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Als sich die Fischer Bücherei nach den ersten Jahren ihre Position am Markt gesichert hatte und auch finanziell konsolidiert war, konnte Bermann Fischer an die Verwirklichung eines verlegerischen Wunschtraumes gehen, der ihm bisher unmöglich schien: eine Enzyklopädie im Taschenbuch. Diese sollte sich aber ganz entscheidend von den bereits existierenden Konversationslexika unterscheiden. Jeder Band mußte ein gesamtes Wissensgebiet umfassen und in sich abgeschlossen sein, so daß der Leser nicht gezwungen war, alle Bände gleichzeitig zu erwerben. Außerdem erlaubte dieses >Einzelband-System< auch nach dem Abschluß der Reihe die Neubearbeitung ganzer Bände, wenn die Entwicklung der Wissensgebiete dies erforderte. Ein Lexikon im Taschenbuch - eine absolute Neuheit.
Verantwortlich für das gesamte Unternehmen war Ivo Frenzel, der innerhalb kürzester Zeit mit einem jungen Team die erste Ausgabe vorbereite. Am Ende standen 40 Bände für die moderne und systematische Aufbereitung des Wissens, Nachschlagewerk und Leitfaden in einem.
Eine Idee, auf die die Welt gewartet hatte: »Diese neuartige Enzyklopädie ist eine Pioniertat ersten Ranges«, urteilte der Hessische Rundfunk und der Sender Freies Berlin meinte: »Das Fischer Lexikon stellt in der Geschichte des Taschenbuches wie der Enzyklopädie eine epochemachende Leistung dar.«
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