Curzio Malaparte ging Anfang der 40er Jahre im Auftrag des ›Corriere della Sera‹ an die Fronten in Osteuropa. Was er erlebte, sah und hörte, von Finnland bis zum Balkan, fand Eingang in seine Reportagen, aus denen 1944 sein Buch ›Kaputt‹ entstand. Verstörend poetisch und grausam zugleich vergegenwärtigt dieser Roman die rohe Landschaft des Krieges. Malaparte nennt die politischen und militärischen Akteure meist beim Namen und zeichnet zum Teil abgründige Porträts. Ebenso umstritten wie international erfolgreich – gilt ›Kaputt‹ heute als eines der großen Antikriegsbücher des 20. Jahrhunderts.
»Das Buch ist ein Schock, sowohl ästhetisch als auch moralisch.« Frankfurter Rundschau
Curzio Malaparte, 1898 in Prato, nahe Florenz geboren, starb 1957. Er arbeitete als Journalist u.a. bei ›La Voce‹, ›La Stampa‹ und ›Corriere della Sera‹. Seine Bücher erreichten Auflagen in Millionenhöhe und wurden in alle Sprachen der Welt übersetzt.