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Nobelpreis für Literatur 2010
Nach ihrer Ausreise aus dem Rumänien Ceauçescus könnte für Irene ein neues Leben im Westberlin der späten 80er Jahre beginnen. Aber innerlich ist sie weder ganz abgereist, noch ist sie endgültig im Neuen angekommen. Sie hat die alte Heimat verloren und keine neue gewonnen, die neue bleibt verschlossen: »In dem anderen Land, sagte Irene, hab ich verstanden, was die Menschen so kaputtmacht. Die Gründe lagen auf der Hand … Und hier, sagte...
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»Das macht Clemens Meyer dann endgültig zu einem der ganz Großen: Man wohnt Menschwerdungen bei. Größe wächst ihnen zu, den Verlierern, und Stolz und Mitleid.« Elmar Krekeler, Die Welt
Clemens Meyer schreibt ein Tagebuch über die Gewalten unserer Zeit: Eine Stadt sucht ihren Mörder, Jubel beim Pferderennen, der beste Freund liegt im Hospiz. Ein Hund stirbt. Endlose Zahlenreihen fließen über einen Bildschirm in einer menschenleeren Fabrikhalle. Die psychiatrische Notaufnahme wird zur Endstation einer heillosen Nacht. Roh, unheimlich und geheimnisvoll ist die Welt, durch die wir täglich gehen. Clemens Meyer entwirft Szenen...
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»… dann endlich sage folgende Worte: ich liebe dich / merkst du dass es keinen Boden gibt?«
Michael Lentz, » unter den wichtigsten jungen deutschen Schriftstellern der rasanteste« (Felicitas von Lovenberg, F.A.Z.), schreibt über die Liebe, als sei noch nie darüber geschrieben worden. Selbstbewusst und subversiv, leidenschaftlich liebeswund, verführerisch, so dass dem Liebenden das tausendfach Gesagte neu erscheint. Wann ist das letzte Mal so ungestüm und offen von der Unruhe, die wir Liebe nennen, gesprochen worden?
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»In jedem Leben kommt der Augenblick, in dem die Zeit einen anderen Weg geht als man selbst. Man lässt die Mitwelt ziehen.«

Vorlesungen der Wiesbadener Poetikdozentur

Sind wir die Helden in einem Katastrophenfilm?

»Ob Samson wohl ahnte, wie schwierig es würde, ihre Geschichte zu erzählen? Würde es eine Liebesgeschichte?«



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