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Clemens Meyer zu seiner Neuübersetzung des Stückes »Der haarige Affe« von Eugene O'Neill

Petra Gropp: Lieber Clemens, Du hast im Auftrag des Schauspiels Frankfurt das Stück »The Hairy Ape« des amerikanischen Theaterautors Eugene O’Neill ins Deutsche übertragen. Was hat Dich an diesem Stück aus dem Jahre 1922 gereizt?
Clemens Meyer: Ich kannte das Stück vorher nicht und habe erstmal geschaut, ist das was für mich, habe ich da einen Zugang, aber schon nach wenigen Seiten merkte ich, da ist eine Dynamik drin, eine Urwucht, vor allem an der Person des Yank, aber überhaupt die ganze Unterdeck/Heizer Situation, das hat Bumms. Das kann uns auch heute noch was erzählen, über unsere Welt, über Vergangenheit und Gegenwart, über Klassenkampf, verlorene Illusionen, die Wut des armen weißen Mannes ...
Kategorie:
Interview

Datum:
07.11.2018

Violaine Huisman im Interview

Lektorat: Wann kam Ihnen zum ersten Mal der Gedanke, über Ihre Mutter zu schreiben?
Viola Huisman: Als ich mir das erste Mal bewusst gesagt habe, dass ich schreiben will, war auch klar, dass ich über meine Mutter schreiben muss. Sie steht für mich über allem, ihre Person ist mein großes Thema. Sie hat in mir die Lust an der Literatur begründet. Seit frühester Kindheit hat ihre Stimme bewirkt, dass ich anders lese, Lesen war nicht einfach eine Schulübung oder zum Zeitvertreib gedacht. Ihre Art zu sprechen, sich auszudrücken war tief poetisch, ausdruckstark, hatte etwas Romanhaftes, fast ...
Kategorie:
Interview

Datum:
06.11.2018

HUNDERTVIERZEHN | Im Gespräch mit María Cecilia Barbetta

Petra Gropp: Liebe María Cecilia Barbetta, Dein erster Roman, »Änderungsschneiderei Los Milagros«, erzählte die Geschichte zweier junger Frauen in Argentinien, in Buenos Aires, die sich in eben dieser wundersamen Änderungsschneiderei begegnen. Wie erinnerst Du Dich heute an diesen Roman zurück?
María Cecilia Barbetta: Ich habe den Eindruck, dass der Kosmos rund um mein Debüt ziemlich weit weg von der heutigen Autorin liegt – jemandem, der ich zugegebenermaßen nicht geworden wäre, hätte ich dem damaligen Schreibimpuls nicht nachgegeben, der meinem Leben schließlich eine ungeahnte Kehrtwende verlieh.
Kategorie:
Interview

Datum:
05.10.2018

Christina Dalcher im Interview

Lektorat: In »Vox« haben Sie zwei Figuren in direkten Kontrast zueinander gesetzt: Die politisch inaktive Jean und ihre engagierte Freundin Jackie, die an jedem Protestmarsch teilnahm. Was wollten Sie mit diesen beiden Gegensätzen zeigen?
Christina Dalcher: Jackie, die leibhaftig erst später im Roman auftritt, begann als eine Art Spukgespenst, als die bohrende Stimme, die zu Jean sagt: »Hab ich dir doch gesagt, Mädel!« und »Du hast dir dein eigenes Grab geschaufelt, also leg dich hinein.« Jean mag vielleicht niemals zu einer Aktivistin werden, wie Jackie sie ist, doch sie verändert sich im Laufe der Geschichte; sie wird mehr wie ihre Freundin, während sie immer ihre eigene Identität behält. Wir müssen nicht einander kopieren, um im gleichen Team zu ...
Kategorie:
Interview

Datum:
22.08.2018

Laetitia Colombani im Interview

Lektorat: Ihr Roman ist eine Hymne auf den Mut aller Frauen, aber zugleich auch ein Appell: Frauen dieser Welt, befreit Euch von ungerechten Machtstrukturen. Was gab den Anstoß für diese Botschaft?
Laetitia Colombani: Mir fiel auf, dass ich die Frauen um mich herum sehr bewundere. Ihren Mut! Es sind starke Frauen, tiefgründige, großzügige und unglaublich belastbare Frauen. Meine Freundinnen sind für mich eine Quelle der Inspiration. Sie im »Zopf« zu würdigen hat sich mir ganz einfach aufgedrängt.
Kategorie:
Interview

Datum:
05.06.2018

Lize Spit im Gespräch mit ihrer Lektorin Jasmin Düring

Jasmin Düring: Lize, dein Debütroman Und es schmilzt wurde ein Riesenerfolg in Belgien. Wie hast du die Zeit nach der Veröffentlichung erlebt?
Lize Spit: Schon gleich nach Erscheinen des Buchs gab es viel Trara darum. In der ersten Woche kam man mit dem Nachdrucken nicht nach, und diese Nichtverfügbarkeit hat das Tamtam nur noch verstärkt. Von Woche zu Woche dachte ich: Jetzt wird sich die Aufmerksamkeit seitens der Presse wohl legen, aber das Gegenteil war der Fall. Das hat mich in erster Linie beunruhigt, weil Schreiben für mich gerade bedeutet, Vorstellungen in Sprache zu fassen und so zu kontrollieren, und plötzlich war das Ganze nicht mehr ...
Kategorie:
Interview

Datum:
29.08.2017
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