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»Einer der besten Schriftsteller der Welt.« Sunday Times
Die S. Fischer Verlage gratulieren J. M. Coetzee, einem ihrer renommiertesten Autoren, zum 70. Geburtstag.
J.M. Coetzee wurde am 9. Februar 1940 als Sohn eines Rechtsanwalts und einer Lehrerin in Kapstadt geboren.
Coetzee besuchte englischsprachige Schulen in der Kap-Provinz und absolvierte danach in Kapstadt ein Universitätsstudium in Literatur und Mathematik, das er 1961 abschloss. 1962 verließ er Südafrika, um in England als Computerprogrammierer für IBM zu arbeiten.
Sein Buch »Die jungen Jahre« behandelt die Zeit dieses Englandaufenthalts. 1965 zog er in die Vereinigten Staaten, wo er an der University of Texas in Austin Englisch für Anfänger unterrichtete.
1968 ging er als Assistenzprofessor für Englisch an die State University of New York in Buffalo, wo er seine Dissertation über Samuel Becketts Prosastil schrieb und 1969 den Doktorgrad erhielt.
Ab 1972 lehrte Coetzee als Dozent und ab 1980 als außerordentlicher Professor an der Universität von Kapstadt.
Seit 1984 war er dort Professor für allgemeine Literatur. Außerdem hatte er Dozenturen an der University of New York, der Harvard University und
der Johns Hopkins University inne und lehrte an der Universität Chicago. Seit 2002 hat Coetzee seinen Hauptwohnsitz in Adelaide, Australien.
1974 wurde Coetzees erster Erzählband »Dusklands« veröffentlicht. Mit den mehrfach ausgezeichneten Romanen »Waiting for the Barbarians« (1980) und »Life and Times of Michael K.« (1983) begründete er seinen internationalen Ruhm, der Roman »Disgrace« (dt. »Schande«, 1999) wurde, auch in Deutschland, zum Bestseller.
Auszeichnungen (u.a.): CNA Literary Award (1977; 1980; 1983), Geoffrey Faber Award (1980), Booker Prize (1983 und 1999), Prix Femina Étranger (1985), Ehrendoktorwürde der University of Strathclide/Scotland (1985), Jerusalem-Preis (1987), Premio Mondello (1994), Irish Times International Fiction Prize (1995), Spanischer Kulturpreis ›Königreich von Redonda‹ 2001, gleichzeitige Ernennung zum ›Fürsten von Redonda‹, Nobelpreis für Literatur 2003
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