Ulrich Peltzer schreibt einen großen Erinnerungsroman und eine Chronik seiner Generation: Bernhard, Ende dreißig, treibt durch das Berlin der neunziger Jahre. Eine politische Demonstration im Baskenland der siebziger Jahre, die Guardia Civil wartet einsatzbereit im Hintergrund, es kommt zur Straßenschlacht. Nicht zuletzt durch die Begegnung mit...
In Afghanistan und anderen Krisengebieten riskieren unsere Soldaten Tag für Tag ihr Leben. Wieder heimgekehrt, treffen sie mit ihren Erlebnissen oft auf Desinteresse, Unverständnis und sogar offene Ablehnung. Jetzt endlich melden sie sich zu Wort und haben der Bundeswehrärztin Heike Groos ihre Geschichten erzählt. Erstmals, direkt und ungefiltert,...
Heideggers Verstrickung in den Nationalsozialismus war schon immer Gegenstand großer Kontroversen, doch gab es seit den Forschungen von Hugo Ott von vor 20 Jahren keine neuen Materialien mehr, auf deren Basis Heideggers Wirken beurteilt werden konnte. Holger Zaborowski hat nun erstmals umfassend bisher unbekannte Dokumente gesichtet und kann ein...
In einem brillanten Essay untersucht Heinrich Detering die Rolle des Literaten im Frühwerk Thomas Manns. Literaten – Künstlerfiguren überhaupt – versteht Thomas Mann als Außenseiter, die ihre Position und Legitimation in der Gesellschaft immer wieder in Frage stellen.
In seinem originellen Streifzug durch die frühen Texte gelingt es Heinrich...
»Was für ein wunderbarer Erzähler, was für ein herrlicher Schriftsteller!«
Marion Gräfin Dönhoff
Golo Mann gilt als der große Erzähler unter den Historikern. Das beweisen nicht nur seine umfangreichen Bücher zur deutschen Geschichte oder die Autobiographie, auch die kleinen Arbeiten zeigen ihn als sprachlichen Könner und herausragenden Stilisten....
Mit dem Aufschwung des Tourismus im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts deklarierten sich Seebäder, Kurorte und Sommerfrischen zunehmend als "judenfrei", um antisemitisch gesinnte Feriengäste anzuziehen. Der Autor analysiert diese dunkle Seite des Ferienidylls im Wandel der Jahrzehnte - in Deutschland, Europa und den USA.
Anfang 1920 wird Friderike von Winternitz, die zwei Romane geschrieben hat, Stefan Zweigs Frau, eine resolute, wie aus den Ehebriefen hervorgeht. Sie bekundet stets regen Anteil an seinen literarischen Arbeiten und erteilt ihm hin und wieder auch einen Tadel: »Mir ist es traurig zu denken, daß ein Mensch, der wie Du so besonders glückliche Gaben...
Sechzehn mörderische Geschichten rund um das Fest der Liebe
von Sabine Deitmer, Christine Grän, Christa Hein, Milena Moser, Ingrid Noll, Carlene Thompson u.a.
»Die ist aber anspruchsvoll!« Wenn so über eine Frau gesprochen wird, kann sie sich etwas darauf einbilden. Denn anspruchsvoll zu sein bedeutet: zu wissen, was man wert ist. Eine anspruchsvolle Frau fordert viel, von sich und anderen. Das ist nicht immer bequem. Aber befriedigend. Eine solche Frau gibt sich nicht mit Mittelmäßigem zufrieden. Und...