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Der aussichtsreiche Rittmeister Schach von Wuthenow, »immer noch einer der Besten«, liebt die schöne Witwe von Carayon, verführt aber in einem Moment romantischer Verwirrung ihre pockenvernarbte Tochter. Sein Ehrbegriff zwingt ihn in die allseits verspottete Ehe, sein Verlangen nach gesellschaftlicher Bewunderung treibt ihn jedoch in den Tod. – In seiner historischen Erzählung schildert Theodor Fontane die Aushöhlung des Ehrbegriffs einer rückwärtsgewandten Epoche. Psychologisch dicht und fein ausbalanciert, entsteht gleichzeitig das Charakterbild eines hohlen Karrieristen, der seinen eigenen Moralvorstellungen nicht gewachsen ist.
Mit dem Werkbeitrag aus dem Neuen Kindlers Literatur Lexikon.
Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.
Arthur Schopenhauer ist einer der einflussreichsten und meist gelesenen Philosophen: Wie kein anderer Denker des 19. Jahrhunderts hat er – nicht zuletzt aufgrund seines meisterhaften Stils – breite Leserkreise erreicht und von Richard Wagner bis Thomas Mann zahlreiche Künstler geprägt. In diesem Lesebuch wird das gesamte Spektrum seines Denkens ausgebreitet: von den zentralen Texten zur Erkenntnistheorie und Metaphysik bis hin zu Fragen der praktischen Philosophie und Lebenskunst.
Vorangestellt ist dem Band eine ausführliche Einleitung des Herausgebers Rüdiger Safranski, die als ideale Einführung in Schopenhauers Gesamtwerk dient.
Das Böse und Unheimliche ist nicht irgendwo da draußen, sondern Teil von uns selbst: Kein Text hat die Beunruhigung, die von dieser Erkenntnis ausgeht, eindrucksvoller in Szene gesetzt als Robert Louis Stevensons Erzählung ›Dr. Jekyll und Mr. Hyde‹. Wie spannend so ein Klassiker der Weltliteratur sein kann – bei Stevensons berühmter Doppelgänger-Geschichte, ohne die Romane wie ›American Psycho‹ oder Filme wie ›Fight Club‹ nicht denkbar wären, kann man es erleben.
Mit dem Werkbeitrag aus dem Neuen Kindlers Literatur Lexikon.
Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.
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»Wer liest, sollte liebevoll auf Einzelheiten achten.« Vladimir Nabokov





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