­ner, einer der weni­gen Büh­nen­au­to­ren der Roman­tik, ent­führte seine erste Frau aus dem Freu­den­haus und kon­ver­tierte nach drei geschei­ter­ten Ehen zum Katho­li­zis­mus. Ruhe­los reiste Wer­ner durch halb Europa. August Wil­helm Iffland gehörte in Ber­lin zu sei­nen För­de­rern am Thea­ter, Johann Wolf­gang Goe­the insze­nierte in Wei­mar eines sei­ner Stü­cke. In Aschaf­fen­burg wurde Zacha­rias...

Mitreißend, aufrichtig, romantisch, politisch!

Annika Reich Die Nächte auf ihrer Seite

Ada beob­ach­tet Paare, die auf dem Weg zur The­ra­pie­sit­zung durch ihren Innen­hof gehen. Ihr eige­ner Ex-Mann Farid führt schon längst ein ande­res Leben, ihr eige­nes Lie­ben ist kom­pli­ziert. Als ihre Schwä­ge­rin Sira ihre Fami­lie in Kairo besucht, gerät sie in die Demons­tra­tio­nen der Ara­bi­schen Revo­lu­tion auf dem Tahrir-Platz. Annika Reich erzählt von Ber­lin und Ägyp­ten, von zwei Frauen, die nach einer Hal­tung, nach Mög­lich­kei­ten der Liebe und dem rich­ti­gen Leben suchen.

Von der Litera­tur­no­belpreis-Autorin

Herta Müller Hunger und Seide

Herta Mül­lers Essays aus den Jah­ren von 1990 bis 1995 spie­geln unmit­tel­bar den Zusam­men­bruch des Sozia­lis­mus, die soeben voll­zo­gene deut­sche Wie­der­ver­ei­ni­gung und das Ent­ste­hen neuer kurz­le­bi­ger Uto­pien. Wenn Herta Mül­ler scharf­sich­tig über welt­weite Migra­tion schreibt und über rechts­ra­di­kale Gewalt im Deutsch­land der frü­hen 1990er Jahre, hat ihr Buch höchste Aktua­li­tät.

Eine wunderbar poetische Zeitreise

Anne Weber Ahnen

Eine poe­ti­sche Zeit­reise Anne Weber begibt sich auf eine Ent­de­ckungs­reise, die in die befrem­dende und fas­zi­nie­rende Welt ihres Urgro­ßva­ters und damit in die Abgründe und Höhen­flüge einer gan­zen Epo­che führt. Flo­rens Chris­tian Rang – im Buch San­der­ling genannt – war Jurist, Pfar­rer in zwei Dör­fern bei Posen, Schrift­stel­ler und Phi­lo­soph. Er kor­re­spon­dierte mit Hugo von Hof­manns­thal, war befreun­det mit Mar­tin Buber und Wal­ter Ben­ja­min. Doch auf der Reise zu die­sem Urgro­ßva­ter stellt sich...

Intensive Suche nach Antworten

Marlene Streeruwitz Yseut.

Anstelle einer Auto­bio­gra­phie erzählt Mar­lene Stree­ru­witz in ›Yseut.‹ von der Reise ihrer Hel­din nach Ita­lien, die auch eine Reise in die Ver­gan­gen­heit wird. Yseut ist auf der Suche nach Ant­wor­ten. Sie will ent­schei­den, ob sie nach all den schwie­ri­gen Erfah­run­gen und Ver­su­chen mit der Liebe allein wei­ter­le­ben will oder ob sie es noch ein­mal wagen soll. In Ita­lien ist aber nichts mehr so, wie sie es vom Sehn­suchts­land der frü­hen Rei­sen in Erin­ne­rung hat. Yseut gerät mit­ten in den mör­de­ri­schen...

Bewegend - mit Witz und Ironie!

Bernd Schroeder Wir sind doch alle da

Benny ist sech­zehn. Nach einem Unfall liegt er bewusst­los im Kran­ken­haus. Um sein Bett ver­sam­melt sich der Fami­li­en­clan. Alle ste­hen sie da mit ihren Erin­ne­run­gen und Kon­flik­ten, Intri­gen und Ver­söh­nun­gen, Ver­let­zun­gen und Sehn­süch­ten. Wer war­tet da auf Benny, wenn er am Ende wie­der erwacht?

Leseempfehlungen

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  • Wilhelm Busch
»Das große Lesebuch«
  • Joachim Ringelnatz
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Eine Auswahl deutschsprachiger Literatur

  • Anne Weber
»Luft und Liebe«
  • Markus Werner
»Froschnacht«
  • Ernst-Wilhelm Händler
»Welt aus Glas«
  • Gerhard Roth
»Die Zeit, das Schweigen und die Toten«
  • Monika Maron
»Flugasche«
  • Roger Willemsen
»Die Enden der Welt«
  • Markus Werner
»Bis bald«
  • Markus Werner
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  • W.G. Sebald
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