Zeitgenössische Literatur (international)


Eine irrwitzige Geschichte

Sharon Dodua Otoo die dinge, die ich denke, während ich höflich lächle … und Synchronicity

In ihren ers­ten bei­den Novel­len ›die dinge, die ich denke, wäh­rend ich höf­lich lächle‹ und ›Syn­chro­ni­city‹ erzählt Sharon Dodua Otoo mit phan­tas­ti­scher Leich­tig­keit, herz­li­chem Humor und scho­nungs­lo­sem Scharf­sinn von Far­ben und Grau­tö­nen, von Unsi­cher­hei­ten und Empower­ment. Inge­borg-Bach­mann-Preis 2016: Sharon Dodua Otoo »hat den wohl ange­se­hens­ten deutsch­spra­chi­gen Lite­ra­tur­preis gewon­nen« Phi­lip Olter­mann, The Guar­dian

Glück tanken!

Alain de Botton Die Freuden der Langeweile

Alain de Bot­ton lesen heißt GLÜCK TAN­KEN. Alain de Bot­ton ist dafür berühmt, unse­ren Blick für die ver­meint­lich belang­lo­sen Dinge des Lebens neu und uner­war­tet zu öff­nen, mit sei­nen Augen sehen wir, was uns zuvor nie auf­ge­fal­len ist. So begeis­tert er uns in sei­nen Essays für den Charme der Lan­ge­weile, führt uns auf über­ra­schen­den Wegen durch den Zoo, erzählt, was auf einer Fahrt zum Flug­ha­fen so alles pas­siert.

Ein sehr persön­liches Buch

Etgar Keret Die sieben guten Jahre

Vor dem düs­te­ren Hin­ter­grund Isra­els leuch­ten der Witz, der bizarre Humor und die erzäh­le­ri­sche Gro­ßher­zig­keit Etgar Kerets nur noch hel­ler. Nie­mand kann so schnell von tief­sin­nig und bewe­gend zu gro­tesk und komisch wech­seln – Geschich­ten, deren Wahr­hei­ten wie kurze Songs direkt auf unser Leben zuge­schnit­ten ist und die wir mit einem befrei­ten Lachen lesen.

Ein moderner Klassiker!

Javier Cercas Soldaten von Salamis

Ein jun­ger Jour­na­list stößt auf eine wenig bekannte Anek­dote aus den letz­ten Tagen der Spa­ni­schen Bür­ger­kriegs: Rafael Sán­chez Mazas, Mit­be­grün­der und Chef­ideo­loge der spa­ni­schen Falange, war einer Ein­heit repu­bli­ka­ni­scher Trup­pen in die Hände gefal­len und sollte zusam­men mit fünf­zig ande­ren Fran­quis­ten in einem Klos­ter erschos­sen wer­den. Wie durch ein Wun­der gelingt Sán­chez Mazas im Moment der Erschie­ßung die Flucht ...

We should all be feminists!

Chimamanda Ngozi Adichie Liebe Ijeawele

Mit ihrem Mani­fest ›Liebe Ijea­wele. Wie unsere Töch­ter selbst­be­stimmte Frauen wer­den‹ zeigt Chi­ma­manda Adi­chie, dass Femi­nis­mus kein Reiz­wort ist, son­dern eine Selbst­ver­ständ­lich­keit. Mit fünf­zehn sim­plen Vor­schlä­gen für eine femi­nis­ti­sche Erzie­hung öff­net sie auch den Blick auf die eigene Kind­heit und Jugend. Die junge nige­ria­ni­sche Best­sel­ler-Auto­rin steht für einen Femi­nis­mus, mit dem sich alle iden­ti­fi­zie­ren kön­nen.

Ein litera­rischer Thriller

Juan Gabriel Vásquez Das Geräusch der Dinge beim Fallen

Bogotá, Kolum­bien in den 90er Jah­ren. Auf den Stra­ßen eska­liert der Dro­gen­krieg zwi­schen Pablo Esco­bars Medel­lín-Kar­tell und den Regie­rungs­trup­pen. Der Jura­pro­fes­sor Anto­nio Yam­mara wird zusam­men mit einem älte­ren Freund auf offe­ner Straße ange­schos­sen. Nur er über­lebt. Noch Jahre spä­ter quä­len ihn Erin­ne­run­gen. Die Ver­gan­gen­heit lässt ihm keine Ruhe, und er begibt sich auf eine Reise ...

