Neue Rundschau 1/2010 Zur Übersicht

Neue Rundschau 2010/1

Neue Rundschau 1/2010
192 Seiten
Preis € 12,00
ISBN 978-3-10-809080-7

Inhalt

Prosa Leipzig

Michael Lentz
Vorwort

Hannes Becker
Der bewaffnete Kampf in Westeuropa

Volker Braumann und Katharina Stooß
Der Intersektive Mann. Ein Puzzle aus 2603 Teilen

Constantin Göttfert
Arion Rufus

Anja Kampmann
Das obere Feld

Christian Kreis
Heideggerhosen

Wolfram Lotz
Die Große Maschine. Ein Bericht

Christina Maria Landerl
Simon. (Endlich schlafen)

Sascha Macht
Planquadrate

Kerstin Preiwuß
Man muss wissen

Lennart Sakowsky
Knobelbecher

Andreas Stichmann
Zwei Kapitel aus einem unveröffentlichten Roman

Mirko Wenig
Zwischenraum

Anjo Schwarz
Die Unruhe

Sarah AlinaGrosz
latenz. ein glossar


Lyrikradar

Ron Winkler
Fächer: von den Jahren der Reise an einem einzigen Tag

Peter Gizzi
Vier Gedichte

Jan Volker Röhnert
Drei Gedichte

Matthias Göritz
Fünf Gedichte


Carte Blanche: Hubert Fichte

Lokstedt ist mehr als Lokstedt.
Texte von Hubert Fichte, zusammengestellt von Jan-Frederik Bandel

Jan-Frederik Bandel
Einleitung

Provence
Lokstedt
St. Pauli usw.
Bahrain

Editoral

Vier Hefte sind 2009 erschienen, 66 Autoren haben für uns geschrieben (davon wurden etwa die Hälfte aus einer Fremdsprache übersetzt), 74 Texte sind dabei entstanden. Drei Autoren wurden Hefte gewidmet: dem wieder gelesenen Alfred Döblin, dem ungekürzten Raymond Carver und, zum Geburtstag, dem 100-jährigen Hans Keilson; außerdem galt ein Heft einem ganzen Kontinent, den es für uns neu zu entdecken galt: Afrika. Für zwei Themen haben wir uns die Unterstützung zweier Fachleute gesichert: Jörg Fessmann stellte das Heft über Döblin zusammen, Markus Kessel das über Afrika. So wollen wir auch dieses Jahr beginnen: Michael Lentz stellt für uns dieses Leipzig-Heft zusammen, das das Vorurteil gegen das Deutsche Literaturinstitut als solches zeigt und eins ums andere widerlegt. Denn einen Leipzig-Sound wird man nur schwerlich hören, einen platten Abbildrealismus kaum entdecken, diese Leipziger Schule zeichnet sich nicht durch einen vereinheitlichten Ton aus. Die Wirklichkeit ist meist weniger einfach, als es sich der gemütliche Überblick wünscht. Zum zweiten Mal haben wir, nach Heft 4/2009, in diesem Heft ein »Ly-rikradar«. Mag sein, dass die Enzenberger’sche Konstante immer noch Gültigkeit besitzt, aber es muss eine klandestine sein, denn seit sich das Buch gegen die Elektronik behaupten muss, gibt es mehr Foren zu Poetik im Netz als Gedichte auf Papier. Die Neue Rundschau hat sich schon immer der Lyrik gewidmet, vor allem ihrer Osmose zwischen den Sprachen, und hat Autoren wie Christian Schloyer, Léonce W. Lupette und viele andere entdeckt. Allein, dieser Vorgang scheint sehr auf Zeit und Ewigkeit zu setzen, deshalb haben wir ein Radar dazuge-stellt. Das Erste empfing die Kanadierin Erín Moure, die in fremder Zunge auch als Elisa Sampedrín schreibt und die beide von Uljana Wolf in unser Idiom übersetzt wurden, daneben standen Daniela Seel und Jan Skudlarek, nun lesen Sie den Amerikaner Peter Gizzi nebst seinem Übersetzer Jan Röhnert, und dazu treten Ron Winkler und Matthias Göritz. Dieses Heft läutet den 121. Jahrgang der Neuen Rundschau ein. Mit Radar und ständigem Sichtflug auf die Leser werden wir Sie bald alle im Vorbeiflug begrüßen können. Verlängern Sie unseren Flug, werden Sie Abonnent!
Die Herausgeber

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