Über ›Alice‹
»Die Planeten laufen langsam. Aber sie machen ihre Transite.
Und dann ändert sich dein ganzes Leben.«
Wenn jemand geht, der dir nahe ist, ändert sich dein ganzes Leben, es ändert
sich, ob du willst oder nicht. Alles wird anders. Alice ist die Heldin dieser
fünf Geschichten, alle erzählen von ihr – und davon, wie das Leben ist und das
Lieben, wenn Menschen nicht mehr da sind. Dinge bleiben zurück, Bücher, Briefe,
Bilder, und ab und zu täuscht man sich in einem Gesicht. Lebenswege kreuzen
sich, ändern die Richtung und werden unwiederbringlich auseinandergeführt.
Die Autorin von »Sommerhaus, später« und »Nichts als Gespenster« schreibt
Geschichten von ungeheurer Kraft und großer literarischer Schönheit.
Pressestimmen zu ›Alice‹
Judith Hermann verfügt über die Gabe, einem mit zwei, drei
Sätzen Schauplätze und deren Stimmung so vor Augen zu rücken, dass man glaubt,
sie mit Händen greifen zu können. Ihre Erzählsprache hat regelrecht lyrische
Qualitäten, sie ist durchgearbeitet nach Melodie, Rhythmus, Klangfarbe, ohne
deshalb je angestrengt oder geziert zu wirken. Alles liest sich schwebend
leicht.
Uwe Wittstock, Die Welt
Für meinen Geschmack ist das ihr bestes Buch. Hier wird dann
doch was erlebt.
Ursula März, Bayern 2, Diwan
Ihre Kunst besteht darin, das Schwere leicht erscheinen zu
lassen und alles Endgültige gleichwohl in der Schwebe zu halten. (…) Von allem
Hinderlichen und von allen Beschwernissen hat Judith Hermann diese Texte
befreit, um ein Maximum an atmosphärischer Dichte zu erzielen, um mit Demut,
aber ohne Pathos vom Sterben zu erzählen und von der Not des Zurückbleibens.
Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung
Mit ihren leisen, verhaltenen Erzählungen ist ihr ein
kleines Wunder gelungen.
Heide Soltau, Deutsche Welle
Bücher
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Judith Hermann Nichts als Gespenster Erzählungen
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Judith Hermann Nichts als Gespenster Erzählungen
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Judith Hermann Sommerhaus, später Erzählungen
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Judith Hermann Sommerhaus, später Erzählungen