Kongeniale Neuüber­setzung des Klassikers

Ursula K. Le Guin Freie Geister

Der ein­zige Ort auf dem Anar­res, der durch eine Mauer von sei­ner Umge­bung abge­trennt wird, ist der Raum­ha­fen. Von hier aus wer­den die Edel­me­talle, die in den Minen des Pla­ne­ten abge­baut wer­den, ein­mal im Jahr zum Nach­bar­pla­ne­ten Urras geflo­gen. Für die Herr­schen­den von Urras ist das anar­chis­ti­sche Anar­res nicht mehr als eine abhän­gige Berg­bau­ko­lo­nie, die es mög­lichst effek­tiv aus­zu­beu­ten gilt. Für die Bewoh­ner von Anar­res ist ihre Hei­mat jedoch der ein­zige Ort im gan­zen Son­nen­sys­tem, wo sie wirk­lich frei sind ...

Echte Frauen kommen hier zu Wort

Erica Jong Sugar in My Bowl

Sex ist das Leben, schreibt Erica Jong im Vor­wort ihrer Antho­lo­gie, die Geschich­ten über das Wun­der einer Schwan­ger­schaft, das erste Mal, die Dring­lich­keit des Ver­lan­gens, die Abnei­gung gegen Sex, das Wech­sel­spiel von Sex und Macht, Sex und Krank­heit, Sex und Liebe, Sex als Rebel­lion ver­sam­melt. Frauen erzäh­len Erleb­tes und Erfun­de­nes, mal lei­den­schaft­lich, mal unauf­ge­regt und immer scho­nungs­los ehr­lich. Sex ist ein Teil unse­res Lebens und die Geschich­ten dar­über so bunt wie das Leben selbst.

Das virtuose Porträt einer jungen Frau

Alice Munro Kleine Aussichten

Der ein­zige Roman der Nobel­preis­trä­ge­rin Alice Munro – ein frü­hes Meis­ter­werk! »In der Anlage auto­bio­gra­phisch, nicht aber in den Details«, so hat Alice Munro ihren Roman ›Kleine Aus­sich­ten‹ beschrie­ben: Die junge Del Jor­dan wächst auf der Fuchs­farm ihres Vaters in dem ver­schla­fe­nen Pro­vinz­nest Jubi­lee auf. Ihre Freun­din­nen inter­es­sie­ren sich fürs Hei­ra­ten, die Tan­ten sind mit Boden­schrub­ben, Backen, Bügeln und der Suche nach Gott beschäf­tigt. Als die Mut­ter ein Haus in der Stadt mie­tet,...

Leseempfehlungen

Neuerscheinungen in der Fischer TaschenBibliothek

  • Keri Hulme
»Unter dem Tagmond«
  • Rohinton Mistry
»Das Gleichgewicht der Welt«
  • Carlos Ruiz Zafón
»Das Spiel des Engels«
  • Keri Hulme
»Steinfisch«
  • Italo Calvino
»Wenn ein Reisender in einer Winternacht«
  • Anne Fortier
»Julia«
  • Italo Calvino
»Der Baron auf den Bäumen«

Eine Auswahl internationaler Literatur

  • Lars Gustafsson
»Frau Sorgedahls schöne weiße Arme«
  • Hanif Kureishi
»Mein Ohr an deinem Herzen«
  • Patrick Leigh Fermor
»Der Baum des Reisenden«
  • David Gilmour
»Unser allerbestes Jahr«
  • Joseph Brodsky
»Brief in die Oase«
  • Alice Munro
»Wozu wollen Sie das wissen?«
  • Kéthévane Davrichewy
»Am Schwarzen Meer«
  • David Grossman
»Eine Frau flieht vor einer Nachricht«
  • Orhan Pamuk
»Das stille Haus«

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